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HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Die Fans des HC Aschersleben hoffen nach dem Drittliga-Abstieg und dem gerade so vermiedenen Viertliga-Abstieg in dieser Saison auf Besserung. Am Sonnabend trifft der Handball-Oberligist auf SV Plauen-Oberlosa.

Noch ist es ruhig und bedächtig in der Ballhaus-Arena in Aschersleben. Das wird sich am Samstagabend beim ersten Heimspiel des HC Aschersleben gegen den SV Plauen-Oberlosa definitiv ändern.
(Printausgabe MZ / Foto:TOBIAS GROSSE)


ASCHERSLEBEN/MZ - Es ist die erste und in der Folge auch einzige Frage, die ihn länger überlegen lässt. Was für ihn als Fan des HC Aschersleben schlimmer war: Der Drittliga-Abstieg vor knapp über einem Jahr oder doch die Niederlage im vermeintlichen Abstiegsendspiel gegen den Zwickauer HC am letzten Spieltag der vergangenen Saison? Lars Oertel ist bedächtig ruhig. Sekunden vergehen.
„Zwickau“, sagt er dann, „Zwickau war schlimmer.“
Nicht nur aufgrund der Art und Weise - Zwickau traf in allerletzter Sekunde zum 35:34-Sieg - vielmehr aufgrund der Konsequenzen. „Wenn man nach dem Drittliga-Abstieg gleich durchgereicht worden wäre“, meint Oertel, „wäre das unglaublich bitter gewesen.“ Und die Konsequenzen hätten weitere Konsequenzen gehabt. „Ich kenne einige, die gesagt haben: Wenn es noch eine Liga runtergeht, kommen wir nicht mehr“, erzählt der Fan. „Das ist erschreckend.“

„Mehr als vierte Liga nicht gesund“
Für Lars Oertel würde so etwas nicht in Frage kommen. Er ist bei den Spielen des HC Aschersleben eine Institution. „In der letzten Saison“, erklärt er, „habe ich insgesamt zwei Spiele verpasst.“ Und er meint damit nicht etwa nur Heimspiele. Oertel ist auch auswärts fast immer dabei. Einzig: „Wenn Familienfeiern sind“, lächelt er, „kann ich mich nicht einfach rar machen.“ Seit über zehn Jahren ist der 40-Jährige mittlerweile Fan der Ascherslebener Handballer. Um zu verdeutlichen, wie lange das schon ist, reichen zwei Fakten. Zum einen: Es gab, als Lars Oertel zum ersten Mal ein Spiel besuchte, noch gar keinen HC Aschersleben. „Damals sind sie noch als Lok Aschersleben angetreten“, erinnert sich Oertel. Und zum anderen: Hat der aktuelle Co-Trainer, Frank Seifert, damals noch selber die Schuhe geschnürt.
Lars Oertel ist mit dem Verein durch dick und dünn gegangen. Viele Erinnerungen sind geblieben. Die schönste? „Schon die Saison in der 2. Liga.“ Obwohl es für die Fans kaum Erfolge zu feiern gab, „war das Jahr trotzdem wichtig“, sagt er. Durch die Teilnahme an der 2. Liga war der HCA nach dem Abstieg automatisch für die 3. Liga qualifiziert.
„Damals“, erinnert sich Lars Oertel, „habe ich dann auch angefangen, öfter auswärts mitzufahren.“ Und er ist bis heute dabei geblieben. Obwohl der HC Aschersleben in der 3. Liga zweimal dem Abstieg nur knapp entkommen konnte und im dritten Jahr in die Mitteldeutsche Oberliga musste. „Aber da muss man auch realistisch sein“, sagt Oertel, „mehr als vierte Liga ist für Aschersleben finanziell nicht gesund.“ Die Insolvenz im Jahr 2013 hat das bewiesen. Dementsprechend wurde nach dem Abstieg in die Oberliga der Kurs geändert. Teure Profis gehören der Vergangenheit an. Das neue Beuteschema sind junge Spieler aus der Region. „Und der Kurs ist auch positiv."


„Das Thema war abgehakt“
Dass es Einzelfälle, wie den des aktuellen serbischen Neuzugangs Nemanja Gojkovic gibt, findet Lars Oertel „in Ordnung“. Er ist sich sicher: „Wenn es Risiken geben würde, hätten sie das nicht gemacht.“ Zumal Rückraumspieler Gojkovic großes Potenzial bescheinigt wird. „Der Kader“, findet Oertel, „ist von der Breite und Qualität her so stark, wie seit Jahren nicht.“ Was bei Lars Oertel natürlich einen Wunsch wachsen lässt, den mit Sicherheit viele HCA-Fans teilen. „Eine entspannte Saison im Mittelfeld“, erhofft er sich. Nur keine weitere Spielzeit gegen den Abstieg. Und vor allem nicht wieder so eine wochenlange Ungewissheit wie nach dem verlorenen Spiel gegen Zwickau.
Denn selbst nach der Drittliga-Relegation mit der HG 85 Köthen stand nicht fest, ob sich der HC Aschersleben noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen kann. „Das war unheimlich nervig“, sagt Lars Oertel. „Und für mich“, fährt er fort, „war das Thema nach der Relegation eigentlich auch abgehakt.“ Der treue Fan hatte die Hoffnung aufgegeben. „Dass wir dann doch dringeblieben sind, war eine schöne Überraschung.“ Oertel kann mittlerweile darüber lachen: „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Wenn eins überhaupt reicht.“

Und so soll es am Samstagabend möglichst im Ballhaus aussehen: Die HCA-Fans wollen einen Erfolg ihrer Mannschaft bejubeln. Dann sicher auch wieder mittendrin: Lars Oertel (vorn, 3. v. l.).
(BILD: ARCHIV/F.GERMANN)


Und spätestens am Sonnabend, wenn der HC Aschersleben um 19 Uhr den SV Plauen-Oberlosa in der Ballhaus-Arena empfängt, werden die schwierigen letzten Jahre endgültig der Vergangenheit angehören. Es ist der Start in eine neue Saison. Und vielleicht sogar mehr. Doch was auch kommen mag, einer wird auch in Zukunft immer dabei sein: Lars Oertel. (mz)
wildalligator am September 11 2015 19:52:28 · 0 Kommentare · 1025 gelesen · Drucken
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