+++++ Megawoodstock in Aschersleben 20.07.-22.07.2018 +++++
Nur noch

;
Navigation
Startseite
Tabelle
Sponsoren
Monatsangebot
1.Herren
2.Herren
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis F-Jugend
MITMACHEN

Hallenanfahrt
Eintrittspreise
News Archiv
WebLinks
Fotogalerie
Videos

facebook
KLUBKASSE
Impressum
Login
Username

Passwort



Noch kein Mitglied?
Klicke hier um dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Fordere Hier ein neues an
Nichts überstürzen beim HC Aschersleben
Aschersleben/MZ.

Carsten Kommoß gilt als Hoffnungsträger des HC Aschersleben, dämpft aber vor seiner Rückkehr nach dem Kreuzbandriss zu große Erwartungen. Er erinnerte an den Fußballspieler Holger Badstuber, dem das Kreuzband erneut riss.

2013 war gesundheitlich betrachtet kein gutes Jahr für Carsten Kommoß. Der 32-Jährige verletzte sich im Training schwer. An die Entstehung kann sich der Rechtsaußen des HC Aschersleben noch erinnern. „Es war nur eine kleine Links-Rechts-Bewegung“, so Kommoß: „Die Schmerzen waren nicht groß, aber ich hatte ein instabiles Gefühl, wie eingeschlafen.“

Geträumt habe er von der Verletzung danach nicht. Zunächst hatte er noch gehofft, dass es nicht so schlimm war. Bis dahin war Kommoß glimpflich durch seine sportliche Laufbahn gekommen. Ein paarmal umgeknickt, mal eine Zerrung. Im April 2013 blieb er aber nicht verschont. Eine MRT-Untersuchung brachte Gewissheit: Das vordere Kreuzband war durch.

Täglich acht bis neun Stunden

Nach dem Schlimmsten an seiner Verletzung gefragt, überlegt Kommoß eine Weile. „Die Operation war schmerzfrei, auch danach“, sagt er: „Aber das Schläucheziehen war sehr unangenehm.“

Was er sich denken konnte, so aber noch nicht erlebt hatte, war auch der langwierige Rehabilitationsprozess. Es kostet viel Kraft, nach einer solchen Verletzung wieder zurückzukommen. Zumal Carsten Kommoß wieder Leistungssport betreiben will. „Ich habe täglich acht bis neun Stunden etwas für mein Knie gemacht“, sagt Kommoß. Das tat ihm gut, war aber etwas ganz anderes als ein Handballtraining. „Das dauert zwei Stunden und dann fährt man nach Hause“, so Kommoß. Das Wichtigste sei die Geduld. „Man muss dranbleiben“, sagt er. Und das gilt auch nach der Reha. Die nächsten Monate wird sich zeigen, wie belastbar das Bein im sportlichen Kontext tatsächlich ist.

Schon im Dezember hatte Kommoß wieder mit dem Team trainiert. Mancher fragte sich, warum er seiner Mannschaft, die in einer personell wie sportlich schwierigen Lage feststeckte, nicht half. Doch Training und Wettkampf sind bei der Rückkehr eines Langzeitverletzten zwei verschiedene Paar Schuhe. „Ich musste im Mannschafttraining erst einmal sehen, was geht und was nicht“, erklärt Kommoß: „Was ich im Training nicht machen kann, kann ich auch im Spiel nicht machen.“

Und dann ist da noch die psychologische Seite, die gerne vergessen wird. „Ich muss Vertrauen in das Knie kriegen“, sagt Carsten Kommoß. Auch wenn motorisch wieder alles möglich ist - der Kopf muss auch mitspielen. Er habe darüber unter anderem mit Andreas Rojewski, Rückraumspieler beim SC Magdeburg, gesprochen. Rojewski hatte sich 2006 und 2007 kurz hintereinander zweimal das Kreuzband gerissen. „Er hat mir gesagt, es braucht ein Jahr, bis es aus dem Kopf ist“, erzählt Kommoß.
Das beißt sich offensichtlich mit der Erwartungshaltung des HC Aschersleben und vieler seiner Anhänger, die Carsten Kommoß als Hoffnungsträger für die Rückrunde sehen. Kommoß selbst sagt: „Der normale Menschenverstand sagt, wenn man länger draußen war, braucht man auch länger Zeit, um wieder der Alte zu werden.“

Angreifen, aber mit Bedacht

Überstürzen wird er nichts. Erst wolle er zu einhundert Prozent fit sein. Er wisse noch nicht, ob er beim ersten Spiel des Jahres gegen den SCM II (17. Januar) auf der Platte stehe werde. Kommoß bemüht ein prominentes Beispiel: „Holger Badstuber (Fußballspieler bei Bayern München und Nationalspieler, Anm. d. Red.) hat zu früh angefangen und sich das Kreuzband erneut gerissen. Lieber warte ich ein paar Wochen länger.“

Natürlich verspüre er aber einen großen Drang zu spielen und der Mannschaft zu helfen. „Ich will 2014 angreifen“, sagt Carsten Kommoß: „Aber mit Bedacht.“

ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : privat [Physiotherapeutin Franzi Fischer geht Carsten Kommoß bei dieser Stabilitätsübung für sein Knie zur Hand.]
SVS am Januar 10 2014 09:37:41 · Drucken
KurzNews
Statistik
Gäste Online: 1
Mitglieder Online:
Keine Mitglieder Online


Registrierte Mitglieder: 794
Neustes Mitglied: uniqas

Besucher Heute: 1532
Besucher Monat: 25109
Besucher Gesamt: 2449174