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Bitteres Präteritum
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Nach nicht einmal drei Monaten verlässt Nemanja Gojkovic den HC Aschersleben wieder. Der Serbe wechselt zurück in seine Heimat.

ASCHERSLEBEN/MZ (print) - Marco Eulenstein wurde auf einmal laut und deutlich. „Könnt ihr jetzt mal ruhig sein“, bellte der 34-Jährige durch die Sporthalle am Bestehornpark.
Adressat war eine Gruppe Jugendlicher, die sich nach dem Training des HC Aschersleben zum Fußballspielen zusammenfand und schon auf der Empore ausharrte. Die Einheit am Donnerstagabend war im Grunde beendet, doch Trainer Dimitri Filippov hatte noch etwas zu sagen. Etwas ernstes. Ruhe war daher geboten.
„Nemanja“, fing Filippov an, „wir möchten uns bei dir bedanken. Du warst eine große Hilfe und ich wünsche dir, dass du all deine Ziele erreichst.“
Viele Worte waren nicht nötig, die Kernaussage schnell klar: Das Training am Donnerstagabend war das letzte für Nemanja Gojkovic in Aschersleben, er wird den Verein verlassen.

Nemanja Gojkovic erzielte gegen Hermsdorf acht Tore, war damit bester Werfer des HC Aschersleben aber auch zum letzten Mal für die Alligators im Einsatz.
(BILD: THOMAS TOBIS)


Aus dem Feld Drittbester der der Liga
Es ist gerade einmal zweieinhalb Monate her, da kam Gojkovic auf Empfehlung des des ehemaligen HCA-Coaches Miroslav Celic vom RK Sloga Pozega nach Aschersleben.
Der Serbe integrierte sich schnell, vor allem auf der Platte. Er entwickelte sich zu einem Leistungsträger, machte in der Mitteldeutschen Oberliga in acht Spielen 45 Treffer, Spitzenwert im Team der Krokodile, Platz zehn im ligaweiten Vergleich. Aus dem Feld war Nemanja Gojkovic sogar drittbester Werfer in der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands.
Nun allerdings ist das Kapitel HC Aschersleben für den 22-jährigen Rückraumspieler schon wieder beendet. Er kehrt zu Sloga Pozega zurück.
„Ich kann mich hier nicht so gut entwickeln, wie ich es gehofft habe“, sagt er. Gojkovic hat hohe Ziele, er will professionell Handball spielen. „Und dafür haben wir hier zu wenig trainiert.“
Vier Einheiten absolviert der HCA in der Woche, in seiner Heimat werden es acht bis zehn sein. Noch dazu ist Sloga Pozega aktuell punktgleich mit dem Tabellenführer und hat somit die Chance sich für die Champions League zu qualifizieren.
Doch sind es nur sportliche Gesichtspunkte, die Gojkovic zur Rückkehr bewegen, oder schwingt auch Heimweh mit?
„Heimweh ist es nicht, es sind die sportlichen Gründe“, beteuerter. Dass er seine Heimat, vor allem seine Freundin vermisst, kann Nemanja Gojkovic aber nicht leugnen. Er hatte zwar immer ein Lächeln auf den Lippen, aber auch in jeder freien Minute sein Handy in der Hand, um Kontakt in die Heimat zuhalten. Am Montag fliegt er zurück.
„Ich bin den ganzen Leuten, die mir hier geholfen haben sehr dankbar, ich werde sie immer in guter Erinnerung behalten.“

Mit Nemanja Gojkoviic, hier im Heimspiel gegen Glauchau/Meerane, verliert der HC Aschersleben seinen bisher besten Werfer.
(FOTO: ARCHIV / TOBIS)


„Schon etwas in die Wege geleitet“
Der HC Aschersleben steht nun aber erst einmal vor einem Problem. Mit Gojkovic verlässt nicht nur der bisher beste Torschütze den Verein, der Serbe war in der Offensive beinahe komplett: Spielerisch stark und mit der nötigen Durchschlagskraft.
Für Frank Hampel war er sogar „der beste Halblinke, den wir je hatten“ – „warst“ und „hatten“ – das bitter Präteritum, in welchem über Nemanja Gojkovic nun gesprochen werden muss..
„Wir haben alles versucht, um ihn umzustimmen“, versichert Präsident Hampel, „aber er wollte einfach zurück.“ Hampel ist bereits auf der Suche nach einem Nachfolger.
„Wir haben schon etwas in die Wege geleitet“, verrät er, ohne genauer zu werden. „Aber es ist nicht so einfach, zur Zeit stehen alle unter Vertrag.“

Fest steht: Der Rückraumspieler soll ersetzt werden. Man kann sogar sagen, muss ersetzt werden.
Und: „So etwas wie jetzt mit Nemanja“, sagt Hampel, „soll nicht noch mal passieren. Beim nächsten Mal muss dann alles passen.“
Wann ein Ersatz da ist, bleibt abzuwarten. Gojkovic‘ Abschied steht fest.
„Das ist hart“, sagt Trainer Filippov, „aber jetzt auch eine Chance für die jungen Spieler.“
wildalligator am November 14 2015 18:24:01 · 0 Kommentare · 1208 gelesen · Drucken
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