+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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Am Ende fehlt die Konzentration
ASCHERSLEBEN/MZ. Die Ascherslebener Zweitliga-Handballer mussten am Sonnabend in der Ballhaus-Arena Lehrgeld zahlen. Und das für eine Binsenwahrheit - nämlich die, dass ein Handballspiel 60 und nicht nur 57 Minuten dauert. So kassierten die Ascherslebener Alligators nach dem 27:29 durch Gorden Müller in den letzten dreieinhalb Minuten - anstatt noch einmal an der einen oder anderen Stellschraube drehen zu können - noch vier Gegentore und damit eine numerisch deutliche 27:33-Niederlage.

Der immer wieder gern verwendete Satz, dass das Ergebnis den Verlauf eines Spiels nicht korrekt widerspiegelt, trifft auf die Partie des HC Aschersleben Alligators gegen den VfL Bad Schwartau tatsächlich in seiner reinsten Form zu.

Sechs Tore Differenz waren die Ascherslebener nämlich nie und nimmer schlechter. Im Mittelteil der Begegnung roch es sogar nach einer deftigen Überraschung. Da hatten sich die Krokodile nach einem 2:7-Rückstand (11. Minute) wieder an den vermeintlichen Favoriten aus der Marmeladen- und Konfitürenstadt herangearbeitet, hatten in der 25. Minute zum 13:13 ausgeglichen und eine Minute später selbst die Führung übernommen. Zur Pause stand es 17:16. Und sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff sogar 21:18 für die Ascherslebener.

Dann folgten die wahrscheinlich entscheidenden vier Minuten, die den Alligators am Ende zum Verhängnis wurden. Anstatt weiter nachlegen zu können, erlaubten sie dem Bad Schwartauer Jan Schult einen Lauf von vier Treffern in Folge. Dann vergeigte Carsten Kommoß auch noch einen Siebenmeter, bevor Toni Podpolinski und Marcel Schliedermann die Gäste wieder mit drei Toren mehr (21:24) in Führung brachten.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber aber noch genügend Kraft, um noch einmal die Verfolgung aufzunehmen. Und tatsächlich gelang Enrico Lampe nach 51 Minuten noch einmal der Ausgleich (25:25). Dann schwand bei den Krokodilen zusehends die Konzentration. Die sich häufenden Fehler im Angriff wurden ein ums andere Mal zum Ausgangspunkt für die Gegentreffer der VfL-Angreifer. Dazu kam, dass sich Bad Schwartaus Spielertrainer Thomas Knorr selbst einwechselte und das Spiel der Gäste, das immer mal wieder tüchtig durcheinandergeraten war, in geordnetere Bahnen lenkte. Und schließlich gab es dann noch die vermaledeiten letzten drei Minuten, in denen die Ascherslebener auch den Rest einer Chance auf ein glückliches Ende den Bach runtergehen ließen.

Da ist es mit Sicherheit nur ein kleiner Trost, wenn der HCA den Gästen, die nach den Worten ihres Trainers unbedingt einen einstelligen Tabellenplatz ansteuern, das Handballleben für 57 Spielminuten mächtig sauer gemacht haben. "Wir konnten das Spiel gewinnen, hätten es aber auch verlieren können", kommentierte der VfL-Coach die Partie. Sein Ascherslebener Kollege, Dmitri Filippov, gab sich mit der Gesamtvorstellung seiner Mannschaft zufrieden, lobte ganz besonders Torhüter Andreas Böhm, der vielleicht sogar seine bisher beste Vorstellung unter den Krokodilsfarben abgeliefert hatte, und haderte mit der Höhe der Niederlage. Von Carsten Kommoß hätte sich der Coach noch das eine oder andere Tor mehr gewünscht, erklärte Filippov während der Pressekonferenz und dürfte dabei auch die beiden vergebenen Strafwürfe im Auge gehabt haben. Etwas verschwommen erklärte er, warum Svajunas Kairis nach der Pause zum Bankdrücker avancierte - mit zwei bereits erhaltenen Zeitstrafen und zu langen Wechselwegen. Kairis selbst gab sich nach dem Spiel wortkarg und erschien einigermaßen angefressen. Im ersten Teil hatte er drei Tore geworfen, immer wieder gleich mehrere Verteidiger der Gäste beschäftigt und damit für Lücken gesorgt.

Ein Fazit könnte heißen, die Ascherslebener Alligators haben über weite Strecken eine gute und kämpferisch starke Vorstellung geboten. Lediglich in einer nervösen Start- und einer verschlafenen Schlussphase offenbarten sie Defizite. Außerdem kam die zweite Reihe, wo sich Vojislav Cucoz erfolglos mühte, nicht zum Zug.

Aschersleben: Böhm, Szabo - Kommoß (7 / 1), Böcker (3), Frank Seifert (1), Ladygin, Kairis (3), Müller (5), Pit Seifert, Lampe (2), Milisevic (4), Liesche (2), Cocuz, Otto;

Bad Schwartau: Panzer (1), Mahnke - Jahn, Podpolinski (7), Lang, Knorr, Zeschke (1), Hinrichsen (5), Kasza (4), Schult (10), Tretow (3), Dombrowski, Schliedemann (2);

Zeitstrafen, HCA: Böcker, F. Seifert, Otto, Kairis (2); Bad Schwartau: Lang, Tretow (2);

Gelb, HCA: Kommoß, Böcker, F. Seifert, Otto;Bad Schwartau: Kasza, Schult; Zuschauer: 600

ARTIKEL: HARALD VOPEL FOTO: FRANK GEHRMANN
ics am September 11 2010 21:33:30 · Drucken
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