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"Ich sehe es als Riesenchance"
Vor dem Saisonstart am Sonntag daheim verrät der neue Kapitän des HC Aschersleben, dass der Abstieg nichts Negatives sein muss.

ASCHERSLEBEN/MZ - Es ist Donnerstagabend, das Training des HC Aschersleben ist in vollem Gange. Spielzüge werden einstudiert. Und es gibt einen Mann auf der platte, der fast ununterbrochen redet. Doch nicht etwa Dimitri Filippov. Nein der Coach steht vielmehr in der Deckung, gibt hier und da mal einen kleinen Tipp. Das Sprachrohr ist Martin Wartmann, der vor einem Jahr aus Bernburg zu den Alligators stieß. Er erklärt die Systeme, führt die Mannschaft an. Nur nachvollziehbar also, dass der Spielmacher von seinen Mannschaftskollegen zum Kapitän gewählt wurde. Nach der Trainingseinheit unterhielt sich MZ-Mitarbeiter Tobias Große mit dem neuen Spielführer über die Chancen, die der Abstieg bringt, seine Rolle als Kapitän und die Aufstiegschancen des HC Aschersleben.


Martin Wartmann, der neue Kapitän des HC Aschersleben

Herr Wartmann, was verbinden Sie mit dem 24. Mai 2014?
Wartmann: Ich weiß schon, auf was Sie anspielen.

Das wäre?
Wartmann: Die Relegation. In Fredenbeck.

Wie präsent ist die Erinnerung daran heute noch?
Wartmann: Sehr präsent. Wir sind da hoch gefahren und haben uns eine Menge vorgenommen. Wir waren auch gut vorbereitet.

Aber?
Wartmann: Wir sind nie ins Spiel gekommen, lagen gleich deutlich zurück. Und das war in diesem Alles-oder-Nichts-Spiel tödlich.

Der Abstieg war der unrühmliche Abschluss Ihrer ersten HCA-Saison. Ihr Ex-Club Anhalt Bernburg wurde dagegen Vierter. Wo ist der große Unterschied in der Entwicklung?
Wartmann: Es ist vor allem vom Umfeld her ein qualitativer Unterschied. Das ist sehr augenscheinlich. Der Handball in Aschersleben ist nicht so professionell aufgestellt, wie er se eigentlich sein müsste.

Was meinen Sie genau?
Wartmann: Die Sponsoren, auch die Sponsorenpflege.

Also kann man den Abstieg auch als Chance sehen, etwas grundlegend neu aufzubauen?
Wartmann: Ich sehe es als Riesenchance. Man muss einfach auch ehrlich sein zu sich selbst und der Mannschaft. Denn so wie wir jetzt dastehen, wäre es sehr, sehr schwer geworden in der 3. Liga.

Schwerer als letzte Saison?
Wartmann: Ja, das müsste eigentlich jedem klar sein. Auch wenn es heißt, wir haben eine gute erste sechs. Sechs Leute schaffen keine Saison, das ist Fakt. Es kommen Verletzungen, der Großteil des Stammkaders ist schon 30 Jahre alt.

Also ist es auch der richtige Weg, junge Leute, wie Clemens Grafenhorst und Steven Mack, zu holen, obwohl die noch keine höherklassige Erfahrung haben?
Wartmann: Der Weg ist absolut richtig. es muss eine gesunde Mischung geben. Aber man muss natürlich auch den ball flach halten.

Inwiefern?
Wartmann: Die Jungs aus Westeregeln (Grafenhorst und Mack; d. Red.) werden noch nicht soweit sein, wie sie es müssten - das muss jedem klar sein. Die werden noch keine Spiele für uns gewinnen. Es geht darum, dass sie Spielpraxis kriegen und wir viel mit ihnen arbeiten.

Ist das als Kapitän auch eine Ihrer Hauptaufgaben?
Wartmann: Absolut, wir müssen die beiden im Rückraum einbinden. Den wir brauchen sie unbedingt. Da spreche ich aber nicht nur als Kapitän, sondern auch als Mittelmann.

Die Wahl zum Kapitän fiel durch das Team. Macht Sie das stolz, oder lässt Sie das mittlerweile kalt? Immerhin waren Sie auch schon jahrelang in Bernburg Kapitän.
Wartmann: Das macht mich natürlich schon irgendwo stolz, aber ich kenne es halt auch bereits.

Was zeichnet einen guten Kapitän aus?

Wartmann: Er muss natürlich auf dem Feld voran gehen. Aber was mir wichtig ist, ist die Mannschaft zu beobachten und in besonderen Momenten auch mal auf den Tisch zu hauen und sagen was Sache ist.

Also werden Sie ein Typ sein, der auch mal unbequem wird?
Wartmann: Ja, ich werde Sachen ansprechen, die manchen Leuten nicht passen.

Und am Ende wird Kapitän Martin Wartmann den HCA zurück in die 3. Liga führen?
Wartmann: Ich will nicht immer sagen: Wir wollen aufsteigen. Klar, wir wollen oben dran sein, aber mein primäres Ziel ist ein anderes.

Welches?
Wartmann: Ich will schauen, wo wir Weihnachten stehen. Wenn wir da unter den ersten fünf sind, setzen wir uns zusammen, und schauen was machbar ist. Wir können zu Hause vieles gut machen, aber wir sollten nicht wieder wie letzte Saison eine Auswärtsphobie entwickeln - das wäre tödlich.
wildalligator am September 14 2014 13:16:53 · 0 Kommentare · 1101 gelesen · Drucken
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