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„So etwas vergesse ich nicht“
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der Poker ist beendet: Mindaugas Veta bleibt bei den Alligators. Dem HC Aschersleben kommt eine Nachbarschaftshilfe vergangener Tage zugute.

ASCHERSLEBEN/MZ - Hundert Prozent sicher war sich Frank Hampel gestern Mittag noch nicht. „Mindaugas Veta hat wohl die Freigabe bekommen und bleibt bei uns“, verriet der Präsident des HC Aschersleben. Als offizielle Bestätigung wollte er das allerdings nicht durchgehen lassen. Denn: „Bisher fehlt mir ein offizielles Schreiben aus Bernburg.“
Rückblick: Seit Wochen wurde um Veta gepokert. Der Litauer unterschrieb nach dem vermeintlichen Abstieg des HCA im Sommer einen Vertrag beim SV Anhalt Bernburg. Nachdem die Alligators allerdings aufgrund des Rückzuges der HSG Gotha/Goldbach aber doch in der Mitteldeutschen Oberliga blieben, äußerte der groß gewachsene Linkshänder bei seinem neuen Verein den Wunsch, in der Einestadt zu bleiben. Bernburgs Sportlicher Leiter, Enrico Nefe, bot Verhandlungsbereitschaft an. Allerdings mit der Bedingung, ihn nur aus dem Vertrag zu lassen, wenn der Drittligist einen Ersatz gefunden hat.
So zog sich die Causa Veta in den vergangenen Wochen wie Kaugummi. Doch seit gestern ist sicher: Sie ist geschlossen. Der Rückraumspieler erhält vom SV Anhalt Bernburg die Freigabe und bleibt dem HC Aschersleben erhalten.

Keine weiteren Forderungen
Das Frank Hampel diese Entscheidung noch nicht schriftlich hatte, hatte einen einfachen Grund. „Ich komme leider erst heute Abend dazu“, erklärte Bernburgs Sportlicher Leiter Nefe am gestrigen Nachmittag und fügte an: „Aber dem Spieler habe ich schon Bescheid gegeben, damit er ganz beruhigt sein kann.
“Man muss den Hut davor ziehen, wie Nefe mit dieser Situation umgegangen ist. Er hätte auch einfach stur auf den von Mindaugas Veta unterschriebenen Vertrag pochen können. „Aber in diesen Ligen“, meinte der Sportliche Leiter des Drittligisten, „müssen wir menschlich sein.“ Er zeigte Verständnis für Veta und hielt sich an die Zusage, ihn aus dem Vertrag zu lassen, wenn entsprechender Ersatz da ist. Das ist seit Sonnabend so.

Mindaugas Veta (am Ball) trägt weiterhin das Trikot des HC Aschersleben.
(BILD: Archiv/Gehrmann)


Anhalt Bernburg verpflichtet einen 17-jährigen Linkshänder. Und Mindaugas Veta darf nun endgültig beim HC Aschersleben bleiben. Die Vorbereitung absolvierte er schon noch mit seinen alten und jetzt wieder neuen Kollegen.
Und das Verhältnis zwischen dem HC Aschersleben und Anhalt Bernburg? Gibt es dort nun nachhaltige Risse? „Unsere Vereine sind so dicht aneinander“, sagte Enrico Nefe, „da sollte nichts im Raum stehen.“ Daher bestätigte der Sportliche Leiter auch, keine finanziellen Forderungen an den HCA zu stellen. Warum nicht? Er erinnerte sich an Nachbarschaftshilfe, die mittlerweile schon fünf Jahre her ist.
„Als wir damals in einer schweren sportlichen Lage waren, wurden uns Spieler wie Frank Seifert und Ivan Szabo ausgeliehen“, erklärte Nefe, „und so etwas vergesse ich nicht.“ Er schätzt zudem das Auftreten, das von Veta und dem HCA in diesem Fall an den Tag gelegt wurde: „Beide Seiten haben sich sehr fair verhalten.“

Kaderplanung abgeschlossen
Und auch Frank Hampel bestätigte gestern, dass die Causa Veta nicht bis zum Äußersten gegangen wäre. „An einem gewissen Punkt hätten wir zurückgezogen, die Geschichte wäre auf keinen Fall vor Gericht gegangen.“ Eine Lösung wurde auch so gefunden. Bernburg hat seinen Ersatz, dessen Namen Enrico Nefe allerdings noch nicht verraten wollte, und Mindaugas Veta bleibt in Aschersleben. Die Kaderplanung bei den Krokodilen ist damit abgeschlossen.
Nach den Verpflichtungen von Sascha Berends, Jens Schmidt und Nemanja Gojkovic ist man jetzt auf allen Positionen doppelt besetzt. Für den HC Aschersleben schon fast eine Art Luxusproblem. Das man ein bisschen auch Enrico Nefe zu verdanken hat.
wildalligator am August 12 2015 11:33:45 · 0 Kommentare · 1170 gelesen · Drucken
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