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HC Aschersleben dominiert im Ballhaus (neu)
Aschersleben/MZ.

Die Handballer des HC Aschersleben gewinnen in der 3. Liga Ost zum zweiten Mal in Folge. Eine starke Abwehrleistung sichert den deutlichen Erfolg.

Es waren gerade siebzehn Minuten gespielt zwischen dem HC Aschersleben und dem ESV Lok Pirna, da stupste ein Fan des ESV seinen Sitznachbarn an und sagte: „Siebzehn Minuten und nur drei Tore, das gibt’s doch nicht.“ 3:6 lag Pirna da zurück. Der Fan ahnte da noch nicht, dass es für die Gäste nicht besser, sondern schlechter werden würde. In beeindruckender Manier dominierten die Alligators hilflose Sachsen und gewannen mit 28:15.

Überragende Deckungsarbeit

Ein auch in der Höhe vollkommen verdienter Sieg. Doch wie dieser zustande kam, war einzigartig. Der HC Aschersleben ließ in sechzig Minuten Handball nur vier Tore aus dem Feld zu. Hätte Dusan Milicevic nicht elf Mal vom Siebenmeterstrich getroffen, hätte Aschersleben wohl weniger als zehn Gegentore kassiert. „Das ist eine schwere Niederlage für uns“, sagte eben jener Milicevic. Ihm sah man die Fassungslosigkeit an. „Wir haben zu viele Fehler gemacht. Aschersleben war klar besser“, so der Serbe.

Ein Tor in der neunten Minute zur 3:2-Führung, eins nach vierundzwanzig Minuten zum 5:9, eines nach fünfunddreißig Minuten zum 8:14 und eines nach achtundfünfzig Minuten zum 13:26 - das waren Pirnas Tore aus dem Spiel heraus. Mehr ließen die überragende Deckung und ein famos aufspielender Mantas Gudonis im Tor nicht zu. Die Alligators waren über das Geleistete selbst überrascht. Martin Wartmann sagte: „Nur vier Feldtore, so etwas habe ich noch nie erlebt.“ Trainer Dimitri Filippov äußerte sich in der Pressekonferenz erstaunt: „Ich bin sprachlos. Ich weiß nicht, was die da heute gemacht haben.“

Es war eine unerbittliche Leistung des HCA-Deckungsverbundes. Zu keinem Zeitpunkt ließ die Mannschaft nach. Zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl, dass die Partie drehen könnte. Das ist insofern bemerkenswert, als dass es gemeinhin als schwierig gilt, nach einer souveränen Halbzeitführung (13:6) die Spannung aufrechtzuerhalten. „Der Schlüssel war die sehr, sehr starke Abwehr-Achse“, sagte Martin Wartmann: „Wir hatten Milicevic und Boucek (Jiri, Anm. d. Red.) auf dem Schirm und haben sie nicht ins Spiel kommen lassen.“

Der HCA entnervte die Gäste aus Pirna zusehends, denen immer wieder Fehlpässe und technische Regelfehler unterliefen. Kam mal ein Wurf vorbei an der Deckung, stand da aber ein Mantas Gudonis in Galaform. Dreiundzwanzig Bälle wehrte er ab, allein vierzehn davon im ersten Durchgang. „Überragend“, nannte Teamkollege Martin Wartmann die Leistung des Schlussmanns. Die HCA-Fans huldigten ihm mit „Mantas, Mantas“-Rufen. Der 34-Jährige wollte das Lob aber nicht nur für sich. „Heute war es leicht für mich, weil die Abwehr gut war“, sagte Gudonis. Der Mittelblock mit Benny Böcker und Maciej Gebala war präsent und wurde durch Alexander Weber und Gorden Müller unterstützt. In der Außenverteidigung ließen Wartmann und Pit Seifert ebenso wenig zu. Auch als später Victor Donoso, Frank Seifert und Marco Eulenstein auf dem Feld standen, gab es keinen Abbruch.

„Die Kirche im Dorf lassen“

Pirnas Trainer Petr Hazl hatte so ein Spiel auch noch nicht erlebt. „Aber wenn es einmal läuft, dann läuft es eben. So ist Handball“, sagte er. Das Spiel wolle er „schnell vergessen“.

Nicht vergessen werden es alle im Ballhaus Anwesenden. Martin Wartmann sagte: „So ein Sieg gibt Auftrieb“, mahnte aber auch zur Vorsicht: „Wir müssen aber alle die Kirche im Dorf lassen.“ Er weiß, dass dieses Spiel etwas Besonderes war. Das zu wiederholen, wird schwer.


HC Aschersleben: Mantas Gudonis, Andreas Böhm, Mindaugas Veta (8), Pit Seifert (6/2), Maciej Gebala (4), Martin Wartmann (3/2), Victor Donoso (2), Gorden Müller (2), Alexander Weber (2), Marco Eulenstein (1/1), Benny Böcker, Frank Seifert

ESV Lok Pirna: Martin Dietze, Mario Percin, Dusan Milicevic (12/11), Jiri Boucek (1), Jiri Havlat (1), Philipp Große (1), Christian Möbius, Falk Gaube, Steffan Helbig, Torsten Schneider, Maximilian Hartmann

Siebenmeter: HCA: 6, ESV: 11

Zeitstrafen: HCA: 1, ESV: 3

Besondere Vorkommnisse: Dem ESV Lok Pirna gelangen pro Halbzeit nur zwei Feldtore aus dem Spiel heraus. Jeweils einmal trafen Jiri Havlat, Jiri Boucek, Philipp Große und Dusan Milicevic. Bemerkenswert: Milicevic war trotzdem der Toptorschütze der Partie. Er traf bei allen elf Versuchen vom Siebenmeterstrich.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : FRANK GEHRMANN [Mindaugas Veta (Nr. 22) war am Samstagabend einmal mehr bester Werfer des HC Aschersleben.]
SVS am Oktober 07 2013 06:56:16 · Drucken
Termine
Sonnabend, 30.12.17
09:30 Uhr im Ascaneum
Ulk-Turnier
09:30 Uhr Meldebeginn
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