+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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Das Symposium der Krokodile
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben macht aus einem sicher geglaubten Sieg noch einen Krimi - mit dem besseren Ende für sich. Die Spieler suchen Gründe.

ASCHERSLEBEN/MZ - Eine Erklärung zu finden, war nicht so einfach. Zunächst einmal war nur Rechtsaußen Carsten Kommoß im Gespräch mit der MZ darum bemüht. Im Laufe der Zeit setzte sich auch noch Kreisläufer Eric Straßburger dazu. Gefolgt von Torhüter Mantas Gudonis. Der Letzte, der dann noch zur Runde stieß, war schließlich Kapitän Martin Wartmann. Sie fachsimpelten. Wie konnte der HC Aschersleben eine zwischenzeitliche Sieben-Tore-Führung gegen den HC Glauchau/Meerane Mitte der zweiten Hälfte verspielen, dann sogar mit zwei Toren hinten liegen, um am Ende dennoch 33:29 zu gewinnen?


Alexander Weber (l.) war beim Heimsieg des HC Aschersleben am Samstagabend mit zehn Toren der überragende Akteur auf der Platte.
(BILD: THOMAS TOBIS)


„Cool, dann brauche ich ja nicht“
Auf eines konnte sich das Symposium, die Zusammenkunft der Fachleute, schnell einigen. „Wir haben aus zu vielen halben Chancen geworfen“, sagte Carsten Kommoß. Eric Straßburger nickte zustimmend: „Ja, nach dem Motto: Jeder darf mal.“ Mantas Gudonis hatte aber auch noch etwas anzufügen: „Die Abwehr war zeitweise nicht mehr aggressiv genug.“ Und Martin Wartmann, der das Spiel aufgrund einer Verletzung am Mittelfinger der rechten Hand nur von der Bank aus verfolgen konnte, meinte schließlich: „Wir hätten eher eine Auszeit nehmen müssen. Wäre es nach mir gegangen, schon, als wir nur noch fünf vor waren.“
Dass der HC Aschersleben diese Diskussion nach dem Erfolg gegen den Tabellenführer führen musste, hatte natürlich Gründe. Zum einen wäre da die erste Hälfte. „Die war stark“, merkte Straßburger an. Die Alligators wirkten frisch. Vor allem der Rückraum, bestehend aus Mindaugas Veta, Nemanja Gojkovic und Alexander Weber, startete gut in die Partie, erzielte die ersten vier Tore. „Und dann musste die Abwehr rauskommen“, erklärte Eric Straßburger. Lücken entstanden. Es war vor allem in der ersten Hälfte gut zu beobachten, dass der HC Glauchau/Meerane in der Abwehr große Probleme bekommt, wenn sie in Bewegung gebracht werden. Der HCA führte zur Halbzeit hochverdient mit 17:12.In der Pause traf dann auch Carsten Kommoß, zuvor beruflich unterwegs, in der Ballhaus-Arena ein. Und nach der Partie verriet er schmunzelnd seinen ersten Gedanken, als er den Spielstand sah: „Cool, dann brauche ich ja nicht mehr spielen.“ Und er hätte durchaus recht haben können. Denn auch in den zweiten Spielabschnitt startete die Mannschaft von Trainer Dimitri Filippov zunächst gut, führte mit sieben Toren (19:12).Dann allerdings begann die Phase, für die im Anschluss eine Erklärung gesucht wurde. Die Krokodile warfen nun unvorbereitet aufs Tor. Die Deckung, zuvor vom überragenden Alexander Weber dirigiert, bekam keinen Zugriff mehr. Und der HC Glauchau/Meerane, aufgrund seiner vielen Routiniers gerne als „abgewichste Truppe“ bezeichnet, nutzte jeden Fehler eiskalt aus.

„Zu wenig Psyche“
„Und dann schrumpfte die Führung immer weiter“, erzählte Eric Straßburger. Auch eine psychische Belastung? „Nein, für mich gibt es da keine psychischen Probleme“, sagte Straßburger. Vielmehr: „War es zu wenig Psyche.“ Wie der Kreisläufer das meinte? „Wir haben nicht mehr darauf reagiert, wie sich der Torhüter bewegt.“ Gäste-Keeper Ludek Kylisek, zweifellos einer der Besten der Mitteldeutschen Oberliga, hatte Schwächen bei flachen Würfen. Der HC Aschersleben warf allerdings oftmals mittelhoch oder hoch. Aus sieben Toren Vorsprung wurde so ein 24:26-Rückstand aus HCA-Sicht.
Manche Gründe dafür fanden Kommoß, Straßburger, Gudonis und Wartmann nach der Partie. Sie fachsimpelten. Bis Eric Straßburger auf einmal meinte: „Ich glaube, wir sind schon wieder viel zu kritisch.“ Carsten Kommoß stimmte zu und erweiterte: „Ich finde, wir sind schon stabiler als letzte Saison.“ Immerhin hat der HC Aschersleben nun zwei der ersten drei Spiele gewonnen und am Samstagabend eine Spitzenmannschaft der Oberliga über weite Strecken dominiert.
Das Symposium der Krokodile war schließlich einer Meinung. Und löste sich in aller Ruhe auf. (mz)
wildalligator am September 29 2015 13:12:32 · 0 Kommentare · 888 gelesen · Drucken
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