+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
Nur noch

;
Navigation
Startseite
Tabelle
Sponsoren
Monatsangebot
1.Herren
2.Herren
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis F-Jugend
MITMACHEN

Hallenanfahrt
Eintrittspreise
News Archiv
WebLinks
Fotogalerie
Videos

facebook
KLUBKASSE
Impressum
Login
Username

Passwort



Noch kein Mitglied?
Klicke hier um dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Fordere Hier ein neues an
Olympia-Feuer in der Hand
Bernburg/Aschersleben/MZ.

Dmitri Filippow, ehemaliger Publikumsliebling der Bernburger Anhalt-Handballer, trägt in seiner Heimatstadt Krasnodar die Fackel. Der ehemalige Spitzenathlet wurde während seines fünfjährigen Gastspiels bis 2007 beim SV Anhalt Bernburg zum Liebling der Fans.

Dreimal war es Dmitri Filippow vergönnt, als Handballer an den Olympischen Sommerspielen teilnehmen zu dürfen. 1992 in Barcelona und 2000 in Sydney stand er mit den Nationalmannschaften der GUS-Staaten und von Russland ganz oben auf dem Siegertreppchen. Vor wenigen Tagen trat der 44-Jährige, der seit 1996 in Deutschland lebt, erneut ins olympische Rampenlicht. In seiner Heimatstadt Krasnodar durfte er als einer von insgesamt 14 000 Menschen das olympische Feuer tragen.

Für den ehemaligen Spitzenathleten, der während seines fünfjährigen Gastspiels bis 2007 beim SV Anhalt Bernburg zum Liebling der Fans wurde, war das ein bewegender Moment. Auch wenn seine Strecke nur 300 Meter lang war. „Viele sind gegangen, ich bin aber gelaufen“, erzählt er der MZ. „Er ist ja auch noch topfit“, ergänzt seine Physiotherapeutin Sabine Pape aus dem Bernburger Klinikum schmunzelnd. Hier hat sich Dmitri Filippow nach Sportverletzungen jedes Mal behandeln lassen, auch heute noch. Wenngleich er mittlerweile als Spielertrainer des HC Aschersleben selbst nur noch im Notfall auf dem Parkett steht.

Inzwischen ist er Sportlehrer

Seinen Auftritt als Fackelträger in der Heimat, wo er noch jedes Jahr Freunde besucht, hat ein solcher zu verantworten. Dieser hatte dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) Dmitri Filippow vorgeschlagen. „Ich musste dafür einen Antrag ausfüllen. Als am 25. Januar der Anruf kam, war ich aber doch überrascht und habe gleich ein Flugticket gekauft“, berichtet der verheiratete Vater zweier Kinder, der sich mit seiner Familie inzwischen in Aschersleben niedergelassen hat und als Sportlehrer an der Sekundarschule Adam Olearius tätig ist.

Schließlich sollte er schon zehn Tage später, am 4. Februar, im 1200 Kilometer südlich von Moskau gelegenen Krasnodar auf die Strecke gehen. Wie zahlreiche andere prominente Sportler, darunter Speerwurf-Weltmeisterin Maria Abakumova, trug er die Fackel über die von Menschen gesäumten Straßen der 750.000-Einwohner-Stadt. Und traf auch auf einige ehemalige Mannschaftskollegen, mit denen er Olympiasieger geworden war. Viele russische Top-Handballer sind nämlich in der bekannten Handballschuhe Krasnodars geformt worden.

Den vom NOK zur Verfügung gestellten Trainingsanzug hat Dmitri Filippow ebenso mit zurück nach Deutschland gebracht wie seine Fackel, in der für einige Minuten das olympische Feuer brannte. „Jeder Läufer durfte sie hinterher kaufen“, erklärt der 44-Jährige und räumt mit der nostalgischen Vorstellung auf, dass das Feuer während des gesamten Laufes in ein und der selben Fackel lodert.

Der letzten großen Titel

Während die Gastgeber-Nation bislang bei den Winterspielen in Sotschi den eigenen Ansprüchen etwas hinterher hinkt, durchläuft auch der russische Handball ein Tal der Tränen. Den letzten großen Titel holte das Land vor knapp 14 Jahren, als Dmitri Filippow im Olympia-Aufgebot von Sydney stand. Für London 2012 schafften die Russen nicht einmal die Qualifikation. „Es fehlt Herz“, sieht der Wahl-Ascherslebener eine Ursache des Dilemmas und klopft sich dabei mit der Faust auf die Brust. Doch der frühere Weltklasse-Regisseur sieht einen Silberstreifen am Horizont, seit Ex-SCM-Star Oleg Kuleschow als Trainer die Geschicke führt: „Er macht einen guten Job, ich sehe in der Mannschaft eine positive Entwicklung.“


ARTIKEL : TORSTEN ADAM
FOTO : ENGELBERT PÜLICHER [Dmitri Filippow trug als Fackelläufer das olympische Feuer durch seine Heimatstadt Krasnodar.]
SVS am Februar 21 2014 09:57:10 · Drucken
KurzNews
Statistik
Gäste Online: 1
Mitglieder Online:
Keine Mitglieder Online


Registrierte Mitglieder: 794
Neustes Mitglied: uniqas

Besucher Heute: 470
Besucher Monat: 17852
Besucher Gesamt: 2650016