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Geschäftsführer und Trainer wehren sich
ASCHERSLEBEN/MZ.
Thomas Wallendorf hat sich am letzten Samstag keine neuen Freunde gemacht. Das hatte zwei Gründe. Erstens sprach er nach der klaren 23:34-Niederlage seiner HSG Pohlheim gegen den HC Aschersleben von einem Spiel, das er so erwartet hatte. "Hier haben Profis gegen Amateure gewonnen", sagte der HSG-Trainer. Zweitens griff er die Zuschauer im Ballhaus an. Er habe "selten bei einem so unfairen Publikum gespielt".

Gunter Funk lachte, als er seinem Kollegen zuhörte, der nach seinem Statement weiteren Fragen auswich, indem er das Weite suchte. Funk konterte in gewohnt klaren Ausführungen. Chile sei ein ganz kleines Licht im Welt-Handball. Zwar leben die Chilenen des HCA von ihrem Sport, "aber Profis verdienen im Monat 20 000 bis 30.000 Euro. Davon kann bei uns keine Rede sein."

Randolf Neumann, Geschäftsführer des HC Aschersleben, konnte mit der Aussage Wallendorfs auch nichts anfangen. "Ich weiß nicht, wie er das meint. Wenn er es so sieht, dass seine Spieler gegen uns wie Amateure gespielt haben und wir professionell, dann gehe ich das mit", sagte Neumann. Bloß weil man vier Chilenen im Kader hätte, bedeute das nicht, dass man mit Geld um sich wirft. "Wenn ich unseren Etat sehe, kann ich nicht von Profitum sprechen", so Neumann. Zumal Patricio Martinez und Victor Donoso vom chilenischen Handballverband cofinanziert werden. "Es gibt ein Abkommen mit dem Verband, dass er bestimmte Kosten übernimmt", sagt Neumann. Es profitieren alle Beteiligten. Der chilenische Verband, der keine eigene Liga im Spielbetrieb hat, kann so seine Nationalspieler fördern. Die Spieler können sich einem breiteren Publikum präsentieren. Und der Verein bekommt erfahrene Spieler zu relativ günstigen Konditionen

Auch die Aussage Wallendorfs, das Ascherslebener Publikum gehöre zum unfairsten, das er je erlebt habe, konnte Neumann nicht nachvollziehen. Schmährufe gegen das gegnerische Team seien seit einigen Jahrzehnten an der Tagesordnung. Neumann bedauere das, "aber ich habe mir abgewöhnt, darüber nachzudenken". Schließlich könne man die Zuschauer nicht aussperren. "Es ist uns in dieser Saison auch schon passiert, dass wir verbal übel angegriffen wurden", so Neumann. Anders als Wallendorf mache der HCA das aber nicht zum Thema.

Am Samstag gibt es bereits das nächste Heimspiel im Ballhaus. Eintracht Baunatal ist zu Gast. Die Partie beginnt 19 Uhr und es wird wahrscheinlich ähnlich emotional zugehen, wie es bei Heimspielen der Alligatoren gang und gäbe ist. Nach Punkten sind der HCA und die Eintracht gleich auf. Hätte man das vor der Saison prognostiziert, wäre man in Aschersleben wohl sehr zufrieden gewesen. Denn Baunatal wurde von vielen zum erweiteren Favoritenkreis der Liga gezählt. Doch die Hessen haben bisher enttäuscht. Gunter Funk relativiert das aber. "Baunatal ist eine ganz starke Mannschaft, die unglücklich einige Punkte liegen gelassen hat", so der HCA-Trainer. Ihr wahres Gesicht habe die Mannschaft beim Sieg gegen Spitzenreiter Coburg gezeigt. Dennoch ist Funk guter Dinge, dass es mit dem zweiten Heimsieg in Folge klappt. "Wenn wir unser Potenzial wie letzte Woche abrufen, können wir definitiv gewinnen", sagt er.

Personell kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Einer wird mit einem Extra an Motivation auflaufen. Patrik Krok wurde zu einem Lehrgang der U 21-Nationalmannschaft der Slowakei eingeladen. "Nach seiner Verletzung kommt er langsam in Form. Die Nominierung ist eine gute Sache für ihn und es freut uns alle im Verein", so Randolf Neumann.

ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : THOMAS TOBIS [Ascherslebens Aufbauspieler Patrik Krok (am Ball) wurde erneut zu einem Lehrgang der U21 der Slowakei eingeladen.]
SVS am Oktober 26 2012 15:10:30 · Drucken
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