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Ein etwas anderer Gegner
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben gastiert bei der HSG Freiberg. Die Sachsen sind wohl die spektakulärste Mannschaft der Liga - aber auch die kontroverseste.


Pit Seifert ist mit 52 Toren bester Torschütze des HCA. Gegen Freiberg könnten einige dazukommen. (BILD: ARCHIV/TOBIS)

ASCHERSLEBEN/MZ - Es gibt sie immer wieder: Mannschaften, die die Fans in zwei Lager spalten. Das wohl berühmteste Beispiel in Deutschland ist der FC Bayern München. Es gibt eigentlich nur zwei Meinungen über den Rekordmeister. Entweder man liebt ihn oder hasst ihn. Eine dazwischen? Findet man selten. Ähnlich ergeht es derzeit auch der HSG Freiberg, die am Samstag (20 Uhr) Gastgeber für den HC Aschersleben ist. Die Sachsen sorgen in der Mitteldeutschen Oberliga zwar für viel Spektakel auf dem Feld - allerdings mit einem Spielsystem, welches viele Diskussionen hervorruft. Nicht die einzige Kontroverse der Dachse.

Doch zunächst zum Handballerischen. Mit 388 Treffern hat die HSG Freiberg den besten Angriff der Liga - in gerade einmal acht Spielen. Was einen Schnitt von 48,5 Toren pro Partie macht. Wie das geht? „Wir spielen immer volle Pulle“, erklärte HSG-Coach Andreas Bolomsky in einem Interview auf der vereinseigenen Internetseite. Soll heißen: Freiberg spielt kaum einen Angriff klar aus, die erste Chance zum Abschluss wird oft genutzt. Ergebnisse, wie der 60:46-Sieg gegen Werratal, sind so keine Seltenheit.
Denn die Freiberger haben mit 352 Gegentreffern auch die schlechteste Abwehr der Liga. „Es ist allerdings ein unglaublich weit verbreiteter Fehler, der Abwehrarbeit ein schlechtes Zeugnis zu geben“, sagte Bolomsky, „denn gerade die gute Abwehr hat uns die vielen Ballgewinne beschert.“ Die Dachse agieren fast die komplette Spielzeit über in einer Manndeckung. „Viele belächeln uns dafür“, weiß der HSG-Coach, „nur ganz wenige bekommen mit, dass wir unglaublich einfache und vor allem saubere Ballgewinne erzielen.“ Dennoch kommt das System der Freiberger bei den meisten Fans der Mitteldeutschen Oberliga nicht gut an. Im offiziellen Forum der Liga (www.mhv-forum.de) ist oft von „Kinderhandball“ die Rede.
Mannschaften mit hoher individueller Qualität und großer körperlicher Präsenz, wie zum Beispiel der HC Burgenland oder TuS Radis, die dies auch schon in Aschersleben unter Beweis gestellt haben, profitieren allerdings von diesem System. Folglich verlor Freiberg auch bei diesen Teams.

Die offensive Deckung der Freiberger sorgte schon oft für aufsehenerregende Spielausgänge. Beim HC Burgenland mussten die Dachse erst mal eine deftige Niederlage einstecken. Der HCB gewann 60:45. (BILD: ARCHIV/TORSTEN BIEL)

An der Ausrichtung will Andreas Bolomsky aber nichts ändern: „Wir wollen mit unserem Spiel Begeisterung wecken und die Zuschauer unterhalten.“ Freilich, das gelingt dem aktuellen Tabellendritten. Doch der Coach der HSG hat auch abseits der Platte schon für Aufsehen gesorgt. In einem offenen Brief an den Mitteldeutschen Handball- Verband (MHV) beschwerte er sich über die zu harte Gangart gegen sein junges Team, das zum Großteil aus letztjährigen A-Jugendspielern besteht. Im Forum der Mitteldeutschen Oberliga war der Aufruhr groß: „Der Brief von Trainer Bolomsky zeigt Wirkung“, war unter anderem zu lesen. Vor allem die Strafenverteilung ist den Fans ein Dorn im Auge. Oft müssen die Gegner der Freiberger die doppelte Strafzeit absitzen und bekommen deutlich mehr Siebenmeter gegen sich. Sicher trägt auch das Spielsystem der Dachse zu dieser Statistik sein Teil bei. Dennoch wird allein schon die Tatsache, so einen Brief aufzusetzen, von vielen als anmaßend bezeichnet.
Dass man die Dachse aber auch ohne große Nebengeräusche schlagen kann, hat der HC Burgenland in der Vorwoche beim 60:45-Sieg eindrucksvoll bewiesen. „Wir haben viel Wert auf Laufarbeit und Eröffnungssituationen gelegt“, verriet HCB-Trainerin Ines Seidler. Ganz einfache Mittel also gegen einen ganz speziellen Gegner. (mz)

SPIELTAG
Neben dem Spitzenspiel des HCA bei der HSG Freiberg, steht auch Tabellenführer HC Glauchau/Meerane vor einer großen Hürde. Der verlustpunktfreie Spitzenreiter empfängt den HC Burgenland, der bisher nur gegen die Krokodile verlor und auf dem vierten Platz steht. Derby-Rivale Rot-Weiß Staßfurt gastiert am Wochenende derweil bei den GoGo Hornets.
wildalligator am November 21 2014 12:20:58 · 0 Kommentare · 1453 gelesen · Drucken
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