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Läufe an der Erdkerbe sind gefürchtet

ASCHERSLEBEN/MZ. Es ist eigentlich der ganz normale Alltags-Trainings-Wahnsinn, der in dieser Woche bei den Ascherslebener Zweitliga-Handballern des HC Alligators auf der Tagesordnung steht. Einige Spieler absolvieren täglich zwei Trainingseinheiten. Neben dem gemeinsamen Mannschaftstraining steht für sie zusätzlich jeweils ein individuelles Training im Fitness-Studio oder beim Ausdauerlauf auf dem Programm. Andere, die beruflich eingebunden sind, werden einmal am Tag von Trainer Dmitri Filippov zu einer Konditionseinheit gebeten.

Nach wie vor befindet sich die Mannschaft in der Phase, in der nach der Sommerpause vorrangig die Grundlagen in Sachen Ausdauer und Kraft entwickelt werden. Demnächst kommt das Schnelligkeitstraining hinzu. Erst danach wird an der Technik und Taktik gefeilt.

Außerdem wird in diesen Wochen auch sonnabends trainiert. Die Berganläufe an der Erdkerbe sind bei den Spielern besonders gefürchtet. Fünf Wiederholungen dürfen es da schon sein. Inzwischen ist auch Carsten Kommoß, der seinen Urlaub beendet hat, wieder mit von der Partie.

Am Dienstagabend hat sich die Mannschaft aber auch schon einmal in der Halle versammelt. "Wir hatten einen Linkshänder zum Probetraining eingeladen", erklärte HCA-Chef Jürgen Arndt. Zwar sei der Kader komplett, was aber nicht zwingend bedeute, dass der HCA-Vorstand und Trainer Filippov nicht auch weiterhin die Augen offen halten würden, wenn es um eine mögliche und finanzierbare Verstärkung gehe. Der am Dienstag begutachtete Kandidat komme als weiterer Neuzugang allerdings definitiv nicht in Frage, so Arndt am Mittwoch auf Anfrage der Mitteldeutschen Zeitung.

In der Schwebe ist dagegen die Beantragung von Zweitspielrechten für einige Alligators. Zu den Spielern, für die auf diese Weise mehr Spielpraxis als in der Stamm-Sieben zu erwarten wäre, gehören Pit und Frank Seifert sowie der 1,90 Meter lange Neuzugang im Tor, Ivan Szabo. Zu diesem Thema gab es Gespräche mit den potenziellen Partnervereinen SV Anhalt Bernburg und HV Wernigerode.

Während aus Bernburg lediglich eine schriftliche Anfrage fehlt, stellt sich eine künftige Zusammenarbeit mit den Wernigerödern etwas komplizierter dar. Nicht, dass die Harzer, die in der bisherigen Oberliga spielen, keine Verstärkung wollten - sie wird ihnen auf bürokratischer Ebene schwer gemacht. Durch die kürzliche Gründung der Mitteldeutschen Oberliga, in der 14 Mannschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen spielen werden, fällt die bisherige Oberliga - künftig Sachsen-Anhalt-Liga - im Liga-Ranking auf Rang fünf zurück. Für eine fünfte Liga ist für Zweitliga-Spieler allerdings kein Zweitspielrecht vorgesehen, erklärt Jürgen Arndt. Der hofft trotzdem noch auf eine Lösung. Beim HC Aschersleben Alligators ist sich die Chefetage sicher, dass man vor allem mit Pit Seifert ein ganz großes Handballtalent in den eigenen Reihen hat. Das soll entsprechend gefördert werden. Und dazu gehöre eben auch, dass für möglichst viele Wettkampfeinsätze gesorgt ist.

Das erste Trainingsspiel in Vorbereitung auf die neue Saison bestreitet der HCA am 3. August ab 19 Uhr in Staßfurt. Am 6. August (19 Uhr) wird im Ballhaus die Junioren-Auswahl aus Ägypten empfangen und am 7. und 8. August beteiligen sich die Ascherslebener an einem Turnier in Köthen.

Zur Person:

Die Handball-Alligators haben in ihrer ersten Saison in der 2. Bundesliga gleich drei Torleute zur Auswahl. Einer von ihnen ist der Neuzugang Ivan Szabo. Der Ungar ist am 3. Juli in Aschersleben angekommen. Inzwischen haben sich er und seine neuen Kollegen beschnuppert und für gut befunden.

Ivan Szabo ist 21 Jahre alt, nicht verheiratet aber liiert. Er spielt seit seinem elften Lebensjahr Handball. Die ersten Schritte in Sachen Handball hat er auf dem Parkett der Sporthalle in seiner Heimatstadt Nogyodad, etwa 20 Kilometer von der kroatischen Grenze entfernt, gemacht. Später spielte er unter anderem in Dunaförr und zuletzt als einer von fünf Torleuten beim österreichischen Bundesligisten Union St. Pölten. Beim Zweitliga-Aufsteiger Aschersleben sieht er eine neue persönliche Herausforderung.

Als Student der Wirtschaftswissenschaft hat Ivan Szabo bereits zwei Semester in Ungarn absolviert. Jetzt will er sein Studium an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg fortsetzen. Seine sehr guten Deutschkenntnisse dürften ihm dabei zugute kommen.

Dem Torwart soll möglicherweise ein Zweitspielrecht beim SV Anhalt Bernburg eingeräumt werden, erklärte HCA-Vorsitzender Jürgen Arndt. Der sieht kein Problem darin, dass Szabo bei Bedarf auch zwei Spiele an einem Tag bestreiten müsste.

Als Junior gehörte der Neu-Alligator zum Kader der ungarischen Nationalmannschaft, hatte allerdings keinen Länderspieleinsatz. Übrigens anders als beim Beach-Handball - neben Kino, Fernsehen und Pokerspiel ein weiteres Hobby. Da konnte Szabo schon den einen oder anderen Erfolg mit dem Nationalteam feiern.

ics am Juli 28 2010 13:24:56 · Drucken
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