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Nach zwanzig Minuten bereits entschieden
HANDBALL-OBERLIGA
VON CHRISTIAN KATTNER

Die Oberliga-Handballer des HC Aschersleben haben am Samstagabend einen überzeugenden Heimsieg gegen die HSG Werratal eingefahren. Gegen den Tabellennachbarn gelang mit 44:27 ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf.

ASCHERSLEBEN/MZ - Knapp zehn Minuten waren noch zu spielen: Pit Seifert lief frei auf das Tor der HSG Werratal zu. Doch der Linksaußen des HC Aschersleben erzielte nicht seinen 13. Treffer, sondern spielte den Ball im Sprung noch einmal ab auf den ebenfalls Richtung Tor fliegenden Clemens Grafenhorst, der das Spielgerät allerdings in Hüfthöhe fangen musste und daher etwas unkonventionell den Treffer zum 38:21 erzielte. Im Handball ein sogenannter Kempa-Trick. Ein Spielzug, der von Spielfreude zeugt. Ein Attribut, welches in Verbindung mit dem HC Aschersleben in den letzten Wochen nicht oft genannt werden konnte. Dementsprechend schienen Seifert und Grafenhorst ein wenig aus der Übung zu sein. Denn man muss zugeben: Es war nicht unbedingt der schönste Kempa-Trick. „Aber es war ein Kempa“, sagte ein lachender Clemens Grafenhorst nach der Partie, die am Ende mit 44:27 zugunsten der Alligators endete.

Carsten Kommoß steuerte sechs Tore zum Kantersieg gegen Werratal bei.
(BILD: ARCHIV/TOBIS)

Mutlos, ideenlos, kraftlos
Der Kempa-Trick und die Szenen danach, sie hatten Symbol-Charakter. Das Lachen kehrte zurück in das Lager der Krokodile. Während einer vom Gästeteam genommenen Auszeit im Anschluss an Grafenhorsts Treffer, feixten einige Spieler miteinander, auch Trainer Dimitri Filippov wirkte sichtlich entspannt. Es war kein Anflug von zu hoher Selbstzufriedenheit. Es war eine Mannschaft, die nach sechs Niederlagen in Folge zuletzt in den Abstiegskampf der Mitteldeutschen Oberliga abrutschte, gegen Werratal jedoch einen Schalter umlegen konnte. „Irgendwann musste es sein“, meinte Kapitän Martin Wartmann nach der Partie.
Der HC Aschersleben war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und wirkte unheimlich selbstbewusst. Nicht wie eine Mannschaft, die seit November nicht mehr gewinnen konnte. „Wir hatten die richtige Einstellung“, erklärte Dimitri Filippov.
Vor allem im Angriff erzeugte der HCA viel Durchschlagskraft und Tempo, hatte so nach 20 Minuten bereits zehn Tore Vorsprung (17:7). „Wir waren sehr gut vorbereitet“, so Filippov weiter. Werratal hingegen fand nie Zugriff auf die Partie. „Sie sind uns natürlich entgegengekommen“, gab Martin Wartmann zu und erklärte: „Werratal ist so aufgetreten, wie wir zuletzt auswärts“ - mutlos, ideenlos, kraftlos. Bereits zur Halbzeitpause war beim Stand von 21:10 eine Vorentscheidung gefallen.
In den restlichen 30 Minuten plätscherte die Partie vor sich hin. „Wir haben zwar gut weitergemacht“, meinte Dimitri Filippov, „aber 17 Gegentore in der zweiten Hälfte sind zu viel.“ Am Ende waren sie allerdings nicht weiter tragisch, der Kantersieg des HCA stand lange vor Ablauf der Zeit fest. „Es ist auch schön für uns, dass wir mal so hoch gewinnen“, sagte Carsten Kommoß.

„Einfach unser Tag“
Aus dem Abstiegskampf haben sich die Alligators dadurch natürlich nicht befreit, aber einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. „Das war natürlich nur ein kleiner Baustein“, so Kommoß, „wir müssen unsere Leistung jetzt auch weiter so abrufen.“
Am besten schon am Freitag, da gastiert der HC Ascherleben zum Salzland-Derby beim HV Rot-Weiß Staßfurt. „Das wird ein ganz anderes Kaliber“, war sich Martin Wartmann schon nach dem Erfolg gegen Werratal sicher, bei dem sich übrigens jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte. „Es war einfach unser Tag“, meinte Dimitri Filippov und fügte an: „Ich hoffe, davon kommen noch mehr.“

Statistik und Spieltag
Alle Spieler treffen

HC Aschersleben44 (21)
HSG Werratal 27 (10)

HC Aschersleben:
Mantas Gudonis, Dino Spiranec; Pit Seifert (12/4), Mindaugas Veta (6), Martin Wartmann (6/1), Carsten Kommoß (6), Erik Straßburger (5), Steven Mack (3/1), Clemens Grafenhorst (3), Marco Eulenstein (2/1), Alexander Weber (1)

Siebenmeter:
HC Aschersleben: 7/9
HSG Werratal: 1/2

Zeitstrafen:
HC Aschersleben: 5
HSG Werratal: 7
(Rote Karte für Christian Frischek und Andy Skrzypczak, beide grobes Foulspiel, 17. und 56.)

15. Spieltag:
Die derzeit ärgsten Konkurrenten des HCA - Gotha/Goldbach und Zwickau - haben ihre Auswärtsspiele verloren. Während die GoGo Hornets in Freiberg unterlagen (36:39), verlor Zwickau in Glauchau (32:33).  (tg)
wildalligator am Januar 26 2015 18:45:08 · 0 Kommentare · 1050 gelesen · Drucken
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