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HC Aschersleben verliert in Freiberg
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben verliert in Freiberg und hadert mit den Schiedsrichtern. Allerdings machen die Alligators auch zu viele eigene Fehler.

FREIBERG Martin Wartmann ist für gewöhnlich ein ziemlich ruhiger Zeitgenosse. Wenn sich der Kapitän des HC Aschersleben äußert, dann meist analytisch. Gern auch mal kritisch, aber immer sachlich. Wenn Wartmann dann allerdings einen Satz sagt, wie: „Nicht nur ich, sondern wir alle haben uns von den Schiedsrichtern verschaukelt gefühlt.“ Und diesen noch untermauert, indem er anfügt: „Das kannst du auch ruhig schreiben, das ist mir scheißegal“, dann ist das schon ein beachtliches Novum. Der HC Aschersleben unterlag am Samstagabend mit 29:36 in Freiberg. Und fühlte sich ein wenig „verschaukelt“. Martin Wartmann erklärt: „Ich will die Schuld nicht auf die Schiedsrichter abwälzen. Wir haben verloren, weil wir das nicht eingehalten haben, was wir uns vorgenommen hatten. Aber die Schiedsrichter haben auch ihren Teil beigetragen.
“Besonders die unterschiedliche Regelauslegung stieß dem Kapitän der Alligators sauer auf. „Uns wurde bestimmt zehn oder fünfzehn Vorteilssituationen abgepfiffen“, erzählt Wartmann. Noch dazu, „hatten sie ihre eigene Definition von Schrittfehlern“. Die Hauptschuld an der Niederlage des HC Aschersleben hat das Schiedsrichter-Duo aber natürlich nicht. „Wir sind selbst Schuld“, bestätigt Martin Wartmann.

Nicolas Berends - hier im Rückspiel der vergangenen Saison - verlor mit dem HC Aschersleben am Samstagabend 29:36 bei der HSG Freiberg.
(BILD: archiv/tobis)


Dabei starteten die Krokodile gut in die Partie. Nach zehn Minuten führte die Mannschaft von Dimitri Filippov mit 6:3. Die offensive und riskante Spielweise der HSG Freiberg kam nicht zum Tragen. Der HC Aschersleben war gut darauf eingestellt. Obwohl das unorthodoxe System der Dachse für einige Neuland war. „Ich persönlich habe so ein System noch nie gesehen“, sagt Nemanja Gojkovic. Der serbische Neuzugang „fand es nicht so schwer, sich darauf einzustellen“. Doch: „Es war schwer, sich auf die Schiedsrichterentscheidungen einzustellen“, so Gojkovic.
„Ab Mitte der ersten Hälfte“, sagt Martin Wartmann, „kam es zu einem kleinen Bruch in unserem Spiel.“ Für den Kapitän allerdings „nicht so wild, da es in Freiberg war“. Dass man die Dachse in eigener Halle nicht 60 Minuten kontrollieren würde, war absehbar.
Dabei sorgten nicht nur die strittigen Schiedsrichterentscheidungen für den Bruch im Spiel des HCA. „Wir haben auch genau das gemacht, was wir vermeiden wollten“, sagt Martin Wartmann. Im Vorfeld der Partie sprach Rückraumspieler Alexander Weber davon, dass man in Freiberg bestehen könne, „wenn wir wenig technische Fehler machen“. Doch genau diese technischen Fehler häuften sich. Freibergs System griff. „Sie sind darauf aus, Fehler zu provozieren und dann zu kontern“, so Wartmann, „denn im normalen Angriff sind sie nicht gut.
“Bis zur Pause gab Aschersleben die Partie aus der Hand (14:16). Zu allem Überfluss sah Kreisläufer Jens Schmidt kurz vor dem Seitenwechsel nach einer Rangelei die Rote Karte. Im zweiten Abschnitt schaffte es der HCA dann nicht mehr das Spiel auszugleichen oder zu drehen. „Weil wir zu viel verwerfen“, erklärt Martin Wartmann. „Klar kostet das Spiel viel Kraft, aber trotzdem vergeben wir zu viele freie Würfe.
“Im Endeffekt, „haben wir nicht grottenschlecht gespielt, uns aber ein Stück weit selbst geschlagen“, sagt der Kapitän. Analytisch wie immer. Doch: „Verschaukelt“, so Wartmann weiter, „fühlen wir uns trotzdem.
“Nach dem Auftaktsieg im Ballhaus gegen Plauen-Oberlosa musste der HC Aschersleben nun also die erste Saisonniederlage einstecken. Ein echter Trend ist natürlich noch nicht abzusehen. „Wir sind erstmal normal gestartet“, sagt Wartmann, „das Heimspiel gegen den Aufsteiger mussten wir gewinnen und Freiberg ist halt etwas speziell. Nun kommen die normalen Abwehrformationen. Die können wir, denke ich, wieder besser bespielen.“ Denn in einem sind sich beim HC Aschersleben alle einig: „Im Großen und Ganzen, können wir noch besser spielen“, sagt Nemanja Gojkovic. (mz)
wildalligator am September 21 2015 09:01:58 · 0 Kommentare · 1010 gelesen · Drucken
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