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Derby ist nichts für schwache Nerven
ASCHERSLEBEN/MZ

Von Tobias Grosse

Der HC Aschersleben und Rot-Weiß Staßfurt liefern sich ein Derby, wie es sich die Zuschauer wünschen. Mit viel Kampf und einem knappen Ergebnis. Am Ende behalten die "Crocodiles" die Oberhand.



Sie sprangen auf bei Toren, reklamierten bei einigen Schiedsrichterentscheidungen. Frank Seifert und Erik Ganter fieberten 60 Minuten lang mit dem HC Aschersleben mit. Die beiden ehemaligen Alligators, mit ihrem neuen Team, dem Landsberger HV, erst am Sonntag in der Sachsen-Anhalt-Liga im Einsatz, waren am Samstagabend zu Gast im Ballhaus. Sie feuerten ihre alten Kollegen an und zeigten, dass sie, wie Ganter einmal sagte, „immer Teil des HC Aschersleben sein werden“. Und zu guter Letzt feierten sie auch noch mit ihren einstigen Mitspielern einen 32:31-Derbysieg gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt. Was die beiden Ex-Krokodile und knapp 600 weitere Zuschauer jedoch zuvor sahen, war nichts für schwache Nerven.

„Ich wollte mich kurz vor Schluss eigentlich selber einwechseln.“ Eine Aussage, von HCA-Coach Dimitri Filippov kurz nach dem Spielende getroffen, die viel über die Schlussphase, aber auch die komplette zweite Halbzeit der Partie aussagt. „Ich wollte die Mannschaft beruhigen“, so Filippov, der aufgrund des Spielermangels in der vergangenen Saison noch ab und an die Schuhe geschnürt hat. Dass es jedoch am Sonnabend fast soweit gekommen wäre , hätten zur Pause nur wenige gedacht.

Vor dem Seitenwechsel chancenlos

Denn obwohl der HC Aschersleben schwer in die Partie kam, erspielte er sich in den ersten 30 Minuten einen deutlichen Vorsprung (19:14). „Da hat man gesehen, was wir spielen können“, meinte Dimitri Filippov. Rot-Weiß Staßfurt war vor allem in den zehn Minuten vor dem Seitenwechsel beinahe chancenlos. Echte Derby-Stimmung kam so natürlich nicht auf. „Doch wir dachten dadurch wahrscheinlich auch: Es läuft schon“, erklärte der Trainer: „So schleichen sich dann aber Fehler ein.“

Und die häuften sich bei den Alligators im zweiten Abschnitt. Die Gäste aus der Bodestadt verkürzten Schritt für Schritt, profitierten dabei vor allem von ihrem starken Torhüter: „Wir haben auch viele Bälle dumm geworfen“, gab Linksaußen Pit Seifert zu. Nach 52 Minuten war die Partie dann jedoch endgültig ausgeglichen (27:27). „Derby-Charakter“, nannte es Filippov, der da schon so eine Vorahnung hatte: „Ich wusste, dass Staßfurt noch einmal zurückkommt.“

"Richtig geiles Gefühl"

So brach eine Schlussphase an, deren Spannung nicht mit Worten zu beschreiben ist. Die Partie wog hin und her. Anderthalb Minuten vor Schluss hatten die Gäste sogar die Chance, erstmals seit der 16. Minute in Führung zu gehen. Doch zwei Ballverluste in Serie, garniert mit Konter-Toren von Pit Seifert und Carsten Kommoß, ließen ihre Hoffnungen beim Stand von 32:30, eine Minute vor Ende, schwinden. Dino Spiranec überkam es nach dem Abpfiff: „Das ist einfach ein richtig geiles Gefühl, wenn die ganze Halle steht und du kurz vor Schluss zwei Konter triffst.“

Der kroatische Torhüter war es zum Schluss auch, der den letzten, wenn auch ungefährlichen Freiwurf hielt. Wie schon im ersten Heimspiel, kam Spiranec auch gegen Staßfurt in den letzten zehn Minuten zum Einsatz. Und hielt, wie vor zwei Wochen gegen die GoGo Hornets, einige wichtige Bälle. Er grinste: „Das ist mein Job.“

Die Gemüter aller Beteiligten kochten langsam, aber sicher runter. Dimitri Filippov konnte die Schnürsenkel wieder lockern, Frank Seifert und Erik Ganter den Sieg feiern. Natürlich mit in der Kabine, bei der Mannschaft. Als Teil des HC Aschersleben.

(BILD: Thomas Tobis) Alexander Weber (mit Ball) konnte sich mit dem HCA im umkämpften Derby durchsetzen.
wildalligator am September 29 2014 09:41:38 · 0 Kommentare · 1040 gelesen · Drucken
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