+++++ Alligators mit schmerzlicher Niederlage in Dresden +++++ HC Elbflorenz II vs. HCA 30:19 (12:9) +++++ Kommoß und Weber mit je 4 Treffern beste Torschützen +++++
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Disziplin und Geduld
Aschersleben/MZ.

Der HC Aschersleben empfängt am Samstag den HSC Coburg. Gegen die Oberfranken sind die Alligators Außenseiter, aber nicht chancenlos.

Am Mittwoch vor Ostern war es soweit. In der Umkleidekabine des HC Aschersleben wurde getanzt, zur derzeit wohl bekanntesten Melodie. Das Lied heißt „Harlem Shake“. Im Februar tauchte es auf, dazu wurde getanzt. Das Schöne ist: Alles ist möglich, es gibt keine festen Schrittfolgen. Hauptsache man bewegt sich irgendwie rhythmisch zum Lied. Zehntausendfach wurden seitdem Videos von Tanzeinlagen auf diversen Videoportalen im Internet hochgeladen. Mal tanzt die Büroabteilung, mal die Familie samt Oma und Opa. Auch zahlreiche Sportmannschaften haben den „Harlem Shake“ für sich entdeckt. Es war daher nur eine Frage der Zeit, dass auch die Alligators ihre ganz eigene Version ins bewegte Bild bringen (zu sehen unter „Alligators Harlem Shake“).

So eine Einlage macht man nur, wenn man sich wohlfühlt. Und die Alligators fühlen sich derzeit wohl. 8:4 Punkte aus den letzten sechs Spielen hat das Team geholt. Und auch, wenn der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz nur zwei Punkte beträgt, hat man nicht das Gefühl, dass die Gefahr akut ist.

Fünf Tage hatten die Spieler über Ostern frei bekommen. Sie konnten entspannen. Auch Trainer Jörg Neumann gönnte sich ein paar ruhigere Tage. Am Dienstag ging dann die Vorbereitung auf den Gegner los. Der HSC Coburg ist ab 19 Uhr im Ballhaus zu Gast. „Das ist eine recht starke Mannschaft“, sagt Jörg Neumann. Das klingt nicht unbedingt so, als sei sie überragend. Und das ist der HSC auch nicht. Vor der Saison mit dem klaren Ziel Aufstieg gestartet, mussten sich die Coburger frühzeitig eingestehen, dass sie nicht die beste Mannschaft der 3. Liga Ost waren. Spätestens seit dem letzten Spieltag, an dem Coburg gegen Rimpar 23:26 verlor, ist der Aufstieg Rimpars nur noch Formsache. Der HSC Coburg steht gerade mal auf dem vierten Tabellenplatz. Das passt nicht zum Selbstverständnis der Oberfranken.

Disziplin und Geduld

„Die wollen noch Zweiter werden“, glaubt Jörg Neumann. Doch um das zu bewerkstelligen, müsste der HSC seine doch auffälligen Leistungsschwankungen ablegen. Sieben von zwölf Auswärtsspielen hat Coburg verloren. Unter anderem waren da Pleiten gegen Schlusslicht Cottbus (18:20) und Pirna (25:27) dabei. „Es ist sicherlich so, dass Coburg zu Hause deutlich stärker ist als auswärts“, sagt Jörg Neumann. Das bekam der HC Aschersleben selbst zu spüren. Die Hinspiel-Niederlage (24:33) war die zweithöchste in dieser Saison.

Doch ein Unterschätzen des Gegners verbietet sich für die Alligators. Trotz aller statistischen Spielereien gehen sie als Außenseiter in die Partie. Wenn auch nicht als klarer. Coburg hat sehr starke Individualisten im Team. Das Konterspiel ist brandgefährlich. „Ronny Göhl ist sofort über alle Berge“, sagt Neumann. Es wird daher sehr viel davon abhängen, ob der HC Aschersleben die Quote bei den Ballverlusten niedrig halten kann. „Wir müssen diszipliniert spielen, geduldig sein und im besten Fall aus jedem Angriff ein Tor machen“, sagt Jörg Neumann.

Die Erfahrung zeigt, dass eine einhundertprozentige Angriffsquote nicht zu schaffen ist. „Wir haben immer wieder Phasen, wo wir zu hektisch agieren“, sagt Neumann: „Aber die müssen wir so kurz wie möglich halten.“ Ein Rädchen muss ins andere greifen. Nicht jeder kann machen, was er will. Davon unterscheidet sich ein Handballspiel vom „Harlem Shake“. Erst nach einem Sieg darf wieder getanzt werden.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : UWE GICK [Das Hinspiel verlor der HC Aschersleben (weiß, hier Alexander Weber) gegen Coburg klar.]
SVS am April 05 2013 11:38:18 · Drucken
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