+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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Ein Lob muss sein
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben beendet seine neun Spiele währende Auswärtsniederlagenserie und holt gegen Glauchau/Meerane wichtige Punkte.

ASCHERSLEBEN/MZ - Einen kleinen letzten Wunsch hatte Dimitri Filippov noch. „Schreibst du bitte rein, dass ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment mache“, bat der Trainer des HC Aschersleben am Sonntagmittag. Er sprach mit lockerer, gelöster Stimme. Nicht überschwänglich, doch Filippov war merklich erleichtert. Denn seine Mannschaft, die Alligators, gewannen am Vorabend nach neun Auswärtsniederlagen in Serie mit 35:29 beim HC Glauchau/Meerane. Sie hatten sich das Lob, oder „Riesenkompliment“, redlich verdient.

Keine bessere Kaffeefahrt
„Es war wirklich eine richtig gute Leistung“, beteuerte Dimitri Filippov, „von allen.“ Und der Trainer fand kaum ein Ende: „Wir haben im Angriff stark gespielt, hatten starke Torhüter und eine starke Deckung“, versicherte er. Nun lesen sich 29 Gegentore vielleicht erst einmal nicht nach einer richtig starken Defensive, doch wenn man bedenkt, dass die Alligators auf Reisen im Durchschnitt über drei mehr kassieren, muss man Filippov zustimmen. Zumal Glauchau/Meerane eine der besten Mannschaften der Liga ist. „Es war schon geil.“ So die kurze, knackige Meinung von Frank Seifert zum Spiel. Und der Rückraumspieler verriet auch den Schlüssel zum Erfolg: „Gute Videovorbereitung und gute Einstellung.“

FOTO: WIEGAND STURM/MZ Print-Ausgabe

Schwächen der Sachsen werden offen gelegt
Dimitri Filippov schaffte es, seinem Team die Schwächen der Sachsen offenzulegen. „Sie spielen eine etwas andere 6:0-Deckung“, erklärte Frank Seifert, „und wir haben es geschafft, sie mit nur zwei, drei Spielzügen, die wir fast immer gespielt haben, in Bedrängnis zu bringen.“ Der HC Aschersleben zeigte von Beginn an, dass er aus der Auswärtsreise nicht wieder nur eine bessere Kaffeefahrt machen will. „Wir sind gut reingekommen“, so Seifert. Das Selbstvertrauen der Krokodile wuchs von Minute zu Minute. Bis zum 18:18-Pausenstand konnten die Hausherren die Partie noch offen halten, im zweiten Durchgang bestimmte aber letztendlich nur noch der HC Aschersleben das Geschehen.
„Wir sind zuversichtlich hingefahren und haben uns auch was ausgerechnet“, sagte Frank Seifert, „aber man weiß ja, wie das immer ist.“ Denn: Vorgenommen haben sich die Alligators auch auf den letzten Auswärtsfahrten immer viel. Nur Taten wollten den Worten nie folgen. Das war in der Sachsenlandhalle dieses mal anders.

Nur „ein bisschen ärgerlich“
Was dazu führte, dass auch Frank Seifert einen kleinen Lobgesang anstimmte: „Wir hatten eine geile Angriffsleistung“, meinte der 26-Jährige, „und überragende Torhüter.“ Mantas Gudonis und Dino Spiranec hielten gemeinsam die Hälfte aller Glauchauer Würfe und entnervten die Gastgeber schlussendlich. „Unser Optimismus“, so seifert, „hat sich also bestätigt.“ Zumal der Sieg noch wichtiger wird, wenn man bedenkt, dass auch der Zwickauer HC gewonnen hat (siehe „Zwickau mit ,unbedingten Siegeswillen’“). „Das ist natürlich ein bisschen ärgerlich“, gab Dimitri Filippov zu, „aber das haben wir uns auch schon gedacht.“ Kein Hauch von Wehmut in der Stimme. Dem Trainer des HC Aschersleben konnte nichts die Laune verderben.
Das galt übrigens auch für die Rückfahrt der Alligators. Über eine Stunde stand der Mannschaftsbus auf der Autobahn 14 im Stau. Die Stimmung war dennoch überragend. Oder? Frank Seifert schmunzelte kurz: „Durchaus, durchaus.“ Die Krokodile hatten es sich redlich verdient. Wie auch das eine oder andere Lob.

Statistik
HC Glauchau/Meerane 29 (18), HC Aschersleben 35 (18)

HC Aschersleben: Dino Spiranec, Mantas Gudonis; Carsten Kommoß (11/2), Mindaugas Veta (7), Alexander Weber (6), Erik Straßburger (4), Pit Seifert (3), Frank Seifert (4), Nicolas Berends (2), Clemens Grafenhorst (1), Martin Wartmann, Marco Eulenstein, Sven Petersohn (n. e.), Steven Mack (n. e.)

Siebenmeter: HC Glauchau/Meerane: 4/7, HC Aschersleben: 2/2
Zeitstrafen: HC Glauchau/Meerane: 3, HC Aschersleben: 9

Zwickauer HC: Auch der ärgste Konkurrent des HC Aschersleben konnte gewinnen. Zwickau setzte sich vor heimischer Kulisse mit 29:25 gegen TuS Radis durch. Obwohl Radis „eine der besten ersten Hälften in dieser Saison“ gespielt hat, wie TuS-Trainer Ralf Stojan meinte. 15:11 führten die Gäste. Doch im zweiten Abschnitt zeigte Zwickau „unbedingten Siegeswillen“, so Stojan, und drehte die Partie. (mz)
wildalligator am April 20 2015 13:32:55 · 0 Kommentare · 942 gelesen · Drucken
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