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Frei nach Armstrong
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Clemens Grafenhorst hat den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Das hilft dem HC Aschersleben, aber vor allem ihm selbst.

ASCHERSLEBEN/MZ (print) - Das Ganze ereignete sich vor fast genau drei Wochen. Entspannt lehnte Clemens Grafenhorst über der Tribüne in der Ballhaus-Arena. Er machte einen zufriedenen Eindruck, lächelte und sprach dann diesen einen Satz aus: „Ich hab schon zu Seifi gesagt, dass ich meine Quote gar nicht sehen will.“
„Seifi“, das ist Frank Seifert senior, Co-Trainer des HC Aschersleben und für die statistische Auswertung zuständig. Die von ihm angesprochene Quote beim 29:26-Sieg des HCA gegen den SV Hermsdorf war ausbaufähig, das wusste Grafenhorst. Nur fünf seiner zwölf Würfe fanden den Weg ins Tor. Er wirkte dennoch zufrieden, unterlegte seinen Satz mit ironischem Ton. Clemens Grafenhorst wusste, was ihm auch Trainer Dimitri Filippov kurz zuvor bescheinigte: Sein Spiel war gut, richtig gut sogar.

FOTO: THOMAS TOBIS (MZprint)

Nur marginaler Bedeutung
Schaut man zunächst nur auf die nackten Zahlen, wird bei Grafenhorst keine entscheidende Entwicklung sichtbar. Seine durchschnittliche Torausbeute hat sich minimal gesteigert, die Wurfquote liegt - wie auch in der vergangenen Saison - bei knapp 50 Prozent. Für einen jungen Spieler akzeptabel, aber sicher auch ausbaufähig. Es sind wichtige Aspekte für einen Handballspieler. Im Fall von Clemens Grafenhorst aber eigentlich nur von marginaler Bedeutung. Der 21-Jährige hat in den vergangenen Monaten auch ohne die großen sichtbaren Zahlen den nächsten Schritt gemacht. „Das eine Jahr in der Oberliga“, sagt er selbst, „hat viel ausgemacht.“
Rückblick: Vor knapp anderthalb Jahren wechselte Clemens Grafenhorst von Wacker Westeregeln zum HC Aschersleben. Was damals natürlich als Erstes auffiel, war sein Nachname. Bruder Yves spielt in der Handball-Bundesliga beim SC Magdeburg, ist mehrfacher Nationalspieler. Klar: Clemens Grafenhorst ist stolz darauf, erst in der vergangenen Woche postete er bei Facebook ein Video vom 1000. Bundesliga-Tor seines zehn Jahre älteren Bruders. Doch er will nicht verglichen werden. Clemens Grafenhorst will seinen eigenen Weg gehen. Und ist mittlerweile ein wichtiger Baustein des HCA.
In dieser Spielzeit profitiert er dabei vor allem vom mehrfachen arbeits- oder krankheitsbedingten Fehlen Carsten Kommoß’. Der 34-Jährige war in den vergangenen Jahren eine Institution auf Rechtsaußen. Jetzt nimmt diese Rolle oft Grafenhorst ein. Trainer Filippov vertraut ihm. „Das ist wichtig“, sagt Clemens Grafenhorst. In der vergangenen Saison wirkte der Linkshänder noch oft wie ein zart- besaitetes Gemüt. Bei Fehlern ging oft der Kopf runter, er verkrampfte. Das ist mittlerweile anders. „Ich traue mir mehr zu“, sagt er.

FOTO: HCA2014

Erfahrener und selbstbewusster
Clemens Grafenhorst gibt zwar zu, dass er sich im rechten Rückraum wohler fühlt, ist sich aber auch sicher, „dass es hilft, dass ich viel auf Rechtsaußen spiele“. Das Spiel dort ist es ein anderes. „Es ist oft schwerer, einen guten Wurf zu kreieren“, sagt Grafenhorst. Doch er lernt dazu, bewegt sich mittlerweile besser, hat viel an Spielintelligenz gewonnen. „Man wird halt erfahrener“, lächelt er. Und selbstbewusster. „Ich habe noch Luft nach oben“, meint Grafenhorst.
Dafür holt er sich Ratschläge, wo er nur kann. Von den eigenen Torhütern zum Beispiel: „Sie geben mir Tipps, wie ich werfen soll, damit es für einen Torhüter schwieriger wird.“ Oder von Carsten Kommoß: „Er hilft mir speziell im Angriff weiter.“ Aber natürlich auch vom eigenen Bruder: „Er ist ein Abwehrkönig, antizipiert Pässe auf Außen überragend. Das versuche ich mir abzuschauen.“
Es ist müßig zu erwähnen: Grafenhorst ist lernwillig. Und seine Weiterentwicklung ist natürlich auch ein Fortschritt für den HCA. Oder frei nach US-Astronaut Neil Armstrong: „Ein kleiner Schritt für den HC Aschersleben, ein gewaltiger Sprung für Clemens Grafenhorst.“

Am Samstagabend (Anwurf: 19 Uhr, Ballhaus) empfangen die Alligators den ESV Lok Pirna. Ein starker Gegner. Clemens Grafenhorst sagt: „Wenn der Gegner stark ist, spielen wir automatisch auch besser.“ Er selbst wird wahrscheinlich wieder ein Großteil seiner Spielzeit auf Rechtsaußen erhalten. „Wenn ich Außen trainiere“ - wie in dieser Woche - „läuft es im Spiel Außen auch besser“, so Grafenhorst. Und irgendwann, das ist sicher, verbessert sich auch seine Wurfquote. (mz)
wildalligator am November 27 2015 15:42:21 · 0 Kommentare · 1164 gelesen · Drucken
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