+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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Neue Höhe gegen Bernburg
Aschersleben/MZ.

Das morgige Derby gegen den SV Anhalt soll dem HC Aschersleben den dritten Sieg in Folge bringen. Es ist das Heimdebüt für Neu-Alligator Veta.


Eine Minute und 18 Sekunden dauerte es, da hatte Mindaugas Veta die Erklärung geliefert, warum der HC Aschersleben ihn verpflichtet hatte. Ein Anspiel, drei Schritte und dann sprang der Litauer in Höhen, wo sonst kein anderer Ascherslebener Handballer hinkommt. Dazu ein krachender Armzug. Der Torwart konnte den Ball nur noch aus dem Netz fischen. Es war das 1:1, das Mindaugas Veta am vergangenen Freitag beim Auswärtsspiel gegen den SC Magdeburg II erzielte. Die Alligators siegten 26:25, ein gelungener Einstand also für den 28-Jährigen.

Doch natürlich lief noch nicht alles rund für ihn. Drei Tore hatte er erzielt, es hätten gut und gerne sechs sein können. Doch einige aussichtsreiche Möglichkeiten ließ er ungenutzt. „Meine Wurfeffektivität war nicht so gut. Es fehlt mir noch etwas die Spielpraxis“, sagt Veta. Er war lange verletzt. Probleme an der Ferse, Schmerzen in der Schulter. „Ich habe fast ein Jahr nur mit der A-Jugend in Friesenheim trainiert“, erzählt Veta. Bei der TSG war er insgesamt fünf Jahre, feierte den Aufstieg in die 2. Bundesliga und etablierte sich in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Bis die Verletzungen kamen.

Es hatte in Magdeburg nicht den Anschein, dass er noch Beschwerden hat. Die Unsicherheiten resultierten vor allem aus der von ihm angesprochenen mangelnden Spielpraxis - und der fehlenden Abstimmung mit seinen Mitspielern. „Ich muss noch überlegen, wenn ich auf dem Feld stehe“, gibt Veta zu. Die Automatismen werden sich in den kommenden Wochen einstellen. Dann wird er sich auch an das Training gewöhnt haben. Die ersten Einheiten seien hart gewesen. „Das ist schon anspruchsvoll, ich habe jeden Muskel gespürt“, so Veta.

Jörg Neumann ist mit der Arbeit seines neuen Mannes im rechten Rückraum zufrieden. Die Hoffnung, dass Veta eine ganz neue Qualität in den Rückraum bringt, scheint sich als richtig zu erweisen. Mit seinen 2,04 m Körperhöhe ist der Litauer eine imposante Erscheinung. „Er bringt den anderen Platz“, sagt Neumann. Nachdem Veta krachend zum 1:1 getroffen hatte, orientierte sich die Magdeburger Verteidigung automatisch mehr auf ihn. Das riss Lücken für die anderen HCA-Spieler. Was noch auffällig war: Veta ist nicht nur ein Spieler, der den eigenen Erfolg sucht. Er hat ein Auge für seine Mitspieler. „Wenn meine Wurfqualität nicht gut ist, suche ich den besser postierten Nebenmann“, sagt er. Gegen Magdeburg setzte er so Kreisläufer Martin Doldan mehrfach gekonnt in Szene. „Mindaugas weiß, wie Handball funktioniert. Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben“, sagt HCA-Trainer Jörg Neumann.

Die Qualität des litauischen Riesen, der aufgrund seiner Körperhöhe schon seit Friesenheimer Zeiten „Volker“ - in Anlehnung an den ehemaligen deutschen Nationalspieler Volker Zerbe - genannt wird, soll Freitagabend der SV Anhalt Bernburg zu spüren bekommen. Um 19.30 Uhr steigt das Salzland-Derby in der 3. Liga Ost im Ballhaus.

Laut Tabelle gehen die Gäste aus Bernburg als Favoriten in das Spiel. Doch nicht nur weil es ein Derby ist, sollte das nichts heißen. Der HC Aschersleben spielte in den letzten beiden Wochen so guten Handball wie lange nicht. Die Abwehr steht stabiler. Kassierte der HCA in den ersten 18 Spielen im Schnitt 29,6 Gegentore, waren es beim Sieg gegen Cottbus (22) und Magdeburg (25) deutlich weniger. Doch auch Bernburg hat einen guten Lauf. Die Mannschaft von Trainer Christian Pöhler gewann ebenfalls die letzten beiden Partien. Wenn auch nur gegen die fast sicher abgestiegenen Pohlheim (33:23) und Cottbus (36:29).

Nach drei Duellen führt Bernburg mit 2:1 Siegen. Dass bisher immer die Heimmannschaft gewonnen hat, soll am Freitag als gutes Omen für den HC Aschersleben gelten. Wobei sich die Spieler sicher auch eine Portion Extra-Motivation aus der unnötigen Hinspiel-Niederlage holen. 21:22 unterlagen die Alligators am 12. Oktober. Dabei hatte die Mannschaft 13:9 zur Pause geführt. 18:14 lag Aschersleben auch noch nach 44 Minuten in Front. Doch dann hakte es im Angriff gewaltig. Die Möglichkeit zum halben Happyend verballerte damals ausgerechnet Alexander Weber. Der vor der Saison von Bernburg nach Aschersleben gewechselte Rückraumspieler traf nur die Latte. Welche Geschichte schreibt das Derby Freitag?

ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : THOMAS TOBIS [Mindaugas Veta (am Ball) kann mit seiner Größe von 2,04 m über den Block werfen oder Kreisläufer Martin Doldan (Nr. 6) anspielen.]
SVS am Februar 28 2013 16:49:32 · Drucken
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