+++++ Allen Sponsoren und Fans ein Frohes Weihnachtsfest und ein Gesundes Neues Jahr +++++
Nur noch

;
Navigation
Startseite
Tabelle
Sponsoren
Monatsangebot
1.Herren
2.Herren
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis F-Jugend
MITMACHEN

Hallenanfahrt
Eintrittspreise
News Archiv
WebLinks
Fotogalerie
Videos

facebook
KLUBKASSE
Impressum
Login
Username

Passwort



Noch kein Mitglied?
Klicke hier um dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Fordere Hier ein neues an
Alexander Weber: Anführer und Harlekin
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Alexander Weber kann den HC Aschersleben mit seiner Art auf dem Feld mitreißen. Abseits ist er keiner dieser pathologisch ernsten Typen.

ASCHERSLEBEN/MZ - Alexander Weber hat ein ganz eigenes kleines Ritual. Nach jedem Spiel führt ihn sein erster Weg zu seiner Lebensgefährtin Gina und seiner kleinen Tochter Alina, die bei Heimspielen und Partien in der Umgebung stets auf der Tribüne sitzen. Und die Vierjährige ist ein aufgewecktes Kind. Papa Weber wird direkt in Anspruch genommen - die kleine Alina will unterhalten werden. Und wenn, wie in Köthen am vergangenen Wochenende, mal kein Ball zur Verfügung steht, wird der 29-Jährige halt auserkoren, mit ihr Fangen zu spielen. So lief Alexander Weber inmitten des ganzen Trubels, der kurz nach einer Partie herrscht, kreuz und quer durch die Köthener Heinz-Fricke-Halle seiner kleinen Tochter hinterher.

„Solche Typen sind ganz wichtig“
Er tat dies ebenso unermüdlich, wie er zuvor auf dem Feld agierte. Alexander Weber übernahm in der zweiten Hälfte die Initiative, führte den HC Aschersleben zum ersten Auswärtssieg der Saison. So wie er es auch schon am dritten Spieltag, zu Hause gegen Glauchau/Meerane, gemacht hat. Er erzielt dabei nicht nur Tore. Es ist vielmehr seine Art. Alexander Weber hat die Gabe eine Mannschaft mitreißen zu können.
Seit Mark van Bommel oder Bastian Schweinsteiger nennt man solche Spieler gerne „Aggressive-Leader“ oder „emotionale Leader“. Begriffe, die zuweilen etwas gestelzt wirken, wie ein erfundenes Kunstwort. „Aber solche Typen sind ganz wichtig, und sie können in engen Situationen eine Rolle spielen“, sagt Weber. Und: „Jede Mannschaft sollte so einen Spieler haben.“ Auch der HC Aschersleben hat solch einen: Alexander Weber. „Ich versuche schon über Emotionen ins Spiel zu kommen“, meint er. Aber sieht er sich auch als „emotionaler Leader“ der Alligators? „Das kann man von Außen sicher besser beurteilen“, meint Weber, „aber ich würde mich nicht dagegen sträuben diese Rolle anzunehmen.“

Leichtes Scherzen vor dem Mannschaftsfoto, Alexander Weber (20) natürlich mittendrinn
(BILD: HCA)


Rückraumspieler und Kämpfer
Zumal Alexander Weber auch diese Spielweise hat, die prädestiniert für so eine Rolle ist. Der Rückraumspieler ist - wie van Bommel und Schweinsteiger - ein Kämpfer. Keiner, der neun Meter vor dem Tor hochsteigt und den Abschluss sucht. „Dafür habe ich auch gar nicht die Voraussetzungen“, erklärt er. Weber geht in viele Zweikämpfe, offensiv wie defensiv. Er reibt sich auf. „Sicherlich steckt man dann auch etwas mehr ein“, sagt er. Alexander Webers Spielweise birgt natürlich Gefahren. „Aber Handball ist nun mal eine körperbetonte Sportart“, sagt er. Dann huscht dieses typische schelmenhafte Jungengrinsen über sein Gesicht: „Es ist ja auch immer ein Geben und Nehmen.“
Auf der Platte ist Alexander Weber ein Anführer. Abseits davon keiner dieser pathologisch ernsten Typen. Ihm sitzt nicht selten der Schalk im Nacken. Allerdings gibt er auch unumwunden zu: „Ich übertreibe es teilweise auch und lasse die nötige Ernsthaftigkeit vermissen.“ Weber versprüht zuweilen eine fast kindliche Begeisterungsfähigkeit. „Ich bin ein positiver Mensch. Es kommt sehr selten vor, dass ich keine gute Laune habe“, sagt er. Er nimmt wahrscheinlich bewusst nicht die Worte „schlechte Laune“ in den Mund.
Alexander Weber ist ein Anführer auf dem Feld - und ein Harlekin abseits davon. Keine typische Kombination. Aber eine, die bei ihm gut zusammenpasst. Weber ist unumstrittener Stammspieler, Leistungsträger des HCA. „Auf dem Feld“, sagt er, „geht es nur um den Erfolg, da gibt es keinen Spaß. Das geht schon bei der Erwärmung los.“

Die ernste Miene ist gefragt
Am Sonnabend (19 Uhr, Ballhaus) empfängt der HC Aschersleben den SV Hermsdorf. Eine Mannschaft die für ihre harte, kompromisslose Abwehr bekannt ist. „Das wird sicher ein körperbetontes Spiel“, sagt Alexander Weber. Er wird dann wieder die ernste Miene aufsetzen. Es wird ein Spiel, in dem es auch auf sein Durchsetzungsvermögen ankommt.
Die kleine Alina wird es von der Tribüne aus ganz genau verfolgen. Und hoffen, dass ihr Papa sich nicht zu sehr verausgabt. Immerhin will sie danach auch noch unterhalten werden. (mz)
wildalligator am November 06 2015 14:55:41 · 0 Kommentare · 867 gelesen · Drucken
Kommentare
Es wurden keine Kommentare geschrieben.
Kommentar schreiben
Bitte einloggen, um einen Kommentar zu schreiben.
Bewertung
Die Bewertung ist nur für Mitglieder verfügbar.

Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um abzustimmen.

Keine Bewertung eingesandt.
Termine
Sonnabend, 30.12.17
09:30 Uhr im Ascaneum
Ulk-Turnier
09:30 Uhr Meldebeginn
KurzNews
Statistik
Gäste Online: 1
Mitglieder Online:
Keine Mitglieder Online


Registrierte Mitglieder: 622
Neustes Mitglied: ihorym

Besucher Heute: 989
Besucher Monat: 24703
Besucher Gesamt: 2183201