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Ur-Ascherslebener ist zurück
Aschersleben/MZ.

Am Sonnabend wird Marco Eulenstein mit seinem Heimatverein, den Alligators, gegen MSG Groß-Bieberau/Modau spielen. Vor vier Wochen hätte der 32-jährige Handballspieler das noch nicht gedacht.

Es ist schon eine besondere Geschichte, die da Marco Eulenstein widerfahren ist. Es ist gerade einmal dreieinhalb Wochen her, als er von Dimitri Fillippov angesprochen wurde, ob er denn der ersten Mannschaft des HC Aschersleben helfen könne. Am letzten Wochenende war es dann Eulensteins Wurf kurz vor dem Spielende, der den Alligators gegen LVB Leipzig zumindest einen Punkt sicherte (25:25).

Eulenstein ist ein Ur-Ascherslebener. Der 32-Jährige fing vor mehr als zwanzig Jahren in Aschersleben mit dem Handball an. In seiner aktiven Zeit spielte er nur eine Saison nicht in Aschersleben - in der letzten. Da verdingte er sich beim Sachsen-Anhalt-Ligist HV Wernigerode - unter Trainer Dimitri Filippov. „Nach der Saison 2011/12 war mir klar, dass ich mich verändern muss“, sagt Eulenstein. Er hatte zeitliche Probleme wegen der Arbeit, war Vater geworden. Doch nach der Saison in Wernigerode war ihm ebenso klar, dass er wieder zurück nach Aschersleben wollte. „Ich wollte so oder so zurück zum HCA“, erzählt Eulenstein.

Anhänger bejubeln Rückkehrer

Aber eigentlich hatte er geplant, für die zweite Mannschaft zu spielen. Doch dann kam am Dienstag vor dem ersten Punktspiel in der 3. Liga Ost Filippov auf ihn zu. Lange musste Eulenstein, der als Linksaußen spielt, nicht überlegen. „Dimas Rehaugen konnte ich nicht widerstehen“, lacht Eulenstein. Seinem Heimatverein zu helfen, war und ist für ihn selbstverständlich.

Da kümmerte es auch nicht, dass er die komplette Vorbereitung versäumte. Auch jetzt ist es mit dem Training schwierig. „Ich kann berufsbedingt nur zweimal pro Woche trainieren“, sagt Eulenstein, der im Schichtdienst arbeitet. Diese Woche kann er gar nur am Freitag mittun. Auf seine Einsatzbereitschaft hat das aber keinen Einfluss. Und er ist voll integriert. Was auch nicht schwierig ist, weil Eulenstein den Großteil des Teams kennt. Mit Kommoß, Böcker, den Seifert-Brüdern, Müller, Böhm und Gudonis hatte er vorher schon zusammengespielt. Weber und Wartmann kannte er von Duellen mit Bernburg. „Es war immer ein Verhältnis zur Mannschaft da, auch, als ich in Wernigerode war“, sagt Marco Eulenstein. Wenn er Zeit hatte, schaute er sich Spiele des HCA an, saß danach in der Kabine und tauschte sich aus.

Die Anhänger des HCA, das wurde auch am vergangenen Sonnabend deutlich, freuen sich sehr darüber, dass ein Urgestein zurück ist im Ballhaus. Und wenn Eulenstein dann noch das Tor zum Unentschieden erzielt, freut das alle doppelt. Nervös war er, als Filippov den Spielzug erklärte und klar war, dass Eulenstein abschließen soll, nicht. „Es kann nur klappen oder eben nicht“, so Eulenstein: „Diesmal hat es geklappt und darüber können wir froh sein.“

Videostudium soll Klarheit bringen

Am liebsten wäre es ihm, dass es morgen beim Auswärtsspiel gegen MSG Groß-Bieberau/Modau wieder klappt - bestenfalls mit dem Siegtreffer. Doch die Hessen sind eine große Unbekannte. „Wir kennen die Ergebnisse“, sagt Eulenstein. Das Videostudium soll Klarheit geben, wie gegen die zu Hause noch Sieglosen etwas geholt werden kann.

Auch wenn der HC Aschersleben nach drei Spieltagen erst einen Punkt auf der Habenseite hat - der Mannschaft ist bewusst, dass es mit etwas Glück auch drei oder vier hätten sein können. Deswegen macht Eulenstein klar: „Gewinnen wollen wir jedes Spiel. Wir haben gezeigt, dass wir trotz des wenigen Personals immer kämpfen.“ Und mit Blick auf das kommende Spiel: „Die kochen auch nur mit Wasser.“


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : THOMAS THOBIS [Die Leipziger Spieler ahnen es - Marco Eulenstein (am Ball) erzielt mit dieser Aktion den 25:25-Endstand.]
SVS am September 20 2013 14:19:55 · Drucken
Termine
Sonnabend, 30.12.17
09:30 Uhr im Ascaneum
Ulk-Turnier
09:30 Uhr Meldebeginn
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