+++++ Alligators gewinnen wieder +++++ HCA vs. SV Oebisfelde 27:25 (14:9) +++++ Starker Thäder zwischen den Pfosten +++++ Bester Feldtorschütze mit 7 Treffern Andrey Filippov +++++
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Ein bisschen verkehrte Welt bei den mitteldeutschen Clubs
FAZIT IN DER HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Ein Viertel der Saison ist um. Der HC Aschersleben steht da, wo er stehen will. Doch es gibt auch Überraschungen - positive wie negative.

ASCHERSLEBEN/MZ - Vor einer Saison wird immer gern spekuliert und gemunkelt. Wer könnte am Ende in der Tabelle ganz oben stehen? Wer muss vielleicht zittern? Die Mannschaften in der Mitteldeutschen Oberliga zeigen allerdings auch in dieser Spielzeit, dass sämtliche Mutmaßungen nur Schall und Rauch sind. In der vierthöchsten Handball-Liga Deutschlands werden Aufsteiger zu Meisterschaftskandidaten, Meisterschaftskandidaten kämpfen gegen den Abstieg. Ein bisschen verkehrte Welt. Sieben Spiele sind absolviert - mehr als die Hälfte der Hinrunde ist damit rum. Zeit für ein erstes Fazit.

Der HC Aschersleben um Trainer Dimitri Filippov steht im sicheren Mittelfeld.
(BILD: HARTMUT BÖSENER)


Der HCA-Zustand
Nach dem langen Hickhack, um die Ligazugehörigkeit im Sommer, stehen die Krokodile da, wo sie auch am Ende der Saison gerne stehen würden: Im sicheren Mittelfeld. Eine weitere Saison voller Abstiegssorgen wünscht sich in Aschersleben niemand. Allerdings ist die Mitteldeutsche Oberliga sehr ausgeglichen. Zu den Top-Drei sind es nur zwei Punkte, bis Rang zwölf, dem ersten Abstiegsplatz, ebenso. Die zweite Halbzeit beim Auswärtssieg in Köthen (30:27) und weite Teile des 33:29-Heimsiegs gegen den HC Glauchau-Meerane haben gezeigt, dass die Mannschaft von Trainer Dimitri Filippov das Potenzial hat, gegen jeden Gegner der Liga zu gewinnen. Die blamable Pleite bei der TSG Calbe (32:37) bewies zudem auch das Gegenteil.

Die positiven Überraschungen
Nach offensichtlicher Ausgangslage ist der HSV Apolda bisher eine Sensation. Der Aufsteiger steht auf Rang zwei, ist noch ungeschlagen. Blickt man allerdings etwas genauer hin, erklärt sich der starke Start der Thüringer. Mit Michal Mrozek, Juraj Petko (beide von Drittligist HSV Bad Blankenburg) und Tom Seifert (per Doppelspielrecht von Bundesligist ThSV Eisenach) kamen starke Neuzugänge. „Wir sind aktuell sehr zufrieden, aber es ist auch nur eine Momentaufnahme“, sagte Trainer Frank Ihl kürzlich gegenüber „SALVE.TV“ zum Saisonstart, „an unserem Ziel, schnell in ruhige Fahrwasser zu kommen, ändert sich aber nichts.“

Köthen (grün) hat den Umbruch gemeistert, Calbe ist Letzter.
(BILD: ARCHIV/BIEL/BÖSENER)


Etwas überraschend ist es auch, dass die HG 85 Köthen den großen Umbruch im Sommer so gut weggesteckt hat. Nach dem Drittliga-Abstieg zeigte Köthen Mitte Juli Anzeichen von Auflösungserscheinungen. Nur sechs gestandene Spieler standen unter Vertrag, Trainer Ralf Stojan legte sein Amt nach nur wenigen Wochen aus privaten Gründen nieder. Präsident Bodo Kreutzmann übernahm, letztjährige A-Jugendspieler füllten den Kader. Die Niederlage gegen Aschersleben am vergangenen Wochenende war aber erst die zweite der Saison. Linksaußen Stefan Luther sagte vor der Partie: „Wir haben bisher fast das Optimale rausgeholt.“

Die negativen Überraschungen
Die gleiche Kategorie, nur dass es um bisher weniger gute Erscheinungen geht. Andreas Bolomsky, Trainer der HSG Freiberg, ließ vor der Saison auf der vereinseigenen Internetseite verlauten: „Wir möchten in den nächsten zwei Jahren den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.“ Die bittere Realität heißt zur Zeit allerdings Abstiegskampf, Freiberg ist Vorletzter. Das offensive Spielsystem, Bolomsky bezeichnete es einmal mit den Worten „immer volle Pulle“, scheint gescheitert. „Jeder weiß eben mittlerweile, wie Freiberg spielt“, meinte HCA-Trainer Dimitri Filippov. Und jeder weiß somit auch, wie man Freiberg schlagen kann. Der Druck auf die junge Mannschaft wächst somit. Co-Trainer Andreas Tietze sprach gegenüber der Sächsischen Freien Presse sogar davon, dass „der eine oder andere Akteur derzeit eine Blockade im Kopf hat“.

Burgenland (blau) und Plauen sind hinter den Erwartungen.
(BILD: ARCHIV/BIEL/BÖSENER)


Hinter den Erwartungen zurück, hängen aktuell auch der HC Einheit Plauen und der HC Burgenland. Beide Mannschaften wurden vor der Saison immer wieder als Aufstiegsaspiranten genannt, stehen derzeit allerdings mit negativen Bilanzen im Mittelfeld. Die Gründe sind unterschiedlich. Plauen, trainiert von Sven Liesegang, hatte lange Zeit enorme Verletzungsprobleme, befindet sich mit zwei Siegen in Folge aber auf dem Weg der Besserung. „Wir konnten in den letzten Wochen wieder ordentlich trainieren und mir stehen endlich mehr Spieler zur Verfügung“, erklärte Liesegang auf der Internetseite des HCE.
Burgenland scheitert dagegen oftmals am eigenen Nervenkostüm. Erst am vergangenen Wochenende konnte der HCB den ersten Heimsieg feiern, mit 30:29 gegen Plauen-Oberlosa. „Weil die Mannschaft auch mal das Tempo rausgenommen und nicht zu hektisch gespielt hat, als es etwas kritischer wurde“, erklärte Trainerin Ines Seidler.

Ein kurzer Ausblick
Die Mitteldeutsche Oberliga wird auch in dieser Saison wieder bis zum letzten Spieltag Spannung bieten. Negativserien können schnell dafür sorgen, dass man abrutscht. Der Auswärtssieg in Köthen war immens wichtig für den HC Aschersleben, der sonst in den Abstiegskampf gerutscht wäre. Bis zum Jahreswechsel hat die Mannschaft von Dimitri Filippov noch drei Heim- (Hermsdorf, Pirna, Burgenland) und zwei Auswärtsspiele (Plauen, Apolda). Aus denen sollten die Krokodile mindestens 6:4-Punkte holen, um weiterhin im sicheren Mittelfeld zu stehen. (mz)
wildalligator am November 06 2015 14:09:32 · 0 Kommentare · 1094 gelesen · Drucken
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