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Die große Show des HC Aschersleben
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben bezwingt die HSG Freiberg in einem euphorisierten Ballhaus. Andreas Böhm wird in den Schlusssekunden zum Held.

ASCHERSLEBEN/MZ - Die HSG Freiberg brauchte am gestrigen Sonntagnachmittag nicht lange, um die knapp 500 Zuschauer im Ascherslebener Ballhaus ins Staunen zu versetzen. Nach gerade einmal drei Sekunden klatschte der Ball das erste Mal ans Gehäuse des HC Aschersleben. „Was wird denn das für Handball?“, fragten sich die HCA-Fans untereinander.
Die Antwort darauf folgte dann sechzig Spielminuten später: Es war eine große Show. An der natürlich auch die Gäste aus Sachsen mit ihrer unkonventionellen Spielweise ihren Anteil hatten. Doch der Hauptdarsteller war ein ganz anderer: Der HC Aschersleben.

Der späte Held in Ekstase: Andreas Böhm.
(BILD: TOBIS)


Oben oder unten?
Wobei anscheinend auch Torhüter Andreas Böhm kurz vor Schluss diese Rolle für sich beanspruchen wollte. Fünf Sekunden waren noch auf der Uhr, der HCA führte mit einem Tor und Freiberg bekam einen schmeichelhaften Siebenmeter zugesprochen. Böhm schlich für Dino Spiranec ins Tor. Der Keeper lächelte den HSG-Schützen an und flüsterte ihm etwas zu. „Ich hab ihn gefragt ob er oben oder unten wirft“, verriet Andreas Böhm nach der Partie. Die Antwort: „Lass dich überraschen.“ Der folgende Wurf: Halbhoch und eine leichte Beute für den 32-Jährigen. „Das hätte ich mir aber auch sparen können“, fügte Böhm lächelnd an. Denn zu dieser nervenaufreibenden Szene Sekunden vor Schluss hätte es eigentlich nicht kommen müssen.
Der HC Aschersleben zeigte über weite Strecken eine starke Leistung. „Daher wäre ein Unentschieden auch unverdient gewesen“, meinte Andreas Böhm. Die Alligators verstanden es gut den Freiberger Tempohandball zum erlahmen zu bringen und offensiv selber lange zu spielen. Beides Schwachstellen der Dachse.
„Ihre Spielweise ist sehr unangenehm“, merkte Carsten Kommoß an, „man muss sich halt 60 Minuten bewegen.“ Was der HCA vor allem im ersten Abschnitt gut gemacht hat und so mit einer 21:17-Führung in die Pause ging. „Und es wäre auch schön gewesen“, sagte Andreas Böhm, „wenn wir den Vorsprung über die Bühne gebracht hätten.“ Doch die Krokodile vergaben in der zweiten Hälfte viele gute Chancen und machten es so noch einmal ungewollt spannend. Ob Angst aufkam, die Partie zu verspielen? „Nie“, versicherte Böhm.

„Wahnsinns-Unterstützung“
Es war der Nachmittag der Alligators. „Für die Spannung war es so natürlich besser“, scherzte Carsten Kommoß. Zumal ein Unentschieden nicht nur für die aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft unverdient gewesen wäre. Sondern auch für die Fans des HC Aschersleben, die über 60 Minuten wie eine Wand hinter dem Team standen. „Die Unterstützung, vor allem in unserer Lage“, erklärte Kommoß, „war einfach Wahnsinn.“
Und da Zwickau beim Tabellenletzten in Oebisfelde verlor (26:27), bringt der Sieg die Krokodile zurück auf den zehnten Rang. „Wir haben uns vorher gesagt, dass wir das Geschenk annehmen müssen“, meinte Andreas Böhm. Dass es dafür eine große Show benötigte, „ist im Nachhinein schöner“, so Böhm. (mz)
wildalligator am März 30 2015 12:43:14 · 0 Kommentare · 1216 gelesen · Drucken
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