+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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Zündung in Hälfte zwei
Aschersleben/MZ.

Der HC Aschersleben feierte am Sonnabend gegen MTV Vorsfelde den ersten Saisonsieg. Gegen Vorsfelde wurde aber auch deutlich, woran das Team noch arbeiten muss.

Manchmal reichen sieben Minuten, um ein Handballspiel zu drehen. Um das, was in dreißig Minuten zuvor passiert war, vergessen zu machen. Der HC Aschersleben hat am Sonnabend gegen den MTV Vorsfelde gewonnen. Es war der erste Sieg in dieser Saison für die Alligators. Doch das 26:24 zum Schluss hatte seinen Ursprung zu Beginn der zweiten Halbzeit.

MTV-Trainer lobt HCA-Fans

13:14 lag der HCA nach dem ersten Durchgang zurück. „Durchwachsen“ nannte Gorden Müller den Auftritt seiner Mannschaft bis dahin. Trainer Dimitri Filippov wurde konkreter: „Die erste Halbzeit war nicht gut. Wir haben am Anfang zurückgezogen. Jeder Wurf aus neun oder zehn Metern von Vorsfelde war im Tor.“

Das beste an Hälfte eins war noch, dass die Mannschaft es schaffte, im Spiel zu bleiben. Vielleicht lag das auch daran, dass Mantas Gudonis in der 21. Minute die Rote Karte sah. Ascherslebens Torwart wollte einen Ball abfangen. Doch wenn ein Handball-Torwart seinen Kasten verlässt, muss schon alles passen. Es passte nicht alles. Gudonis war deutlich am Ball, jedoch berührte er Vorsfeldes Klaas Nikolayzik leicht. Das reichte dem Schiedsrichter-Gespann, um die harte Entscheidung zu fällen. Nikolayziks Theatralik wird sicher ihres dazu getan haben.

Doch dass aus etwas Schlechtem etwas Gutes wachsen kann, sah man im weiteren Verlauf. Die Alligators-Fans, die mit der Hinausstellung von Gudonis überhaupt nicht einverstanden waren, machten ab diesem Zeitpunkt richtig Rabatz. Sie peitschten ihr Team nach vorn. Und sie verunsicherten die Gäste, was deren Trainer bei der Pressekonferenz einräumte. „Der Sieg hatte auch viel mit euch zu tun“, richtete Mike Knobbe ein Lob direkt an die Fans: „Ihr habt unsere Spieler richtig nervös gemacht.“

Das sah dann so aus, dass Aschersleben zu Beginn des zweiten Durchgangs erst eine Unterzahl-Situation mit 2:1 für sich entschied (15:15, 32.) und sich dann bis zur 37. Minute nach einem Treffer von Marco Eulenstein mit 19:15 absetzte. Das war möglich geworden, weil Aschersleben besser am Mann stand, Andreas Böhm im Tor viel wegnahm und Vorsfelde - sichtlich beeindruckt - nicht mit Fehlern geizte. Bis zur 47. Minute war der Vorsprung auf sechs Tore angewachsen (23:17). „Wenn wir mit Tempo spielen, den Ball laufen lassen, dann sieht man unser Potenzial“, sagte Gorden Müller.

Dass es dann aber doch noch einmal etwas hakelig wurde, zeigte auch, dass die letzten Wochen nicht spurlos an den Spielern vorbeigegangen sind. „Die vielen knappen Niederlagen haben an uns gezehrt“, sagte Pit Seifert, der wie Mindaugas Veta mit fünf Toren die meisten für den HCA erzielte. Gorden Müller sah in den letzten zehn Spielminuten aber auch einen anderen Grund. „Uns fehlt da die Cleverness“, sagte der Rückraumspieler: „Wir müssen da langsamer spielen. Gegen die Topteams fällt uns das auf die Füße.“ Der Vorsprung schmolz, jedoch lief Vorsfelde schlichtweg die Zeit davon, so dass die HCA-Anhänger nicht wirklich ins Zittern kamen und schon eineinhalb Minuten vor dem Spielende ihre Jubelgesänge begannen.

Filippov mahnt

Es ist gewiss nicht schlecht, dass der HC Aschersleben nicht traumwandlerisch sicher als Sieger vom Platz ging. Der Erfolg war erarbeitet, vielleicht war er auch ein bisschen dreckig. Aber was bleibt, ist der Erfolg.

Zurücklehnen kann sich die Mannschaft nach diesem Spiel aber nicht. Das weiß auch Dimitri Filippov: „Wir haben noch Probleme, an denen wir arbeiten müssen.“ Kommenden Sonnabend steht das nächste Heimspiel auf dem Programm - gegen ein wieder erstarktes Team aus Pirna.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : FRANK GEHRMANN [Der Kampfgeist des HC Aschersleben, hier Maciej Gebala (Nr. 3), hat sich bezahlt gemacht.]
SVS am September 30 2013 13:26:52 · Drucken
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