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HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Ascherleben feiert gegen den SV Hermsdorf den dritten Sieg in Serie. Für drei Alligators ist es der Zweite Erfolg in wenigen Tagen.

ASCHERSLEBEN/MZ - Martin Wartmann hatte einiges vorbereitet. Der 32-jährige Kapitän des HC Aschersleben ist vor einigen Wochen zum ersten Mal Vater geworden. Die Zeit, das im Kreise seines Teams noch einmal zu feiern, gab es aber bisher noch nicht. Doch nach dem Heimspiel gegen den SV Hermsdorf sollte es soweit sein. Wartmann ließ seinen Alligators einige Pizzen zukommen sowie auch das eine oder andere Kaltgetränk. „Aber“, schränkte der Kapitän der Krokodile ein, „das hätte es nur bei einem Sieg gegeben.“
Da seine Mitspieler zu dem Zeitpunkt seiner Aussage allerdings schon genüsslich in ein Stück Pizza bissen, war klar, dass der HC Aschersleben das wichtige Heimspiel gegen den SV Hermsdorf gewonnen hatte - deutlich mit 37:26.

Pit Seifert (r.) muss sich in dieser Szene gegen Hermsdorf gegen harten Einsatz wehren.
(BILD: GEHRMANN)


Einfach nicht fit
Der Spielmacher des HCA hatte allerdings, wie schon in den vergangenen Wochen, eher geringen handballerischen Anteil am Erfolg. Beim 35:34-Heimsieg gegen Freiberg spielte Wartmann nur wenige Minuten, beim 35:29-Auswärtserfolg vergangene Woche in Glauchau sogar überhaupt nicht. Gegen Hermsdorf sollte der Kapitän wieder nur knapp zehn Minuten auf der Platte stehen. Woran liegt es: Werden Martin Wartmann die Vaterpflichten zu viel? Bereitet sich der Routinier bereits auf eine etwaige Trainerkarriere vor? Er lacht: „Nein, nein. Ich bin einfach nicht richtig fit.“ Seit langer Zeit macht schon die Achillessehne Probleme, vor Kurzem kam der Oberschenkel dazu. „Ich kann nicht einmal richtig sprinten“, berichtete Wartmann. Der Kapitän startet zwar oft in die Spiele, „aber jede freie Minute“, meinte er in Bezug auf die frühe Auswechslung, „tut mir zur Zeit gut.“
Man kann sich sicher sein: Wenn es am Ende eines Spiels eng werden würde - Trainer Dimitri Filippov würde Martin Wartmann zurück auf die Platte schicken. Nicht, weil der Rückraumspieler viele Tore wirft, das weiß er selber. „Aber ich bin jemand“, so Wartmann, „der das Spiel verstanden hat.“ Ein Spielmacher der alten Schule, wenn man so will. Eine Art Trainer auf dem Feld.
Doch ein Einsatz des Kapitäns war am Samstagabend gegen den SV Hermsdorf auch „nicht nötig“, wie er freudig zur Kenntnis nahm. Denn die Alligators spielten gegen den Tabellenfünften stark auf - auch ohne Wartmann. „Wir haben den Wettkampf angenommen“, meinte Dimitri Filippov. Zwar kassierten die Krokodile für den Coach „noch zu viele Tore aus dem Rückraum“, doch im Großen und Ganzen war er „natürlich zufrieden“. Bereits zur Halbzeitpause führten die Gastgeber mit 18:13.
Für Martin Wartmann sicher genug, um seiner Lebensgefährtin auf der Tribüne ein Zeichen zu geben. „Ich habe ihr kurz zugenickt“, berichtete der Kapitän. Die Botschaft war klar: Die Pizzen können bestellt werden. Am Samstagabend konnte es im Ascherslebener Ballhaus nur einen Sieger geben - den HC Aschersleben.
Wartmann begutachtete das alles relativ entspannt von der Bank aus. „Man sieht natürlich auch viel mehr“, gab der Kapitän nach der Partie zu. Und so zeigte sich ab und an wieder einmal das Bild, dass Martin Wartmann Mitspieler heranrief, um einige Sachen zu erklären. „Das ist halt meine Art“, meinte der 32-Jährige, „ich brülle nicht quer über das Feld.“ Gegen den SV Hermsdorf wäre das auch unangebracht gewesen.
Die Krokodile bestätigten gegen die Thüringer ihre starke Form und brachten sich nun endlich in die Position, in Sachen Klassenerhalt alles in der eigenen Hand zu haben.

Nichts zu verschenken
Mit einem Punkt Vorsprung vor dem Zwickauer HC Grubenlampe, der Sonnabend in Spergau gewann, könnte der HC Aschersleben spätestens im direkten Duell am letzten Spieltag den Ligaverbleib perfekt machen. „Das haben wir uns erarbeitet“, weiß Wartmann. Am kommenden Wochenende sind die Alligators aber erst einmal beim HC Einheit Plauen zu Gast, dem Tabellenzweiten. Dimitri Filippov verdeutlichte allerdings das neue Selbstvertrauen des HCA: „Wir fahren da nicht hin, um etwas zu verschenken.“
Und auch Martin Wartmann hat in dieser Saison schließlich noch einiges vor. „Ich will noch einmal länger als zehn Minuten spielen“, lachte der Kapitän, bevor er anfügte: „Aber wenn wir am Ende drin bleiben, ist mir das auch so recht.“ (mz)

wildalligator am April 28 2015 15:34:05 · 0 Kommentare · 862 gelesen · Drucken
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