+++++ Alligators mit schmerzlicher Niederlage in Dresden +++++ HC Elbflorenz II vs. HCA 30:19 (12:9) +++++ Kommoß und Weber mit je 4 Treffern beste Torschützen +++++
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Tempo gegen Geduld
Dessau-Rosslau/MZ.

Vier Mannschaften aus Sachsen-Anhalt spielen in der Oststaffel der dritten Liga. Wenn am Sonntag der Dessau-Roßlauer HV und der HC Aschersleben aufeinandertreffen, ist Spannung ebenfalls garantiert. Steffen Brachert und Marcus Bräuer haben die Situation in beiden Vereinen analysiert.

Die Lage

Dessau-Roßlauer HV: Drei Siege, drei Niederlagen: Mit 6:6 Punkten ist der Dessau-Roßlauer HV in die Saison gestartet - und hat dabei seine Pflicht erfüllt. Die drei Siege gelangen gegen die TG Münden, den TV Groß Umstadt und den MTV Vorsfelde - alles Mannschaften, die in der Tabelle bislang am Ende stehen. Was drin ist in dieser Saison, ist immer noch schwer zu sagen.

HC Aschersleben: 5:7 Punkte - beim HC Aschersleben ist man mit diesem Start zufrieden. Mit den beiden Heimsiegen zuletzt gegen MTV Vorsfelde und Lok Pirna haben sich die Alligators ins Tabellenmittelfeld der 3. Liga Ost gearbeitet. Besonders der 28:15-Erfolg gegen Pirna war imponierend und im Hinblick auf die kommenden Wochen wichtig. Auswärts wartet die Mannschaft noch auf den ersten Punkt. Dass sie über eine Menge Potenzial verfügt, hat sie aber auch in den knappen Niederlagen gezeigt.

Die Trainer

Dessau-Roßlauer HV: Sven Liesegang hat im Sommer Georgi Swiridenko abgelöst. Liesegang will das Dessau-Roßlauer Spiel schneller machen - bislang funktioniert das nur in Ansätzen. Der 44-jährige einstige Abwehrspezialist des SV Magdeburg hat noch viel zu tun - vor allem in der Abwehr kassierte Dessau-Roßlau zuletzt zu viele Tore.

HC Aschersleben: Dimitri Filippov gibt der Mannschaft das, was sie braucht: Ruhe, um sich zu entwickeln. Nach der turbulenten letzten Saison mit Trainerwechseln, Insolvenz der Handball Service UG und der Abgänge von Leistungsträgern ist es vor allem der Arbeit des gebürtigen Russen zu verdanken, dass der HCA bisher einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Filippov legt sehr viel Wert auf die Defensivarbeit - mit Erfolg, die Alligators lassen die wenigsten Gegentore der Liga zu.

Die Teams

Dessau-Roßlauer HV: Dessau-Roßlaus Spiel steht und fällt mit Robert Lux, der mit 41 Toren auf Platz 4 auf der Torjägerliste steht. Offensiv hat das Team Probleme. Trainer Liesegang setzt auf Ballgewinne und Torwart-Paraden - und schnelle, einfache Tore aus der ersten und zweiten Welle. Beides gab es aber bislang zu wenig. Luka Krajnc, einziger Neuzugang im Sommer, hat sich unauffällig auf Linksaußen eingefügt. Lukas Krug, Leistungsträger aus der vergangenen Saison, saß zuletzt häufiger auf der Bank: Liesegang spielt lieber mit einem Linkshänder im Rückraum - und Tomas Pavlicek überzeugt dort bislang.

HC Aschersleben: In den Top Zehn der Torschützenliste sucht man Spieler des HC Aschersleben vergebens. Doch das muss kein Nachteil sein. Pit Seifert (34 Tore) und Mindaugas Veta (33) sind die auffälligsten Offensiv-Akteure der Alligators. Das Angriffsverhalten war zuletzt variabler. Verbesserungswürdig ist das Konterspiel, wo die Mannschaft noch zu häufig klare Chancen auslässt. Prunkstück ist die Abwehr mit zwei starken Torhütern dahinter. Um gut zu verteidigen, muss jeder mitziehen - diesen Zusammenhalt sieht man derzeit beim HC Aschersleben.

Die Präsidenten

Dessau-Roßlauer HV: „Wir hatten einen sensationellen Start und haben dann drei schnelle Dämpfer erhalten“, sagt DRHV-Präsident Thomas Zänger. Der Ärger darüber hält sich in Grenzen, „auch wenn die Niederlage in Baunatal zu hoch war“. Die ganze Anfangseuphorie war Zänger fast schon unheimlich geworden. „Wir waren plötzlich ein Staffelfavoriten, was wir aber nicht sind.“ Ein paar Plätze nach oben soll es in der Tabelle aber schon noch gehen. „Aschersleben ist eine Positionsbestimmung.“ Zänger fordert ein „Nachpunkten“. Ein Heimsieg wäre schon wichtig.

HC Aschersleben: Jürgen Arndt ist mit dem Saisonstart der Alligators sehr zufrieden. „Bedingt durch dir zwei Siege, die aufgrund unserer personell dünnen Decke nicht erwartet waren, sind wir mehr als im Soll“, so der Präsident. Besonders gefällt ihm die Art und Weise, wie die Mannschaft spielt: „Wir kommen über das Team und nicht über Einzelspieler.“ Den DRHV bezeichnet er als „Wundertüte.“ Seiner Mannschaft traut er zu, Zählbares mitzubringen. Aber: „Auf dem Papier ist der DRHV Favorit.“

Die Fans

Dessau-Roßlauer HV: In Sachen Zuschauer bleibt der DRHV in der Stadt das Maß aller Dinge. 850 Fans kamen zum Auftakt gegen Groß Umstadt, 905 sahen die Partie gegen Baunatal. Sonntag gegen Aschersleben könnte zum ersten Mal die 1 000er Grenze fallen. Positiv: Die Versöhnung mit den ZABporters funktioniert. Vergangene Saison gab es da einige Probleme, diese Saison konzentrieren sich die jungen Fans auf die sportliche Unterstützung ihrer Mannschaft.

HC Aschersleben: Qualität gut, bei der Quantität geht noch etwas mehr. In den Heimspielen lebt die Mannschaft von den bedingungslos anfeuernden Fans. Aber bei den Zuschauerzahlen gibt es laut Präsident Jürgen Arndt noch Reserven. „Nach der schweren letzten Saison mit vielen Nebengeräuschen und den sehr erfolgreichen Basketballern als Konkurrenz, brauchen wir da noch etwas Zeit, um uns zu konsolidieren“, so Arndt. Die ersten Spiele waren ein Zeichen, dass es in die richtige Richtung geht. In Dessau hofft der HCA auf zahlreiche Auswärtsfans.


FOTO : HARTMUT BÖSENER [Der Dessau-Roßlauer HV kann sich auf seine treuen Fans verlassen. Fällt am Sonntag erstmalig in dieser Saison die 1000er Marke?]
SVS am Oktober 11 2013 07:37:08 · Drucken
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