+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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HC Aschersleben war alternativlos
Bernburg/Aschersleben/MZ.

Bei der Derby-Niederlage gegen die Spieler vom SV Anhalt Bernburg sah sich HCA-Trainer Dimitri Filippov genötigt, auf dem Feld auszuhelfen. Dies half aber auch nichts. Am Ende stand es 21:24 für die Bernburger Handballer.

Es hat wieder nicht gereicht. Wieder musste sich der HC Aschersleben in einem Derby geschlagen geben. Die 21:24-Niederlage gegen den SV Anhalt Bernburg am vergangenen Freitag zeigte zweierlei. Erstens: Die Mannschaft gab - anders als gegen den Dessau-Roßlauer HV vor zwei Wochen - alles, die Spieler rieben sich auf. Dafür wurden sie mit Sprechchören von ihren Fans zu Recht belohnt. Zweitens, und aus Sicht der Alligators leider spielentscheidend: Es verlor die Mannschaft, die weniger Alternativen hatte.

Seiferts Rote Karte schmerzt

Es ist nicht neu, dass der HC Aschersleben aufgrund des finanziellen Konsolidierungskurses einen kleinen Kader hat. Bislang hat man davon aber wenig gemerkt, weil alle Spieler zur Verfügung standen und die Ergebnisse größtenteils stimmten. Gegen Bernburg fehlte nun Gorden Müller erstmals in dieser Saison. Gegen den TV Kirchzell hatte er sich eine Fingerkuppe der Wurfhand gebrochen.

Für ihn spielte Victor Donoso. Der Chilene war bemüht, erzielte auch drei Tore. Jedoch unterliefen ihm einige Fehler im Angriff, die zu Ballverlusten führten und nicht selten zu einem Torerfolg für Bernburg. Ihm hätte eine Pause gut getan, doch Donoso musste durchspielen, weil sich mit Frank Seifert die einzige Alternative dieses Abends auf dieser Position bereits nach 25 Minuten verabschieden musste. Seifert sah die Rote Karte nach einem Foul an Kilian Kraft. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung.

Zu diesem Zeitpunkt führte der HC Aschersleben aber noch. Das 9:8 hatten sich die Gäste nach fahrigem Start mit nur einem Tor in vierzehn Minuten (1:4) durch bessere Abwehrarbeit und variableres Angriffsspiel verdient. Doch das Dilemma saß auf der Bank. Oder besser: Es saß eben nicht dort. Nach Seiferts Hinausstellung gab es nur noch drei Wechseloptionen für die Feldspieler: Kreisläufer Maciej Gebala, Linksaußen Marco Eulenstein, der aber ohne Einsatzzeit blieb. Und dann war da noch Dimitri Filippov, der Trainer, der nur im äußersten Notfall auf die Platte gehen wollte.

Am Freitagabend war dieser Notfall. Beim Stand von 18:20 aus Sicht des HCA, kam der Spielertrainer aufs Feld. Er sollte kein Glück bringen. Kurz darauf führte ein Missverständnis zwischen ihm und Alexander Weber dazu, dass Weber zu spät reagierte und seinen Gegner nur unfair stoppen konnte. Das Resultat war eine Zeitstrafe. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Kilian Kraft zum 21:18. Kurz darauf traf Tatsuya Ogano zum 22:18. Das Spiel schien gelaufen. Der HCA kämpfte weiter, verkürzte durch Benny Böcker auf 21:23 (59.). Und hatte nach einem Bernburger Ballverlust die Chance, den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch der Konter misslang, weil Pit Seifert und Dimitri Filippov nicht die gleiche Idee hatten. Den Ballverlust nutzte Bernburg zum Endstand.

Fehlende Frische im Kopf

Man kann sicher streiten, ob es ohne Filippovs Selbsteinwechslung besser gelaufen wäre. Es war aber ersichtlich, dass die Spieler irritiert wirkten. Spielentscheidend war weniger der unglückliche Auftritt Filippovs, sondern vielmehr der mutmaßliche Grund, weshalb er auf die Platte ging. „Vielleicht hatten wir am Ende zu wenig Kraft“, sagte Mantas Gudonis, Ascherslebens erneut stark aufspielender Torwart, dessen Gegenüber Artur Gawlik aber in nichts nachstand. HCA-Kapitän Andreas Böhm widersprach Gudonis zwar indirekt: „Im Derby gibt es keine Kraftfrage.“ Die zahlreichen Fehler in den letzten Minuten lassen aber vermuten, dass da doch etwas dran war. Mantas Gudonis sagte es so: „Wenn der Kopf nicht frisch ist, machst du Fehler.“ Das eine führt - alternativlos - zum anderen.

ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
SVS am Oktober 28 2013 11:34:33 · Drucken
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