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„Wenn’s geht, zusammen“
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Nach Nicolas Berends läuft nun auch sein Zwillingsbruder Sascha für den HC Aschersleben auf. Der Wechsel wurde durchaus beeinflusst.

ASCHERSLEBEN/MZ - Alexander Weber wurde auf einmal neugierig. Ob die Zwillingsbrüder Nicolas und Sascha Berends ein Doppelstockbett haben, wollte der Rückraumspieler des HC Aschersleben wissen. „Nein, nicht mehr“, antwortete Nicolas lachend, „aber früher hatten wir eins.“ Ein kleines Vorurteil wäre damit bedient. Doch Nicolas und Sascha Berends sind nicht die typischen Klischee-Zwillinge. Sie sind zweieiig - sehen sich ähnlich, aber man kann sie auseinanderhalten. Auch was den Kleidungsstil betrifft. „In der Grundschule war das aber noch nicht so“, erklärte Sascha Berends, „da haben wir das Gleiche getragen.“

Die Zwillinge Nicolas (l.) und Sascha Berends spielen nach einem halben Jahr Unterbrechung nun wieder in einem Team. Sascha folgte seinem Bruder vom USV Halle zum HC Aschersleben.
(BILD: Schulz)


„Dann schafft Sascha das auch“
Der zwölf Minuten ältere, dafür aber etwas kleinere Zwilling ist seit dem Sommer neu beim HC Aschersleben. Er ist damit seinem Bruder gefolgt. Nicolas Berends wechselte schon im Februar vom USV Halle in die älteste Stadt Sachsen-Anhalts.
Weshalb sich natürlich eine Frage aufdrängt: Wie groß war der Einfluss, den Nicolas Berends auf den Wechsel seines Zwillingsbruders hatte? „Einfluss war natürlich da“, erklärte Sascha Berends ganz offen, „ich habe ja auch gesehen, dass es für Nico in Aschersleben gut läuft.“ Doch Sascha Berends hatte noch andere Gründe: „Ich habe mich in Halle einfach nicht mehr wohlgefühlt. Und wollte mehr spielen.“ Der Rückraumspieler hätte nach dem Drittliga-Aufstieg des USV Halle zwar Einsatzchancen gehabt, „aber für meine persönliche Entwicklung“, sagte er, „ist es besser, in der Oberliga zu spielen. Man sieht ja am Saisonstart des USV den Niveauunterschied.“ Halle hat bisher alle vier Spiele verloren.
Auf einmal ergriff Nicolas Berends das Wort. „Sascha hat eben auch gesehen, dass ich hier selbst in knappen Spielen das Vertrauen des Trainers bekomme. Das war sicher auch ein Grund für den Wechsel.“ Denn: „Wenn ich das schaffe“, fügte Nicolas Berends an, „schafft Sascha das auch.“ Der nickte und stimmte zu: „Aschersleben war für mich die Top-Lösung.“Dass sich die Zwillinge auch als Handballer sehr ähneln, liegt derweil auf der Hand. „Wir haben ja mehr oder weniger den gleichen Körperbau“, sagte Nicolas Berends, „daher haben wir auch einen relativ ähnlichen Spielstil.“ Weshalb das Zusammenspiel auf der Platte beinahe blind funktioniert. „Instinktiv sucht man sich immer, und das kann man auch nicht abstellen“, erklärte Nicolas Berends. „Weil wir uns so gut kennen“, fügte sein Zwillingsbruder an.

„Erst mal abwarten“
Wie oft die beiden 18-Jährigen, die im kommenden Jahr ihr Abitur am Sportgymnasium in Halle machen, allerdings beim HC Aschersleben zusammen auf der Platte stehen werden, wird auch davon abhängen, wie die Saison verläuft. „Ich denke, dass wir in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden“, erklärte Nicolas Berends. Trainer Dimitri Filippov hat sich aber auch in der vergangenen Saison nicht gescheut, den Februar-Neuzugang im Kampf um den Klassenerhalt spielen zu lassen.

Zwillinge gemeinsam auf dem Feld
Und auch in den beiden bisherigen Saisonspielen gegen Plauen-Oberlosa (33:27) und in Freiberg (29:36) standen die Berends-Zwillinge auf dem Feld. Gegen den HC Glauchau/Meerane wird es am Sonnabend (19 Uhr) wohl ebenfalls so sein. Was für die Alligators schließlich in dieser Saison drin ist? „Ich glaube, wir werden im Mittelfeld landen“, meinte Nicolas Berends, „der Kader ist breiter besetzt, als in der vergangenen Saison. Daher werden wir länger unsere Leistung abrufen können.
“Für die persönliche Entwicklung der jungen Rückraumspieler wäre eine Saison fern aller Abstiegssorgen mit großer Wahrscheinlichkeit das Beste. „Wenn es höher geht, dann auch gerne höher. Aber mit dem Aufstieg werden wir nichts zu tun haben.“ Nicolas und Sascha Berends sind bodenständig.
Auch wenn es um ihre Zukunft geht. Wo sich die Zwillinge perspektivisch in fünf Jahren sehen? „Erst mal müssen wir abwarten, was nach dem Abi kommt“, antwortete Sascha Berends. Handball werden sie aber bestimmt noch spielen. Und Nicolas Berends meinte: „Wenn’s geht, zusammen.“ (mz)

Spitze der Tabelle
Nach zwei Spieltagen steht der HC Glauchau/Meerane an der Spitze der Tabelle in der Mitteldeutschen Oberliga. Die Sachsen gewannen am ersten Spieltag beim Aufsteiger TSG Calbe mit 36:25 und bezwangen am zweiten Spieltag vor heimischer Kulisse den HV Rot-Weiß Staßfurt 34:29.
Für Glauchau-Trainer Vasile Sajenev ist der perfekte Saisonstart „das Ergebnis einer monatelangen Arbeit in der Saisonvorbereitung“, wie er gegenüber der sächsischen Freien Presse erklärte.

Vergangene Saison
In der vergangenen Saison unterlag der HC Aschersleben in der Hinrunde im Ballhaus mit 30:36, das Rückspiel konnten die Alligators dafür mit 35:29 in Sachsen gewinnen.

Erfahrene Truppe
„Glauchau ist eine erfahrene und abgewichste Truppe“, sagt HCA-Kapitän Martin Wartmann über die Mannschaft, die vor allem von den tschechischen Rückraum-Routiniers David Kylisek und Rotislav Bruna geführt wird. „Aber wir haben sicher keine Angst vor ihnen“, verspricht Wartmann. (TG)
wildalligator am September 25 2015 13:34:24 · 0 Kommentare · 901 gelesen · Drucken
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