+++++ Alligators mit Derbysieg im Ascaneum +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 30:23 (11:10) +++++ Starker Gudonis und der 7m-Killer Thäddy zwischen den Pfosten +++++ Pit Seifert mit 7 Treffern bester Torschütze +++++
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Aschersleben spielt gegen die Erinnerung
Aschersleben/MZ.

Zum letzten Spiel des Jahres reist der HC Aschersleben mit neun Spielern gegen HSG Rodgau Nieder Roden an - inklusive Trainer Dimitri Filippov. Die Mannschaft ist dennoch motiviert.

Der 31. August dieses Jahres ist allen Fans des HC Aschersleben in Erinnerung geblieben. In unschöner Erinnerung. Es war der erste Spieltag der Saison. Die Freude, nach einer turbulenten Vorbereitung endlich wieder Drittliga-Handball zu sehen, wich prompt Ärger und Wut. 23:24 hatten die Alligators gegen die HSG Rodgau Nieder Roden verloren. Hinterher waren sich die Ascherslebener Anhänger einig: Ihre Mannschaft wurde verpfiffen. Eine halbe Minute vor Spielende wurde Mindaugas Veta Siebenmeter-reif gefoult. Der Pfiff blieb aber aus, Nieder Roden warf das Siegtor.

Es war aus Sicht des HCA der negative Höhepunkt eines Handballabends, der mit einer überzeugenden Leistung begonnen hatte, aber durch mehrere fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns ein unglückliches Ende für die Heimmannschaft nahm.

Gebala und Eulenstein nicht dabei

Schiedsrichter-Schelte ist nicht gern gesehen. Und so hielten sich die Spieler und auch Trainer Dimitri Filippov in der Öffentlichkeit zurück. Morgen steht das Rückspiel an. Es ist das erste Spiel der Hinrunde. Das Ende des Hinspiels ist aber auch vierzehn Spiele danach immer noch präsent. „Wir hätten mindestens einen Punkt holen müssen“, sagt Dimitri Filippov: „Das war die bitterste Niederlage der Hinrunde.“

Bitterer also, als die 21:24-Niederlage beim Schlusslicht TG Münden vor drei Wochen. Denn: Gegen Münden war die Mannschaft selbst schuld, spielte schlecht. Gegen Rodgau Nieder Roden fühlte sie sich aber benachteiligt.

Nun kann man sich von der Ungerechtigkeit zerfressen lassen - man kann sie aber auch als Extra-Motivation nutzen. „Klar haben wir in der Mannschaft darüber gesprochen“, erzählt Trainer Filippov. Alle Spieler seien heiß auf dieses Duell. Vielleicht heißer, als gegen manch anderen Gegner.

Doch wenn Dimitri Filippov „alle Spieler“ sagt, muss man beim Blick auf den Kader dennoch die Frage stellen, ob die reichen werden. Im Hinspiel standen elf Spieler im HCA-Kader - ohne Filippov. Letzten Sonnabend, beim Auswärtsspiel gegen Dresden, waren es mit Filippov elf. Morgen werden es mit Filippov nur neun Spieler sein, weil Kreisläufer Maciej Gebala bei einem Lehrgang der polnischen U21-Nationalmannschaft ist. Und weil Marco Eulenstein keine Zeit hat. „Marco hat schon vor einigen Monaten gesagt, dass er am 21. Dezember nicht kann“, sagt Dimitri Filippov.

Das bedeutet im Klartext: Bis auf die Torwartposition stellt sich die Mannschaft morgen Abend (Beginn: 19.30 Uhr) alleine auf. Mantas Gudonis oder Andreas Böhm im Tor, die sechs Positionen auf dem Feld werden von Pit Seifert, Frank Seifert, Martin Wartmann, Alexander Weber, Gorden Müller und Mindaugas Veta besetzt. Einzige Wechseloption: Der 44-jährige Spielertrainer Dimitri Filippov. Alternativen aus der zweiten Mannschaft sieht er keine.

Ewiger Optimist Filippov

Trotzdem versprüht der Trainer Zuversicht. Gut trainiert habe die Mannschaft, die Motivation sei trotz der vielen Ausfälle hoch. Aus dem letzten Spiel des Jahres soll etwas Zählbares resultieren. Die Schwere der Aufgabe begründet sich aber nicht nur aus der eigenen Situation. Die HSG Rodgau Nieder Roden steht im oberen Tabellendrittel und hat den zweitbesten Angriff. Zudem kommt die fünf- bis sechsstündige Anfahrt. „Wir werden zu einhundert Prozent Gas geben“, sagt Dimitri Filippov: „Mal sehen, ob das reicht - oder nicht.“

Auf der Rückfahrt steht dann die Weihnachtsfeier an. Mit Punkten im Gepäck feiert die sich leichter.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : THOMAS TOBIS [Dimitri Filippov (r.) ist derzeit nicht um die Personalsituation zu beneiden, ist aber trotzdem zuversichtlich.]
SVS am Dezember 20 2013 13:34:58 · Drucken
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