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Brisanz im Abstiegskampf
ASCHERSLEBEN/MZ.

Beim Gastspiel des Handball-Drittligisten HC Aschersleben gegen den TV Groß Umstadt geht es am Sonntag um mehr als nur zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag, nach der unglücklichen 18:20-Niederlage gegen Anhalt Bernburg, war es ein Satz, der fast unterging. Aber nur fast. „Wir werden nach Groß Umstadt fahren und denen zeigen, dass wir besser sind.“ Dimitri Filippov war der Urheber dieses Satzes. Der Trainer des HC Aschersleben ließ tief blicken.

Am kommenden Sonntag reist der HC Aschersleben nach Groß Umstadt. Aschersleben steht derzeit auf einem Abstiegsplatz, Groß Umstadt zwei Plätze und drei Punkte vor dem HCA. Die Konstellation zeigt: Aschersleben steht unter Erfolgsdruck, eine Niederlage gegen das Team aus Hessen und es würde aller Voraussicht nach mit Lok Pirna nur noch einen Zweikampf um den Klassenerhalt geben.

Unsportlich oder clever?

Doch nicht nur aufgrund der Tabellensituation ist das ein besonderes Spiel. Der TV Groß Umstadt hat maßgeblichen Anteil daran, dass die Handball-Bundesliga (HBL) sich die Spielberechtigung von Maciej Gebala noch einmal genau ansah. Vor zwei Wochen kam dann der Bescheid: Gebala wurde für den Rest der Saison gesperrt. Für Ascherslebens Team eine große Schwächung.

Beim HCA war man unmittelbar nach Bekanntgabe der Sperre mindestens pikiert über das Vorgehen des TV Groß Umstadt. Im Ascherslebener Verein ärgerte man sich aber weniger über die Anfrage des TV bei der HBL, vielmehr über den Zeitpunkt. Dass die Anfrage erst nach der Wechselfrist (15. Februar) gestellt wurde, lässt darauf schließen, dass Groß Umstadt einen größeren Plan verfolgte. Nicht nur sollte ein Spieler eines Konkurrenten im Abstiegskampf gesperrt werden. Es sollte auch keine Möglichkeit geben, auf diese Sperre mit einer Neuverpflichtung zu reagieren.

Das kann man unsportlich finden oder clever. Wenig erbaulich für das Verhältnis der beiden Vereine war es allemal. Der Zorn einiger HCA-Fans war im vereinseigenen Internetforum nachzulesen. Eine verständliche Reaktion der Unterstützer, bei der man es hätte belassen können. Aber der Abteilungsleiter des TV Groß Umstadt, Holger Zindt, fühlte sich berufen, ein Dementi zu verfassen. Ihm sei nicht bekannt, dass die Anfrage von seinem Verein ausginge. Dumm nur, dass der HC Aschersleben beweisen konnte, dass es eben doch Groß Umstadt war. Es folgte von Holger Zindt eine Reaktion voller Verwunderung. Scheinbar wusste der Abteilungsleiter, der zum Zeitpunkt des Schreibens im Urlaub weilte, nichts von den Tätigkeiten seiner Abteilung.

Nachzulesen ist das alles im Internet. Es wirft kein gutes Bild auf den TV Groß Umstadt. Und deshalb ist die Partie am Sonntag, die 17 Uhr angeworfen wird, so brisant. „Wir wollen beweisen, dass wir auch ohne Maciej Gebala gegen Groß Umstadt gewinnen können“, wiederholte Dimitri Filippov am Mittwoch seine Ankündigung vom vergangenen Freitag.

Veta weiter fraglich

Welche Spieler ihm dann zur Verfügung stehen, wusste er am Mittwoch noch nicht. Patrik Krok konnte am Dienstag mittrainieren. Krok hatte sich im Bernburg-Spiel kurz vor Schluss einen Finger der linken Hand ausgekugelt. Zwar kann der Rechtshänder ohne Probleme werfen, problematisch ist aber das Fangen des Balles. „Er hat signalisiert, dass er spielen will“, sagte Filippov: „Aber ich bin mir nicht sicher, ob das geht.“

Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Mindaugas Veta. Der Litauer laboriert nach wie vor an einer Schnittverletzung in der linken Wurfhand. Definitiv in Groß Umstadt nicht dabei ist Benny Böcker. Der Kreisläufer, der gegen Bernburg seine Rückkehr feierte, steht nur in Heimspielen zur Verfügung.

Für Dimitri Filippov ist es nicht neu, improvisieren zu müssen. Er kennt das in dieser Saison zur Genüge. „Wir werden trotzdem wieder alles geben“, sagt er. Gegen die beiden Topteams Kirchzell und Bernburg hätte es fast zu einem Punktgewinn gereicht. „Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren“, fordert Filippov. Groß Umstadt ist schlagbar, auch der TV steht unter Druck. Das cleverere Team kann den lösen. Vorerst.


ARTIKEL : MARCUS BRÄUER
FOTO : FRANK GEHRMANN [Patrik Krok (weiß) möchte trotz Schmerzen in der linken Hand am Sonntag auflaufen.]
SVS am März 21 2014 09:07:15 · Drucken
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