+++++ Alligators mit schmerzlicher Niederlage in Dresden +++++ HC Elbflorenz II vs. HCA 30:19 (12:9) +++++ Kommoß und Weber mit je 4 Treffern beste Torschützen +++++
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HC Aschersleben am absoluten Limit
HANDBALL-OBERLIGA

VON TOBIAS GROSSE
Der HC Aschersleben gewinnt mit gerade einmal acht Feldspielern die Oberliga-Partie gegen den HC Burgenland. Doch der Sieg wird teuer bezahlt: Eine späte Verletzung sorgt für Ernüchterung.



Sven Petersohn erkämpfte sich mit dem HC Aschersleben einen Erfolg gegen Burgenland. (BILD: THOMAS TOBIS)

ASCHERSLEBEN/MZ. - Eigentlich war die Partie vorbei. Die letzten fünf Sekunden liefen gerade herunter. Der HC Aschersleben führte mit 33:31 gegen den HC Burgenland, befand sich noch dazu in Ballbesitz. Der Sieg stand also schon fest. Doch Mindaugas Veta stieg noch einmal hoch, erzielte sein sechstes Tor und schraubte das Endergebnis so auf 34:31. Dann allerdings, mit der Schlusssirene, folgte der Schock. Veta blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden liegen, hielt sich den rechten Knöchel. Der litauische Rückraumspieler knickte bei der Landung um und konnte anschließend nur mit Hilfe das Feld verlassen. Es war aus Sicht des HCA der ernüchternde Schlusspunkt eines zuvor erstaunlichen Handballspiels, in dem die Alligators mit gerade einmal acht Feldspielern die Gäste aus dem Burgenland bezwangen.

Gudonis überragend
Dementsprechend betrübt blickte auch HCA-Coach Dimitri Filippov, trotz des Erfolges, nach der Partie drein. Er weiß um die Wichtigkeit Vetas, vor allem aber weiß er auch um die Dünne des Kaders. Dieser wurde am Sonntag, vor rund 300 Zuschauer im Ballhaus, auf eine erneute Nagelprobe gestellt. Denn als würde der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Martin Wartmann (Fingerbruch) nicht schon schwer genug wiegen, musste gegen den HCB auch Carsten Kommoß arbeitsbedingt passen. „Doch die Mannschaft hat Charakter gezeigt“, sagte Filippov nach der Partie, „sie hat sich richtig reingebissen.“ Und das alles immer mit dem Hintergedanken, dass nur zwei Wechseloptionen zur Verfügung stehen. „Das war wirklich das absolute Limit“, gab Sven Petersohn zu, der aber auch darin den Sieggrund sah: „Wir sind einfach als Team aufgetreten“, erzählte der 31-Jährige, „jeder hat sich den Arsch aufgerissen.“ Und das von Anfang an. Beinahe die komplette erste Halbzeit über lag der HCA in Führung, nach 30 Minuten mit 17:15.
„In dieser Führung“, so Dimitri Filippov, „haben wir unsere Angriffe auch endlich mal länger und sicherer ausgespielt.“ Lohn dafür waren einige schöne Angriffe. Vor allem Kreisläufer Erik Straßburger profitierte davon, erzielte in der ersten Hälfte fünf, am Ende neun Tore. „Da haben sie es uns einfach gemacht“, erklärte Petersohn, „sie sind immer rausgetreten.“
Dennoch, so erkannte es Dimitri Filippov, „war es nicht einfach.“ Der HC Burgenland stand vor der Partie nicht umsonst ohne Niederlage dar. „Das ist eine gute, schnelle Mannschaft“, erkannte der HCA-Trainer. Doch auch in der zweiten Halbzeit blieb der HC Aschersleben die komplette Zeit in Führung. Das Abwehrdickicht der Krokodile stand, „weil jeder Lücken geschlossen“, wie Sven Petersohn meinte.
Und wenn sich den Burgenländern doch mal eine bot, stand da immer noch Mantas Gudonis. Der HCA-Keeper hielt über die Hälfte aller Bälle, dazu noch sechs von zehn Siebenmetern und bewies damit einmal mehr, dass er zu den besten Torhütern der Liga gehört.

Nächste Woche frei
So gab es schließlich nichts mehr am Sieg des HC Aschersleben zu rütteln. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen“, sagte Dimitri Filippov, „und natürlich, mit den zwei Punkten bin ich zufrieden.“ Wäre nicht die Sache mit Mindaugas Veta passiert, der Blick des HCA-Trainers wäre wohl voller Glück gewesen. So blieb er etwas betrübt.
Vorteil des HC Aschersleben könnte nun allerdings das spielfreie nächste Wochenende sein. Denn, „da kann jeder seine Wunden lecken“, meinte Sven Petersohn, „um in zwei Wochen erneut volle Power zu geben.“ Wieder am Limit sozusagen, denn: „Es hat auch richtig Spaß gemacht.“ (mz)

STATISTIK

Gudonis hält 60 Prozent vom Strich

HC Ascherleben:
Mantas Gudonis, Dino Spiranec (n.e.); Pit Seifert (10/2), Erik Straßburger (9), Alexander Weber (7/2), Mindaugas Veta (6), Sven Petersohn (1), Clemens Grafenhorst (1), Marco Eulenstein, Steven Mack

Siebenmeter:

HC Aschersleben: 4/5
HC Burgenland: 4/10

Zeitstrafen:
HC Aschersleben: 5
HC Burgenland: 6

7.Spieltag:
Weiterhin ohne Punktverlust bleibt der HC Glauchau/Meerane. Der Tabellenführer bezwang TuS Radis am Sonnabend mit 28:26. Der HV Rot-Weiß Staßfurt verlor währenddessen in Plauen mit 27:30. Ein erneutes Torfestival sahen die Fans der HSG Freiberg, die einen 58:45-Sieg ihres Teams gegen die SG Spergau feiern konnten. (TG)
wildalligator am November 03 2014 11:07:04 · 0 Kommentare · 1400 gelesen · Drucken
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