+++++ Alligators mit Punktgewinn in Delitzsch +++++ NHV Concordia Delitzsch vs. HCA 23:23 (13:14) +++++ Starker Gudonis zwischen den Pfosten +++++ Sascha Berends mit 6 Treffern bester Torschütze +++++
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Erster Sieg für Aschersleben nach acht Niederlagen
Aschersleben/MZ.

Der HC Aschersleben gewann nach acht sieglosen Spielen endlich wieder. Losgelöster Jubel war dennoch nicht zu sehen. Der Druck ist weiter hoch.

Als Pit Seifert zum Siebenmeterstrich ging, drehte sich Dimitri Filippov weg. Das macht der Trainer des HC Aschersleben immer so, wenn seine Mannschaft einen Siebenmeter zugesprochen bekommen hat. Dieser Siebenmeter war aber etwas Besonderes. Filippov presste die Auszeitkarte in seinen Händen vor seinem Körper zusammen. Er betete. 20:17 führte der HCA gegen MSG Groß-Bieberau/Modau, etwas mehr als sieben Minuten waren noch zu spielen. Der erste Sieg nach sieben Niederlagen und einem Unentschieden war zum Greifen nahe. Seifert traf. Filippovs Anspannung löste sich kurz, als er den Jubel im Ballhaus vernahm. Letztlich gewann Aschersleben 25:21.

Vorsfelde und Pirna im Kopf

Es war keine losgelöste Atmosphäre, nachdem Maciej Gebala mit der Schluss-Sirene den Endstand herstellte. Erlösung war zu sehen, Freude natürlich auch. Aber kein alles in den Schatten stellender Jubel. Es war nun aber auch nicht so, dass die Mannschaft nach so vielen sieglosen Partien am Stück das Feiern verlernt hatte. Vielmehr lag diese sichtbare Zurückhaltung darin begründet, den Fokus nicht zu verlieren. Kapitän Andreas Böhm ließ nur zwei Minuten nach Spielende einen Spielerkreis bilden, redete knapp eine Minute zu seinen Mannschaftskollegen. Erst danach ging es zum Abklatschen zu den Fans.

Alexander Weber sprach hinterher von „Balsam auf unserer Seele.“ Die Ascherslebener Allzweckwaffe sagte weiter: „Die zwei Punkte sind super. Aber nun wollen wir in den nächsten beiden Spielen bestenfalls vier Punkte holen.“ Da war er, der Fokus. Freude über den soeben erreichten Sieg war gestattet. Aber immer mit dem Hintergedanken: Der allein wird uns nicht die Klasse halten. Zweimal tritt der HCA nun auswärts an, kommenden Sonnabend in Vorsfelde, eine Woche später gegen Pirna. Beides direkte Konkurrenten des HCA im Abstiegskampf.

Unter Druck werden die Alligators auch in diesen beiden Spielen stehen. Die erhöhte Anspannung merkte man der Mannschaft gegen Groß-Bieberau/Modau in vielen Phasen des Spiels an. „Wir sind jetzt in der Phase, in der jedes Spiel zählt“, sagte Alexander Weber. Da gelänge nicht alles.

Wobei der Start des HCA verheißungsvoll war. Nach Ballverlust der Gäste enteilte Pit Seifert, wurde angespielt und schloss mit einem spektakulären Dreher zur 1:0-Führung ab. Die Halle war damit sofort da. Und die Alligators machten gut weiter, führten nach zwölf Minuten 5:2. Doch dann machte sich Pass um Pass Verkrampfung im Ascherslebener Angriff breit. „Es war wie so häufig“, sagte Weber: „Wir fangen gut an, haben aber dann bis zur Pause eine schlechte Phase.“ Das Spiel schleppte sich, weil auch Groß-Bieberau/Modau nicht gerade den besten Handball spielte. Fehler auf beiden Seiten, dazu zwei gut aufgelegte Torhüter. Es war kein gutes Spiel.

Souverän in der Abwehr

Aber es war ein Spiel, in dem der HC Aschersleben nicht einmal zurücklag. Das bemängelte Gäste-Trainer Florian Bauer. „Wir hatten zwei, drei Mal die Chance, aber Aschersleben hat gut gekämpft“, sagte Bauer. 25 Gegentreffer auswärts seien eigentlich ein guter Wert. „Aber wenn wir vorne über dreißig Bälle verwerfen, dann reicht das eben nicht“, so Bauer, der dem HCA zu einem verdienten Sieg gratulierte.

Im zweiten Durchgang spielte Aschersleben konstanter. Zwar waren da immer wieder Fehler im Angriff, jedoch zeigte die Abwehr eine hervorragende Einstellung und Präsenz. „Das war viel souveräner als gegen Leipzig“, lobte Trainer Filippov. In der Vorwoche hatte Aschersleben gegen den LVB noch 36 Gegentore kassiert.

Dank der Niederlage Pirnas in Vorsfelde hat der HC Aschersleben die Abstiegsränge verlassen. Pirna hat aber noch ein Nachholspiel (am 1. März gegen Elbflorenz Dresden). Ein gutes Gefühl, über dem Strich zu stehen, ist es aber allemal.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : THOMAS TOBIS [Andreas Böhm (l.) und Marco Eulenstein durften am Sonnabend, wie hier im vergangenen Jahr, endlich wieder einen Sieg bejubeln.]
SVS am Februar 02 2014 19:36:58 · Drucken
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