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Nur keine Hektik beim HC-Aschersleben
Aschersleben/MZ.

Vor dem wichtigen Spiel in Münden macht HCA-Präsident Jürgen Arndt klar, dass es keinen Schnellschuss bei Neuverpflichtungen geben wird.

Es ist ein Szenario, das ungerecht wäre. Man stelle sich vor, der HC Aschersleben, der vor der Saison jeden Euro zusammenkratzen musste, um für die 3. Liga melden zu können, der mit einem kleinen Kader die Großen der Liga ärgerte und zu Hause viele Gegner an die Wand spielte, würde nun, aufgrund von Verletzungspech und noch kleinerem Kader, die letzten Spiele dieses Jahres verlieren und trotz aller Anstrengungen auf einem Abstiegsplatz landen. Ja, das wäre ungerecht. Aber nein, es wäre nicht überraschend.

Der Böcker-Plan

Jürgen Arndt hält von solchen Schreckensszenarien nichts. „Ich sehe da noch keine Tragik“, sagt der Präsident des HC Aschersleben. Das „noch“ steht da nicht ohne Grund. Natürlich: In den letzten vier Spielen dieses Jahres müssen die Alligators dreimal auswärts ran und das einzige Heimspiel absolviert man gegen den Tabellenführer Eintracht Baunatal. Aber man müsse jedes Spiel einzeln angehen. „Es zählt jetzt nur das Spiel in Münden“, sagt Arndt: „Wir sind verdammt, zu gewinnen.“

Dass auch gegen Münden Maciej Gebala fehlen wird, ändert nichts an der präsidialen Erwartungshaltung. Man wisse, dass der Kader klein sei. „Aber Münden hat auch Verletzte“, sagt Arndt. Diese Ausrede lässt er also nicht gelten. Zumal er, Trainer Dimitri Filippov und die Mannschaft alles dafür tun, die Situation zumindest etwas zu entspannen. „Wir sind alle bestrebt, Benny (Böcker, Anm. d. Red.) dazu zu bewegen, mitzufahren“, sagt Jürgen Arndt. Der Familienvater, der vor wenigen Wochen mit Zwillingen Zuwachs bekam und sich deshalb zurückzog und in Ausnahmefällen nur noch bei Heimspielen auflaufen will, soll statt mit dem Mannschaftsbus mit Jürgen Arndt den Weg nach Münden und auch wieder zurück antreten. „Dann wäre er schneller wieder bei seiner Familie“, erklärt Arndt.

Böckers Einsatz würde dem HCA die Lücke auf der Kreisposition schließen. Und es wäre eine Wechselmöglichkeit mehr. „Wir hoffen, dass das klappt“, so Jürgen Arndt.

Auf lange Sicht ist das aber nicht die Lösung. Das weiß auch der Präsident. „Natürlich wollen wir Verstärkungen“, sagt er. Aber eben nicht um jeden Preis. Derzeit sei der Markt schwierig. Es gibt keine Spieler aus der näheren Umgebung, die frei wären und dem HC Aschersleben auch weiterhelfen würden. „Vielleicht sieht es in ein, zwei Monaten anders aus, wenn einige Spieler bei ihren Vereinen unzufrieden sind“, übt sich Arndt in Geduld.

Fakt sei, dass der HC Aschersleben den nach der Insolvenz der Handball Service UG eingeschlagenen Weg nicht verlassen wolle. „Wir sind froh, dass wir den Haushalt bis auf ganz kleine Nuancen durch- haben“, sagt Arndt. Man wolle das, was man sich finanziell in den letzten Monaten mühsam aufgebaut habe, nicht mit großem Risiko verspielen. „Wir werden keinen Profi holen“, so Arndt.

Gebala nächste Woche im Training

Dass Patrik Krok, der in der letzten Saison zum Kader des HCA gehörte, sich vor kurzem dem Dessau-Roßlauer HV anschloss (die MZ berichtete), findet Arndt schade. „Eigentlich wollte er ja ein Jahr aussetzen“, sagt der HCA-Präsident: „Hätte ich eine Ahnung gehabt, dass er früher zurückkommen will, hätte ich ihn angesprochen.“

Doch für Krok war nach einer enttäuschenden Saison der HC Aschersleben ein rotes Tuch. Dennoch: Die Integration wäre leicht- gefallen, weil er die meisten Spieler kennt. „Und bei uns würde er auch mehr Spielanteile bekommen als beim DRHV“, so Arndt. Doch ehe es ein Thema war, ist die Personalie Krok passé. Arndt wird sich weiter umsehen.

Den HCA-Kader betreffend, konnte der Präsident aber auch Positives vermelden. „Maciej Gebala wird nächsten Dienstag wieder ins Training einsteigen und gegen Baunatal spielen“, sagte er. Und die Rückkehr von Carsten Kommoß sei auch nicht mehr weit.

Wie viele Punkte der HCA in den letzten Spielen des Jahres holen müsse, damit er entspannt vor dem Weihnachtsbaum sitzt, beantwortet Jürgen Arndt schnell. „Zwei Punkte gegen Münden. Und wenn es noch zwei Punkte mehr wären, dann wäre ich zufrieden.“


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : THOMAS TOBIS [Mindaugas Veta (weiß) und der HC Aschersleben stehen in Münden vor einem wichtigen Spiel.]
SVS am November 29 2013 14:16:05 · Drucken
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