+++++ Alligators mit Derbysieg im Ascaneum +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 30:23 (11:10) +++++ Starker Gudonis und der 7m-Killer Thäddy zwischen den Pfosten +++++ Pit Seifert mit 7 Treffern bester Torschütze +++++
Nur noch

;
Navigation
Startseite
Tabelle
Sponsoren
Monatsangebot
1.Herren
2.Herren
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis F-Jugend
MITMACHEN

Hallenanfahrt
Eintrittspreise
News Archiv
WebLinks
Fotogalerie
Videos

facebook
KLUBKASSE
Impressum
Login
Username

Passwort



Noch kein Mitglied?
Klicke hier um dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Fordere Hier ein neues an
Doch wie erwartet?
Aschersleben/MZ.

Der HC Aschersleben steht zu Beginn der Rückrunde in dritten Handball-Liga auf einem Abstiegsplatz. Die Redaktion analysiert, was dazu führte - und was Hoffnung für künftige Spieltage macht.

Die Hinrunde ist vorbei, die Rückrunde hat schon begonnen. Der HC Aschersleben blickt auf ereignisreiche vier Monate Drittliga-Handball zurück. Das nächste Spiel bestreiten die Alligators erst am 17. Januar. Zeit, ein Hinrunden-Fazit zu ziehen.

Der Ist-Zustand

Der HC Aschersleben steht da, wo er nicht stehen will, ihn aber vor der Saison nicht wenige erwartet hatten: auf einem Abstiegsplatz. Vier Siege und ein Unentschieden in sechzehn Spielen reichen nicht für mehr. Die letzten sechs Spiele des Jahres verlor die Mannschaft - die aktuell längste Niederlagenserie der 3. Liga Ost. Aber: Der HCA spielte nicht unter „ferner liefen“. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt nur zwei Punkte.

Die „erste“ Hinrunde

Blickt man auf die ersten acht Spiele der Saison, war da ein HC Aschersleben zu sehen, der in Heimspielen gegen Pirna (28:15) und Kirchzell begeisterte (29:20), zudem einen Pflichtsieg gegen Vorsfelde holte (26:24) und gegen Leipzig einen wichtigen Punkt feierte (25:25). Mit etwas mehr Fortune hätten es mehr Punkte sein können, wenn nicht gar müssen. Bei der 23:24-Niederlage am ersten Spieltag gegen Nieder Roden fühlte sich der HCA zu Recht verschaukelt.

Bei den Auswärtspartien gegen Magdeburg II (20:24) und Groß-Bieberau/Modau (24:27) war der HCA lange ebenbürtig. Nur gegen den Dessau-Roßlauer HV bot die Mannschaft eine schwache Leistung (23:29.) Das Team war zwar klein, schaffte es aber durch Einsatzwillen und gegenseitige Unterstützung, Woche für Woche mit einer realistischen Chance um Punkte zu spielen. Mit diesem Start, den auch HCA-Präsident Jürgen Arndt nicht erwartet hatte, ließ es sich gut leben.

Die „zweite“ Hinrunde

In den folgenden acht Spielen überwogen aber die Missstände. Zunächst hielt die Mannschaft das Niveau. Die Niederlage in Bernburg (21:24) kam unglücklich zustande. Eine Woche später lieferte der HCA im Ballhaus eine Galavorstellung ab, siegte 35:19 gegen Groß Umstadt. 9:11 Punkte standen da auf dem HCA-Konto. Es folgte die Niederlagen-Serie. Der der eh schon kleine Kader wurde durch den Rücktritt aus persönlichen Gründen von Benny Böcker und dem zwischenzeitlich verletzungsbedingten Ausfall von Maciej Gebala noch kleiner.

Untröstlich waren die Spieler und Trainer Dimitri Filippov, dass sie gegen das Schlusslicht Münden verloren (21:24). Schwindende Kräfte wurden immer öfter ein Thema. Gehörte Aschersleben nach acht Spieltagen zu den zwei besten Defensivmannschaften der Liga, kassierte das Team in den letzten sechs Spielen fünfmal 30 oder mehr Gegentore. In den zehn Spielen zuvor war das nicht ein einziges Mal passiert.

