+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
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HC Aschersleben befreit von Ballast
ASCHERSLEBEN/MZ.
Benny Böcker saß schon in der Kabine, Alexander Weber stand zum Interview bereit. Da hallte es durch den Gang: "Alle nochmal raus, fürs Foto." Die beiden taten, wie ihnen geheißen. Und nur eine Minute später stand die Mannschaft des HC Aschersleben zusammen, die Münder freudestrahlend aufgerissen ließen sie sich ablichten. Diese Szene verdeutlichte zweierlei. Erstens: Das Mannschaftsgefüge ist intakt. Zweitens: Der 34:23-Sieg gegen die HSG Pohlheim hatte die Schultern der Spieler von einigem Ballast befreit.

Erwin Feuchtmann, der sowieso die meiste Zeit lächelt, sprach von einem Befreiungsschlag, ohne es so zu nennen. "Wir hatten häufig Depressionen", sagte Feuchtmann, mit zehn Toren erfolgreichster Werfer am Samstagabend. "Aber diesmal haben wir ganz frei gespielt." Und diese neue Leichtigkeit zeigte sich vor allem in zwei Kempa-Tricks. Den ersten nutzte Pit Seifert zum 16:8. Der zweite war noch ansehnlicher, als Emil Feuchtmann zum schon abgehobenen Patricio Martinez passte. Der warf aber nicht selbst, sondern spielte den Ball zurück zu Feuchtmann, der dann traf. Der Treffer zum 21:11 entzückte die Zuschauer in der Halle.

Das Offensivfeuerwerk vor allem in der Schlussphase war schön und gut. Den Grundstein für den deutlichen Erfolg legte die Mannschaft aber vor allem mit einer starken Defensivleistung in der ersten Halbzeit. 14:8 hieß es nach 30 Spielminuten. Fünf der acht Tore gelangen den Gästen in Überzahl. Im Spiel sechs gegen sechs fehlte den Hessen die zündende Idee gegen kompakt stehende Ascherslebener. Pohlheims Trainer Thomas Wallendorf räumte dann auch ein, dass seine Mannschaft schlecht gespielt habe. Man könnte auch sagen: Der HCA hat den Gegner dazu gezwungen. Böcker, Müller und Weber blockten Würfe, kam doch mal einer durch, war ein starker Ivan Szabo ein sicherer Rückhalt. Zeichen der Pohlheimer Hilflosigkeit waren einige Würfe, die ohne Gegnereinwirkung am Ziel vorbeigingen. "Es hat vieles geklappt", sagte Alexander Weber, der den Großteil der zweiten Halbzeit nicht mehr mitspielen konnte, weil er sich einen schmerzhaften Pferdekuss zugezogen hatte. "Die Deckung war gut und die Taktik auch."

In der Trainingswoche vor dem Spiel hatte Gunter Funk neben der Abwehrarbeit großen Wert auf das Offensivspiel gelegt. Und es fruchtete. Die Tore fielen von außen, aus dem Rückraum und sehr oft vom Kreis. Martin Doldan machte sein bestes Spiel für den HCA, beherrschte seine Verteidiger und traf neunmal ins Schwarze. "Martin hat sich immer wieder gut in Position gebracht und er wurde auch gefunden", lobte Gunter Funk das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis.

Einmal war Ascherslebens Trainer dann aber doch noch unzufrieden. Beim Stand von 29:22 nahm er in der 57. Minute eine Auszeit. Das Team hatte etwas das Tempo aus dem Spiel genommen, das gefiel Funk nicht. Der "Sack" sollte "richtig zugemacht" werden. Fünf Tore in dreieinhalb Minuten zeugen davon, dass die Mannschaft die Aufforderung umsetzen konnte.

Alexander Weber hat in der Spielweise gegen Pohlheim das gesehen, was den HCA in Zukunft auszeichnen soll: "Offensiv variabel und konsequent in der Deckung - das sollen unsere Stärken werden." Wie weit der Prozess der Verinnerlichung vorangeschritten ist, wird man nächsten Samstag sehen, wenn Eintracht Baunatal zu Gast ist. Gunter Funk sieht seine Mannschaft noch nicht am Ende: "Wir befinden uns in einem Lernprozess." Er sendete damit viel Selbstvertrauen nach außen: "Baunatal kommt zur rechten Zeit."


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : FRANK GEHRMANN [Martin Doldan (am Ball) machte sein bestes Spiel im HCA-Dress. Der Kreisläufer warf neun Tore.]
SVS am Oktober 22 2012 06:30:04 · Drucken
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