+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
Nur noch

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Ohne Leichtigkeit
ASCHERSLEBEN/MZ.
Es war der schönste Spielzug des HC Aschersleben. Vielleicht war es auch der schönste der gesamten Partie. Emil Feuchtmann spielte auf Alexander Weber, der leitete den Ball weiter zu Gordon Müller, der seinerseits wieder Emil Feuchtmann anspielte. Die Laufwege passten, das Ziel war erreicht: In der Abwehr des SC Magdeburg tat sich eine Lücke auf, durch die Feuchtmann zum 4:3 für den HC Aschersleben traf. In dieser Szene zeigten die HCA-Spieler, zu was sie in der Lage sind. Es blieb einer der wenigen positiven Höhepunkte bei der 20:26-Niederlage am Samstagabend.

Nur 20 Heimtore zeigen auf, woran es gelegen hat, dass die Alligators ein Spiel verloren, in dem man sich im Vorfeld als Favorit sah. Mitte der ersten Halbzeit begannen die Unzulänglichkeiten. Das Passspiel ließ zu wünschen übrig, was gute Konterchancen schon im Keim erstickte. Dazu gesellten sich technische Regelfehler. Auf der Anzeigetafel machte sich das noch nicht bemerkbar. Den Großteil der ersten Halbzeit führten die Gastgeber. Je näher es Richtung Pause ging, desto mehr kippte das Spiel aber zugunsten Magdeburgs. Gunter Funk nahm in der 23. Minute eine Auszeit. Seine Umstellungen - Carsten Kommoß kam als Rechtsaußen, Patricio Martinez rückte in den rechten Rückraum und Benny Böcker spielte am Kreis - brachten aber keine Verbesserung. Die Angriffe wirkten nicht flüssig, Verunsicherung machte sich breit. Einer, der noch einen guten Eindruck hinterließ, hatte keine Erklärung für den Leistungseinbruch. "Ich weiß nicht, was zur Zeit los ist", sagte Ivan Szabo, "es gibt keinen Grund für unser unruhiges Spiel."

Im zweiten Durchgang war keine Besserung sichtbar. Im Gegenteil: Es wurde schlechter. Die Ballverluste häuften sich und Magdeburg schlug den HCA mit dessen stärkster Waffe: dem Konterspiel. Nachdem Magdeburgs auffälligster Angriffsspieler im zweiten Durchgang, Matthias Musche, in der 50. Minute zum 23:16 getroffen hatte, war die Partie entschieden. Zwar versuchte Aschersleben mit offener Deckung Druck aufzubauen. Die Spieler glaubten an diesem gebrauchten Tag aber nicht mehr an die Wende.

Gästetrainer Dirk Pauling sprach hinterher davon, dass die Abwehr der Schlüssel für den Erfolg war: "In der ersten Halbzeit lief es noch nicht so gut, im zweiten Durchgang haben wir aber Überzahlen in der Defensive geschaffen und den Rückraum aggressiv bearbeitet. Das war sehr gut." Hinter der kompakten 6:0-Deckung stand zudem mit Philip Ambrosius ein bärenstarker Torwart. Mehrfach hatte er beste Gelegenheiten Ascherslebens entschärft.

"Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, deshalb haben wir das Spiel im Angriff verloren", sagte Gunter Funk. Und: "Magdeburg war in der entscheidenden Phase cleverer." Das fand auch Matthias Musche. "Obwohl wir ja die Unerfahrenen sind", sagte er.

Auch wenn Gunter Funk schon von einer "Trotzreaktion gegen Bernburg" - das Derby steigt am Freitagabend - sprach, muss ihn die Entwicklung seiner Mannschaft in den letzten beiden Spielen sorgen. Gegen Cottbus reichte es noch zu einem Sieg, jedoch war der eher auf Kampf und einen limitierten Gegner zurückzuführen. Spielerisch hat der HCA in den letzten beiden Partien seine Leichtigkeit verloren. Die schnell wiederzufinden, muss das Ziel sein.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : THOMAS TOBIS [Enttäuschung mal vier: Gordon Müller, Gunter Funk, Erwin Feuchtmann und Patrizio Martinez (v. l. n. r.) nach der Niederlage gegen die SCM-Reserve]
SVS am Oktober 08 2012 07:34:30 · Drucken
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