Die größte Überraschung (p)

Der Verein wirkte trotz der schwierigen Lage, in der er sich nach der Insolvenz der Handball Service UG und den damit verbundenen, tief einschneidenden Kaderveränderungen befand, immer besonnen. Natürlich trug der gute Saisonstart dazu bei, dass im Hintergrund ruhig an der finanziellen Konsolidierung gearbeitet werden konnte. Die scheint das oberste Ziel der Vereinsführung zu bleiben. Auch während der Niederlagenserie gab es vom Vorstand das Signal, keine risikoreichen und teuren Spieler-Verpflichtungen zur Verstärkung der Mannschaft zu tätigen.

Die größte Überraschung (n)

Die gleiche Kategorie, aber das kleine n dahinter verrät, dass es um die „negative“ Überraschung geht. Victor Donoso sollte sich eigentlich im Vergleich der letzten Saison, wo er schon das eine oder andere Mal mit guten Leistungen auffiel, weiter verbessern. Er tat es aber nicht. Der 23-jährige Rückraumspieler blieb im Angriff vieles schuldig. Meist sah er sich die Spiele von der Ersatzbank aus an, wurde vordergründig in der Defensive eingesetzt. Dort hat er freilich mit seinem bulligen Körper dazu beigetragen, dass die Abwehr stabil stand. Doch die Leistung Victor Donosos muss vor allem deshalb kritisch gesehen werden, weil er sich selbst als „Profi-Handballer“ bezeichnet. Der letzte Eindruck vor seiner Abreise war bedenklich schlecht. Gegen Eintracht Baunatal wirkte er wie ein Fremdkörper und sah desinteressiert aus. Sein Potenzial ist unbestritten, helfen konnte er der Mannschaft aber vor allem im Angriff nicht.

Der Hoffnungsträger

Carsten Kommoß. Die Rückkehr des Rechtsaußen wird sehnlich erwartet. „Er wird uns helfen“, sagt Trainer Filippov: „Es wird dann auch für Mindaugas Veta leichter.“ Die rechte Angriffseite des HCA war ohne Kommoß limitiert. Alexander Weber, Frank Seifert und Marco Eulenstein mühten sich nach Kräften, aber sie sind nun einmal Rechtshänder. Die gegnerische Verteidigung konnte sich daher vor allem auf den Linkshänder im Rückraum konzentrieren. Wurde Mindaugas Veta kaltgestellt, war die rechte Angriffseite im Prinzip nicht mehr vorhanden. Mit einem fitten Carsten Kommoß wird das Angriffsspiel des HC Aschersleben variabler.

Wird es reichen?

Es wird von der körperlichen und mentalen Belastbarkeit der Spieler abhängen. In den verbleibenden vierzehn Spielen tritt der HCA sieben Mal zu Hause an. Vor heimischem Publikum ist das Team in der Lage, fast jeden Gegner zu schlagen. Doch es werden nervenaufreibende Partien dabei sein, die Derbys gegen die SCM-Reserve, Bernburg und Dessau-Roßlau finden freitags statt.

Um den Druck in den Heimspielen etwas zu nehmen, würde ein Auswärtssieg garantiert helfen. Gelingt der und gewinnt der HCA fünf der sieben Heimspiele, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der kommenden Saison Drittliga-Handball in Aschersleben geben.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : JÜRGEN PFLIEGENSDÖRFER [Drei Säulen der Verteidigung: Maciej Gebala, Gorden Müller und Mantas Gudonis (v. l. n. r.).]
SVS am Dezember 30 2013 09:58:41 · Drucken
KurzNews
Statistik
Gäste Online: 1
Mitglieder Online:
Keine Mitglieder Online


Registrierte Mitglieder: 794
Neustes Mitglied: uniqas

Besucher Heute: 482
Besucher Monat: 24245
Besucher Gesamt: 2583866