+++++ Alligators mit deftiger Niederlage in Apolda +++++ HSV Apolda vs. HCA 29:20 (16:6) +++++
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Trainer Filippov steht im Fokus
ASCHERSLEBEN/MZ. Den Kampf um die Qualifikation für die eingleisige Zweite Liga wollten die Handballer des HC Aschersleben vor dem Saisonstart mit allen Mitteln annehmen. Nach neun Spieltagen scheint der Aufsteiger bereits entwaffnet zu sein. Mit 2:16 Punkten liegen die Alligatoren fast auf dem Grund in der Zweiten Liga-Staffel Nord. Nur die Reserve der Füchse Berlin hat eine noch schlechtere Bilanz.

"Es ist zwar ein Erfolg, dass ein Verein wie Aschersleben es in die zweite Etage der stärksten Liga der Welt geschafft hat, aber natürlich bin ich traurig über die derzeitige Situation. Vom erhofften Hauen und Stechen um den neunten Platz sind wir im Moment weit entfernt. Wir hatten uns alle mehr als die zwei Pluspunkte erhofft, die auch möglich waren. Die Niederlage in Magdeburg war bitter, die in Varel unnötig. Das sind nur zwei Beispiele", erklärte HCA-Präsident Jürgen Arndt, der im gleichen Atemzug auf die begrenzten Möglichkeiten des Neulings hinweist. "Unser Etat beträgt ein Zehntel von dem, den die Topteams zur Verfügung haben. Wenn davon auch noch 20 000 Euro für die Lizenzierung draufgehen, ist es für die kleinen Vereine fast der Knockout."

Trotzdem geht Arndt die Pleitenserie von sieben Niederlagen am Stück mächtig an die Nieren. "Wenn eine Mannschaft so oft verliert, muss man alles hinterfragen. Es gibt Gedankenspiele. Da steht natürlich auch der Trainer zur Disposition. Das ist in der Fußball-Bundesliga auch nicht anders. Ich habe schon mit anderen Trainern gesprochen. Das ist legitim. Ich kann nicht tatenlos zusehen, wie alles bergab geht", schreibt der Präsident seinem Spielertrainer Dmitri Filippov keinen Persilschein aus und fügt hinzu: "Wir wollen Dima nicht verlieren. Ich weiß jedoch nicht, ober er den Drucksituationen gewachsen ist. Wenn die Not am größten ist, springt er selbst auf das Parkett. Nach der Niederlage in Varel standen die Zeichen mit 80:20 jedoch auf Entlassung. Nachdem ich die Sache überdacht habe, sitzt er mit 80-prozentiger Sicherheit auch beim Heimspiel gegen Wilhelmshaven auf der Bank."

Die Verlängerung der Schonzeit für Filippov mag vielleicht nur einen Grund haben. Keiner der von Arndt ins Visier genommenen Kandidaten möchte das Steuer auf dem sinkenden Schiff übernehmen. Auch Filippov ist sich klar darüber, dass nur schnelle Erfolge ihm den Job unter Umständen sichern können. "Ich kenne natürlich die Mechanismen in diesem Geschäft und weiß, dass in Deutschland als Erster der Trainer seine Sachen packen muss. Ich versuche, meine Arbeit so gut wie möglich zu machen. Mich nerven diese Misserfolge am meisten. Wie lange ich noch Spielertrainer in Aschersleben bin, entscheidet der Vorstand. Noch hat aber niemand mit mir konkret gesprochen", sagte der Doppelolympiasieger.

Die Frage nach dem ersten Heimsieg der Alligatoren ist derzeit genauso spannend wie die Personalie Filippov.
ics am November 06 2010 13:08:39 · Drucken
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