+++++ Alligators mit Derbysieg im Ascaneum +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 30:23 (11:10) +++++ Starker Gudonis und der 7m-Killer Thäddy zwischen den Pfosten +++++ Pit Seifert mit 7 Treffern bester Torschütze +++++
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HC Aschersleben zeigt sich nervenstark und kämpferisch
ASCHERSLEBEN/MZ.

Die Handballer des HC Aschersleben gewinnen das Derby gegen den Dessau-Roßlauer HV mit Biss und Willen. Und wegen eines geglückten Schachzuges.

Da stand er nun, Mantas Gudonis. Die Spieler des HC Aschersleben sprangen jubelnd umher, angepeitscht von den Fans im Ballhaus. Nur der Torhüter der Alligators kniff die Augen zusammen, stützte sich auf den Knien ab. Mantas Gudonis wirkte abwesend. Als er angesprochen wurde, winkte er nur ab. „Ich kann nichts sagen, ich bin noch durcheinander“, brachte der Routinier noch heraus. Dann ging er zur Trainerbank und setzte sich.

Wer Mantas Gudonis während des Spiels am Freitag gegen den Dessau-Roßlauer HV beobachtete, der sah, dass er Schmerzen hatte. Gudonis hatte in den letzten Wochen nicht richtig trainieren können, saß auch bei den Spielen meist nur auf der Bank. Ein Muskelfaserriss im Oberschenkel hatte ihn zurückgeworfen. Am Freitag war er aber da. Er rackerte, er biss auf die Zähne. Und er gewann mit seinem Team das Sachsen-Anhalt-Derby gegen den DRHV mit 25:23.

4:2-Deckung bringt die Wende

Gudonis war nach etwas mehr als 20 Minuten für den diesmal glücklos agierenden Kapitän Andreas Böhm ins Tor gegangen. Und er hatte entscheidenden Anteil daran, dass der HC Aschersleben einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf feiern konnte.

Die Partie, da waren sich beide Seiten einig, war kein Leckerbissen. Abstiegskampf pur wurde geboten. „Der DRHV hätte auch gewinnen können“, sagte Ascherslebens Trainer Dimitri Filippov, dem es am Freitag wieder in den Fingern juckte und der fast genau so lange auf dem Feld stand, wie daneben. „Meine Spieler und auch die Fans haben sicher ein bisschen gezittert“, sagte der 44-Jährige, der in der Vergangenheit dafür kritisiert wurde, sich selbst einzuwechseln, mit einem Lächeln: „Aber ich wollte unbedingt rein und mit meiner Erfahrung helfen.“ Es ging gut.

Umstellung auf eine 4:2-Deckung

Als Luka Krajnc in der 45. Minute zum 20:17 für den DRHV getroffen hatte, war das nicht abzusehen. Der HCA kämpfte, ließ es im Angriff aber zu häufig an Zielstrebigkeit vermissen. Ein Problem, das sich schon im ersten Durchgang abgezeichnet hatte. Doch dann gelang der Mannschaft ein Schachzug, der die nicht mit großem Selbstvertrauen aufspielenden Gäste noch weiter verunsicherte: Die Umstellung auf eine 4:2-Deckung. „Die hat uns zum Sieg getragen“, fand Martin Wartmann. Robert Lux, der trotz Fußverletzung sechs Tore in der ersten Halbzeit warf, im zweiten Durchgang aber torlos blieb, wurde komplett aus dem Spiel genommen. Auch Lukas Krug oder Chris-Richard Alisch wurden eng gedeckt. Der DRHV kam damit nicht zurecht.

Im Angriff wurde es für den HC Aschersleben dadurch aber nicht einfacher. Jedes Tor war hart erkämpft. Martin Wartmann traf dreimal in Folge vom Siebenmeterstrich, um zum 20:20 auszugleichen. „Ich weiß natürlich, dass die Siebenmeter wichtig waren, aber ich habe in dem Moment nicht daran gedacht“, sagte Wartmann. Herausgeholt hatte die Strafwürfe meist Maciej Gebala. Der Kreisläufer hatte einen schweren Abend, wurde häufig gedoppelt und hatte wenig Platz. „Zum Glück hat Gorden (Müller, Anm. d. Red.) Tore aus dem Rückraum gemacht. Dann musste die Abwehr weiter raus und ich habe mehr Bälle bekommen“, so Gebala.

Eine Klasse besser

Das Zusammenspiel zwischen Gebala, Wartmann und Mindaugas Veta klappte in den letzten 15 Minuten so gut, dass das Spiel zugunsten des HCA kippte.

„Wir haben in der Pause gesagt, wir gehen da jetzt raus und gewinnen“, sagte Dimitri Filippov. Mit Kampf, mit Einsatzbereitschaft. „Wir waren in der zweiten Halbzeit eine Klasse besser als in der ersten Halbzeit“, fand Maciej Gebala. Das reichte, um den Dessau-Roßlauer HV abzufangen.

ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : FRANK GEHRMANN [Kämpferisch gegen zwei: Maciej Gebala (Mitte) steuerte zwei Treffer zum Ascherslebener Erfolg bei.]
SVS am Februar 24 2014 08:26:36 · Drucken
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