+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
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Zahnlose Alligatoren
Aschersleben/MZ.
Jörg Neumann hatte so ein Gefühl vor dem Spiel der Spiele. Alexander Weber, jahrelang für den SV Anhalt Bernburg aktiv, nun in Diensten des HC Aschersleben, würde brennen auf diese Partie. Deshalb entschied sich der HCA-Trainer dazu, Emil Feuchtmann nicht beginnen zu lassen, sondern Weber in der Rückraummitte einzusetzen. „Vielleicht war das nicht richtig“, räumte Neumann ein. Doch da er sich schon nach zwölf Minuten korrigierte und Feuchtmann fortan auf der Platte die Fäden des Ascherslebener Offensivspiels in der Hand hatte, erklärt das nicht die in allen Belangen unzureichende Mannschaftsleistung bei der 21:30-Niederlage.

Es wäre völlig am Thema vorbei, die Schuld an dieser schmerzhaften Pleite einzelnen Spielern zuzuschreiben. Das Kollektiv hat versagt. „Wir haben es nicht geschafft, Intensität ins Spiel zu bringen“, sagte Gorden Müller: „Die kommen bis auf acht, neun Meter ran und wir gehen nicht richtig drauf.“ Dabei war alles so perfekt inszeniert. Das Ballhaus war brechend voll. Zwei Siege hatte die Mannschaft im Rücken. Kurz vor Spielbeginn gab es auch noch etwas fürs Herz, als der frisch verheiratete Benny Böcker von HCA-Präsident Jürgen Arndt einen Blumenstrauß überreicht bekam. Doch mit den Herzlichkeiten war es schnell vorbei.

Schon in den Anfangsminuten war Bernburg präsenter. Nach dem 0:2 schrie Jörg Neumann seine Abwehr zusammen. Mindaugas Vetas Tor zum 2:2 glich die Partie nur vom Ergebnis her aus. Was dem HCA in der Anfangsphase gut gelang, waren die Anspiele zum Kreis. Martin Doldan traf zwar nicht, holte aber Siebenmeter heraus. „Das Zusammenspiel mit dem Kreis hat uns etwas Kopfzerbrechen bereitet“, sagte der interimsweise als Trainer tätige Enrico Nefe. Kopfschmerzen wurden daraus nie.

Denn im Bernburger Kasten stand ein Artur Gawlik in Galaform. Dass der 31-Jährige zu den besten seiner Zunft in der 3. Liga Ost zählt, ist bekannt. Was er aber am Freitagabend ablieferte, war lange nicht gesehen. „Artur war überall. Ich will die Quote gar nicht wissen“, sagte Jörg Neumann. Doch zur Pause schien noch alles offen für den HCA. Nur 10:12 zurück. Doch es waren eben nur die nackten Zahlen, die noch auf eine Wende hoffen ließen.

13:16 - das war der knappste Rückstand im zweiten Durchgang. 39 Minuten waren da gespielt. Raimonds Steins, der Mitte der ersten Hälfte für den glücklosen Andreas Böhm ins Tor ging, musste nach Steffen Cieszynskis Treffer zum 17:13 den Platz zwischen den Pfosten wieder räumen. Auch Böhms zweiter Einsatz blieb folgenlos für das Spiel. Nach der Partie wollte sich der Kapitän nicht äußern. Seine Körpersprache, sein wütendes Gesicht während des Spiels zeigte aber, dass er sich von seiner Abwehr im Stich gelassen fühlte.

Der HC Aschersleben ergab sich ab der 45. Minute seinem Schicksal. Vier Kontertore nur in dieser Schlussphase sind Beleg dafür. Jörg Neumanns Frust über die indiskutable Leistung seiner Mannschaft entlud sich in der 58. Minute, als er den Schiedsrichter mehrfach gestenreich etwas zubrüllte und er dafür die Gelbe Karte sah. „Wir haben den Ball nicht laufen gelassen, machen Notwürfe, stehen hinten zu weit weg - das kotzt mich an“, machte Neumann seine Meinung zu dem Gesehenen deutlich.

Gorden Müller sprach nur Minuten nach Spielende das aus, was bei einem Derby undenkbar erscheint: „Ich hatte nicht das Gefühl, dass heute jedem klar war, worum es geht.“ Und damit meinte er nicht den Abstiegskampf. Dass sich der HCA in diesem zu Recht befindet, wurde mit der Leistung am Freitagabend deutlich.

ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : FRANK GEHRMANN [Gorden Müller (am Ball) zweifelte an der Einstellung einiger Mitspieler.]
SVS am März 04 2013 09:32:20 · Drucken
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