+++++ Alligators Mit Derbysieg +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 33:31 (14:16) +++++ Starker Gudonis in der 2. Halbzeit +++++ Bester Werfer mit 8 Treffern P.Seifert +++++
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Litauisches Doppel
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE UND MARCUS BRÄUER

Wenn Aschersleben in Köthen gastiert, treffen vier Litauer aufeinander. Mit Mantas Gudonis und Svajunas Kairis sogar ehemalige Mitbewohner.

ASCHERSLEBEN/KÖTHEN / MZ - Es gibt da diese Anekdote von Mantas Gudonis und Svajunas Kairis aus gemeinsamen Zweitliga-Zeiten beim SV Anhalt Bernburg. Gegen den TSV Altenholz lag Bernburg gut 20 Minuten vor dem Spielende mit sieben Toren zurück, ehe der erkältete Mantas Gudonis und der am Knie lädierte Svajunas Kairis vom damaligen Trainer Heinz Prokop eingewechselt wurden. „Mantas hat jeden zweiten Ball gehalten und ich habe alle meine sieben Würfe getroffen“, erinnert sich Kairis zurück. Das litauische Duo führte den SV Anhalt zum Sieg, er war der Auftakt einer Serie, mit der Bernburg die Klasse hielt.

Kaunas, Bernburg, Aschersleben
Siebeneinhalb Jahre ist das mittlerweile her. Leistungsträger sind sie immer noch. Aber nicht mehr für das gleiche Team. Mantas Gudonis ist Torhüter beim HC Aschersleben, zählt auch mit 36 Jahren noch zum Besten, was die Mitteldeutschen Oberliga zu bieten hat. Svajunas Kairis ist derweil der unumstrittene Leader der HG 85 Köthen. Am Samstagabend (19 Uhr) treffen sie aufeinander. Köthen empfängt Aschersleben. Kairis empfängt Gudonis. Und beide verbindet noch viel mehr, als nur diese eine Anekdote aus gemeinsamen Bernburger Zweitliga-Zeiten.

Ein Bild aus gemeinsamen Bernburger Zeiten: Mantas Gudonis (l.) und Svajunas Kairis.
(BILD: ARCHIV/ENGELBERT PÜLICHER)


Bereits in der Jugend standen Mantas Gudonis und Svajunas Kairis gemeinsam für den litauischen Traditionsverein Granitas Kaunas auf dem Feld, teilten sich im Wohnheim ein Zimmer. „Wir haben sieben Mal in der Woche trainiert, am Samstag und Sonntag waren Spiele. Und wir haben zusammen gewohnt und daher viel Zeit miteinander verbracht“, sagt Kairis. Vielleicht kennt keiner den Handballer Mantas Gudonis besser als Svajunas Kairis und umgekehrt.
Zumal sie nach der gemeinsamen Zeit in Kaunas nicht nur in Bernburg, sondern von 2009 bis 2011 auch beim HC Aschersleben zusammengespielt haben. Dann allerdings trennten sich die Wege der beiden Litauer vorerst. Mantas Gudonis ging noch einmal für zwei Jahre zurück nach Bernburg, Svajunas Kairis wechselte 2012 nach Köthen. Der Kontakt ist nicht mehr so regelmäßig wie früher. „Jeder hat sein eigenes Leben“, sagt Kairis. Er selbst ist Familienvater und, neben dem Beruf als Lehrer, auch stark in die Nachwuchsarbeit der HG 85 Köthen eingebunden. Gudonis ist liiert. „Hin und wieder telefonieren wir aber noch“, meint der Torhüter des HCA.
Am Sonnabend sehen sie sich in der Köthener Heinz-Fricke-Halle wieder. Oft sind sie noch nicht aufeinandergetroffen. „Das ist natürlich etwas besonderes“, sagt Mantas Gudonis. Der ansonsten so stoisch wirkende Torhüter lächelt: „Über eine Parade gegen ihn freue ich mich vielleicht ein bisschen mehr.“ Und: „Es ist auch schön, dass wir das Spiel danach gleich auswerten können.

“Kairis „hasst“ solche Spiele
Wird es im Vorfeld der Partie vielleicht sogar eine Wette zwischen den beiden Litauern geben? „Ach“, faucht Gudonis, „scheiß auf sowas. Mir ist es lieber, er macht zehn Tore und ich halte dafür einen entscheidenden Ball.“ Eine Aussage die zeigt, dass für 60 Minuten die alte Freundschaft zunächst hinten anstehen wird. Svajunas Kairis jedenfalls „hasst“ solche Spiele: „Es macht keinen Spaß gegen Litauer zu spielen.“ Woran das liegt, kann er nicht erklären: „Ich weiß nicht, es ist irgendwie komisch.“
Und Kairis „muss“ nicht nur gegen Gudonis spielen. Mit Mindaugas Veta hat der HC Aschersleben einen weiteren Litauer in seinen Reihen. Auch ihn kennt er noch von gemeinsamen Zeiten in Kaunas, auch wenn Veta vier Jahre jünger ist. Und um das Doppel komplett zu machen, spielt ja seit dieser Saison mit Edvinas Balciunas auch ein weiterer Litauer bei der HG 85 Köthen. Auch er ging durch die Schmiede in Kaunas. Der Fokus wird vor allem auf diesen Vier liegen, nicht nur, weil sie Landsmänner sind. Alle vier sind Stammspieler, alle vier können durch ihre individuelle Klasse Spiele entscheiden. Aufgrund der langen gemeinsamen Geschichte ist es für Svajunas Kairis aber vor allem ein Duell gegen Mantas Gudonis.
Einen Plan gegen den alten Weggefährten hat der 35-Jährige natürlich. Verraten will er ihn aber nicht. Nur soviel: „Ich kenne seine Stärken und Schwächen, aber Mantas kennt meine auch“, sagt Kairis. Eine Stärke, die beide haben, ist der unbedingte Wille. Auch in scheinbar ausweglosen Situationen. Er könnte für die eine oder andere neue Anekdote sorgen. (mz)
wildalligator am Oktober 29 2015 21:09:24 · 0 Kommentare · 1004 gelesen · Drucken
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