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Heimserie der Alligators reißt mit herber Niederlage
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben zeigt vor heimischer Kulisse die schwächste Leistung seit Jahren und kassiert gegen den ESV Lok Pirna eine herbe Niederlage. Vor der Partie war der Gastgeber in eigener Halle noch ungeschlagen.

ASCHERSLEBEN/MZ - Dass ein Handballspiel nach fünf Minuten entschieden ist, kommt selten vor. Eigentlich sogar so gut wie gar nicht. Am Samstagabend in der Ballhaus-Arena war es allerdings so: Der HC Aschersleben empfing den ESV Lok Pirna.
Und zur Erinnerung: Die Alligators waren zuvor zu Hause ungeschlagen, mussten nur im Derby gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt (25:25) die Punkte teilen.
Gegen Pirna jedoch war alles anders. Die Mannschaft von Trainer Dimitri Filippov wurde in ihre Einzelteile zerlegt. „Ich tue mich schwer, mich daran zu erinnern, so etwas schon mal erlebt zu haben“, sagte Alexander Weber nach der Partie.
Nach fünf Minuten lag Aschersleben übrigens schon mit 0:4 hinten. Und man wurde das bedrückende Gefühl nicht los, dass es bereits eine Vorentscheidung war. Nach 60 Minuten stand eine niederschmetternde 16:31-Niederlage auf der Anzeigetafel.

„Wie auf einer Kaffeefahrt“
Es war irgendwie kein gewöhnlicher Heimspiel-Samstagabend des HC Aschersleben. „Ich hatte von Anfang ein komisches Gefühl“, meinte Alexander Weber, „es war alles so ruhig, wie auf einer Kaffeefahrt.“ Der ESV Lok Pirna brachte nur fünf Fans - oder besser gesagt: Handballinteressierte - mit in die älteste Stadt Sachsen-Anhalts. Waren die Gäste im Angriff, war Totenstille. Der Stimmung in der Ballhaus-Arena tat das nicht gut. Auch die Fans des HCA, sonst für ihre Begeisterungsfähigkeit bekannt, waren ungewohnt ruhig. Dass es nicht viel zu bejubeln gab, tat sein übriges dazu.

Nicolas Berends und der HC Aschersleben verloren deutlich gegen Pirna.
(BILD: THOMAS TOBIS)


Aschersleben startete denkbar schlecht in die Partie, lag nach achteinhalb Minuten mit 1:6 hinten. Vor allem der Rückraum Pirnas konnte machen, was er wollte. Torsten Schneider, vor der Partie bereits bester Schütze des Drittliga-Absteigers, hatte zu diesem Zeitpunkt schon vier Treffer erzielt. Den Krokodilen fehlte jegliche Spannung, sämtliche Emotionen, die sie in Heimspielen so stark machen. Weber meinte nach der Partie: „Die Abwehr stand nicht, im Angriff lief nichts: Es hat gar nichts funktioniert.“ Auf der Tribüne im Ballhaus war Mitte der zweiten Hälfte ein Wortlaut zu hören, der das ganze Spiel des HC Aschersleben auf den Punkt brachte: „Das ist Schutt und Asche.“
Nach 17 Minuten (2:10) hatten die Gastgeber erst zwei Treffer erzielt. Noch einmal: Zwei. Nach dem Abgang von Nemanja Gojkovic (die MZ berichtete) war klar, dass die Offensiv-Last, die der torgefährliche Rückraumspieler hinterlassen hat, auf mehrere Schultern verteilt werden muss. „Aktuell“, meinte Alexander Weber, „wird sie aber auf gar keine verteilt.“ Spätestens am Samstagabend wurde deutlich: Der HCA braucht einen Ersatz für Gojkovic, zwingend.
Doch gegen den ESV Lok Pirna lag es nicht nur am schwachen Angriff. „Pirna war uns in allen Belangen überlegen“, sagte Weber: „Von rechts nach links, von A bis Z: Wir waren nicht da.“ Einzig Clemens Grafenhorst zeigte halbwegs Normalform, erzielte sechs Tore. Auch Sascha und Nicolas Berends merkte man den nötigen Willen an. Insgesamt lieferte Aschersleben aber die schwächste Leistung seit Jahren ab. Dass die Unparteiischen Pit Seifert kurz vor dem Halbzeitpfiff noch unberechtigt die Rote Karte zeigten, passte zum gebrauchten Tag, den die Krokodile erwischten.

Shagluf feiert Debüt
Zur Pause lag Pirna bereits mit 14:7 in Führung. Wann die Gäste zweistellig führen würden, war nur eine Frage der Zeit - und in der 37. Minute soweit (8:18). „Das ging heute voll nach hinten los“, sagte Alexander Weber. In der Schlussphase verhalf Filippov noch Bilal Shagluf zu seinem ersten Einsatz im HCA-Trikot. Der 18-jährige Torhüter trainiert bereits seit Sommer bei den Alligators und ist nun als dritter Keeper im Team. In Szene setzen konnte er sich aber nicht mehr, ein trauriges Debüt.
Gerade einmal drei Wochen ist es nun her, dass der HC Aschersleben vor heimischer Kulisse noch souverän gegen den SV Hermsdorf gewann und mit 9:7-Punkten im Mittelfeld der Oberliga stand. Dort, wo er stehen will. Nun sind die Krokodile nach zwei Niederlagen in Folge auf Rang zehn abgerutscht. Alles, was sie sich mit dem Auswärtssieg in Köthen und dem Erfolg gegen Hermsdorf aufgebaut haben, scheint wieder eingerissen. Oder? „Was heißt eingerissen“, sagte Weber, „die Frage ist eher, ob wir überhaupt die Kurve kriegen.“
Bis Weihnachten sind noch zwei Spiele zu absolvieren. Am kommenden Wochenende gastiert der HCA in Apolda. Der Aufsteiger hat bisher zu Hause jedes Spiel gewonnen. Im letzten Spiel des Jahres kommt dann noch der HC Burgenland ins Ballhaus. Eine Mannschaft, die zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen hat. Nicht gerade rosige Aussichten für die Krokodile. (mz)
wildalligator am November 30 2015 13:15:19 · 0 Kommentare · 1010 gelesen · Drucken
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