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Enger zusammenrücken
Aschersleben/MZ.

Mit Dimitri Filippov wurde ein alter Bekannter als neuer Trainer des HC Aschersleben präsentiert. Präsident Arndt will sich wieder mehr einbringen. Am 31. August gibt es den ersten Spieltag.

Dimitri Filippov hatte sich für seine erste Trainingseinheit als neuer Trainer des HC Aschersleben natürlich einen Plan zurechtgelegt. Nach der Erwärmung ein lockeres Fußballspiel, dann Seilspringen, zum Abschluss eine Laufeinheit außerhalb der Bestehornhalle. Aber er verwarf dann doch seinen Plan - zumindest etwas. „Ich habe eine Idee“, sagte er, als seine Spieler den letzten Durchgang Seilspringen mit Mühe hinter sich gebracht hatten. „Wir lassen das Laufen weg, spielen heute lieber noch ein bisschen Fußball.“ Die Dankbarkeit war mit Händen zu greifen. „Morgen legen wir dann aber richtig los“, merkte Filippov noch an.

Eine sportlich schwere Aufgabe

Richtig loslegen, das können die Spieler jetzt endlich. Nach wochenlangem Hin und Her wird endlich wieder Handball gespielt. HCA-Präsident Jürgen Arndt hatte zu Beginn seiner Ansprache an die Mannschaft gesagt, dass es in Zukunft keine Nebengeräusche mehr geben solle. Er versicherte, dass der Haushalt für die kommende Saison vom ersten Tag an gedeckt sei. Und das muss er auch - bei der nächsten Insolvenz wäre Schluss mit semiprofessionellem Handball in Aschersleben.

Es läuft alles wieder unter einem Dach, dem HC Aschersleben „Alligators“ e. V. - so etwas wie die Handball Service UG wird es in Zukunft nicht mehr geben. Man will wieder enger zusammenrücken. „Wir sind alle da in dieser Saison“, sagte Jürgen Arndt: „Hier wird sich keiner verdrücken.“ Das konnte durchaus als Anspielung auf Randolf Neumann verstanden werden, dem Geschäftsführer der nun insolventen Handball Service UG, der vor drei Wochen sein Anstellungsverhältnis kündigte.

Arndt machte zudem deutlich, dass besonders er sich wieder mehr einbringen wolle. „Es sind hier alles Charaktere, mit denen ich gerne zusammenarbeite“, so der HCA-Präsident. Er sagte aber auch, dass sportlich eine schwere Saison bevorstehe: „Die Staffel Ost ist stark.“ Die Mannschaft besteht fast ausschließlich aus Amateuren. Zudem ist der Kader dünn geplant. Es wird klar: Von langfristigen Verletzungen sollte die Mannschaft verschont bleiben.

Der größte Wurf könnte Arndt mit der Verpflichtung von Dimitri Filippov gelungen sein. Der 44-Jährige, der Olympiasieger mit der russischen Nationalmannschaft wurde, kennt fast alle Spieler, weil er sie entweder trainiert oder mit ihnen zusammengespielt hat. „Ich bin sehr stolz. Dima ist eine absolute Bereicherung für uns“, sagte Jürgen Arndt. Bereits von 2007 bis 2011 war Filippov als Spielertrainer beim HC Aschersleben tätig. Sein Abgang kam etwas überraschend. Zwischen Arndt und ihm sind die Fronten aber geklärt. Sie wollen wieder zusammenarbeiten. „Von Dima können wir eine Menge lernen. Ich ziehe absolut den Hut, dass er wieder zu uns zurückgekommen ist“, sagte Arndt weiter.

Keine Rückkehr von Doldan

Viel Zeit bleibt Filippov bis zum ersten Spieltag am 31. August gegen die HSG Rodgau Nieder Roden nicht. Etwas mehr als sechs Wochen sei aber gerade noch ausreichend, um die Mannschaft fit zu bekommen.

Viel Zeit kann sich der Verein bei der Präsentation eines weiteren Linkshänders und eines Kreisläufers auch nicht lassen. „Wir arbeiten daran, die fehlenden zwei Positionen zu füllen“, sagte Jürgen Arndt gegenüber der Mannschaft. Mit einer Rückkehr von Martin Doldan wird es endgültig nichts. Der Italiener mit argentinischen Wurzeln hatte nach der Saison den HCA in Richtung Empor Rostock verlassen. Dieser Wechsel kam durch Ungereimtheiten aber doch nicht zustande, so dass ein weiteres Engagement in Aschersleben möglich schien. Doch Doldan hat sich nun einem spanischen Erstligisten angeschlossen. Das ist vielleicht gar nicht schlecht - der HCA kann nur Spieler gebrauchen, die wirklich für ihn spielen wollen.
SVS am Juli 18 2013 06:24:53 · Drucken
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