+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
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Zu wenig Einsatz
Dessau/MZ.

Der HC Aschersleben verliert klar gegen den Dessau-Roßlauer HV. Trainer Filippov kritisiert die Einstellung einzelner Spieler. Die siebte Niederlage im siebten Derby lässt den HC Aschersleben auf Rang elf der 3. Liga Ost rutschen.

Sven Liesegang ließ auf sich warten. Alles stand gestern Abend bereit für die Pressekonferenz. Dimitri Filippov, Trainer des HC Aschersleben, stand lange da. Er hat in seiner sportlichen Laufbahn schon viele Pressekonferenzen gegeben. Er hatte sich also genau überlegt, was er sagen wollte. Als dann auch Liesegang, der Trainer des Dessau-Roßlauer HV, endlich da war und die technischen Probleme mit dem Mikrofon behoben waren, begründete Filippov die 23:29-Niederlage seiner Mannschaft in der Anhalt-Arena so: „Es war ein verdienter Sieg für Dessau. Wir hatten von der ersten Minute an Probleme in der Deckung und vorne haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Das ist bitter. Was aber am ärgerlichsten ist, dass manch junger Spieler wohl nicht verstanden hat, was das heute auf dem Parkett war.“

Es war ein Sachsen-Anhalt-Derby. Und für Filippov war das, was er von einigen seiner Spieler sah, schlichtweg zu wenig. Dabei ging es zunächst gut los. Die Alligators erspielten sich einen 6:4-Vorsprung (9.), Martin Wartmann, Alexander Weber und Pit Seifert trafen jeweils zwei Mal. Doch dann kam ein Bruch ins Spiel der Gäste. Und der hatte laut Martin Wartmann drei Gründe. „Die Manndeckung gegen mich hat uns etwas aus dem Konzept gebracht, unsere Abwehrarbeit war nicht gut und wir haben zu viele freie Würfe nicht genutzt.“ Aus einer Zwei-Tore-Führung wurde so binnen sieben Minuten ein Vier-Tore-Rückstand (6:10, 16.).

Und dann war da noch Andreas Sprecher. Der Torwart des DRHV steigerte sich ab Mitte der ersten Halbzeit und parierte neun Bälle bis zur Pause. Zum Vergleich: Andreas Böhm und Mantas Gudonis hielten im ersten Durchgang insgesamt einen Ball. „Wir haben es den Torhütern aber auch nicht leicht gemacht“, nahm Wartmann Böhm und Gudonis in Schutz: „Gegen einen wie Robert Lux musst du raus gehen und mit Kontakt spielen.“ Es war aber nicht nur Lux, dem der HCA-Deckungsverbund zu viel Platz ließ. Besonders Lukas Krug konnte nach Belieben schalten und walten. „Es kann nicht sein, dass einer wie Krug, der sonst zwei, drei Tore pro Spiel macht, gegen uns zehn Mal trifft“, äußerte sich Gorden Müller. Auch er vermisste die nötige Einstellung und verwies auf das Spiel gegen Pirna: „Pirna wollten wir zerreißen, das hat man bei jedem Spieler in den Augen gesehen.“

Abwehrleistung hin oder her - es hätte trotzdem eine offene Partie werden können, wenn die Mannschaft die freien Würfe genutzt hätte. Allein in der ersten Halbzeit eroberten HCA-Spieler sechs Mal den Ball - es sprangen in der Folge aber nur zwei Tore heraus. Auch im zweiten Durchgang gab es Möglichkeiten, das Spiel offener zu gestalten. Die Alligators schafften es aber nicht einmal, den Rückstand auf unter vier Tore zu verkürzen. Das lag auch daran, dass Mindaugas Veta einen rabenschwarzen Tag erwischte und torlos blieb.

Der Frust der Gäste war sichtbar, als sich Müller und Frank Seifert Zeitstrafen abholten, weil sie mit den Schiedsrichtern diskutieren. „Das war blöd von mir, da muss ich den Mund halten“, räumte Müller nach dem Spiel ein.

Es bleibt also dabei: Der HC Aschersleben kann nicht gegen den Dessau-Roßlauer HV gewinnen. Die siebte Niederlage im siebten Derby lässt den HC Aschersleben auf Rang elf der 3. Liga Ost rutschen. Der DRHV verteidigte Platz sieben. Martin Wartmann fand dann aber noch versöhnliche Worte. „Das wirft uns nicht um“, sagte der Regisseur des HCA: „Gegen den DRHV ist es nicht einfach. Das wussten wir. Unser Ziel ist der Klassenerhalt.“


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : HARTMUT BÖSENER [Und wieder ein Tor von Lukas Krug. Der HC Aschersleben bekam den DRHV-Rückraum nie in den Griff.]
SVS am Oktober 14 2013 11:33:55 · Drucken
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