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HC Aschersleben steht vor Schicksalswochen
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben hat Probleme, schwere Spiele vor der Brust und einen Neuzugang in Sicht: Demnächst zeigt sich, wohin die Reise geht.

ASCHERSLEBEN/MZ - Man muss wirklich ganz schön akribisch suchen, um eine weitere Schmach dieses Ausmaßes zu finden. Im Mai 2013 wird man schließlich fündig. Am letzten Spieltag der Drittliga-Saison 2012/13 - der HC Aschersleben hatte sich bereits eine Woche zuvor den Klassenerhalt gesichert - verloren die Krokodile vor heimischer Kulisse mit 23:39 gegen den HSC Bad Neustadt. Eine Niederlage mit 16 Treffern Differenz, freilich das unrühmliche Ende einer Spielzeit, in der es aber an eben jenem letzten Spieltag für den HCA auch um nichts mehr ging.
Das war am vergangenen Wochenende anders. Die Spielzeit in der Mitteldeutschen Oberliga ist in vollem Gang, es war der 10. Spieltag. Und der HC Aschersleben wurde im heimischen Ballhaus vom ESV Lok Pirna mit 16:31 deklassiert. 15 Tore Unterschied, die Spuren hinterlassen haben. „Die Stimmung ist in dieser Woche unten, das merkt man richtig“, sagt Kapitän Martin Wartmann.

Mindaugas Veta (Mitte) steckt derzeit in einer Krise. „Wenn er nicht funktioniert, wird es schwer für uns“, sagt HCA-Kapitän Martin Wartmann.
(BILD: BÖSENER)


„Steuern Richtung Abstiegskampf“
Die höchste Niederlage seit über zwei Jahren, die wahrscheinlich schlechteste Leistung seit noch längerer Zeit, das alles wirkt nach. „Das rauszubekommen, ist ein großes Problem“, sagt Wartmann. Da es für die Alligators auch noch die zweite Pleite in Folge war, ist die gute Ausgangslage, die der HCA zwischenzeitlich mit 9:7-Punkten hatte, wieder zunichte. „Wir steuern in Richtung Abstiegskampf“, meint Martin Wartmann. Auch Präsident Frank Hampel sagt: „Man muss bloß auf die Tabelle schauen, um zu sehen, wohin die Reise geht.“ Mit 9:11-Zählern steht der HC Aschersleben aktuell auf Rang zehn. Noch tristes Mittelfeld, in der ausgeglichenen Oberliga aber mit Tendenz nach unten.
Die Frage die sich nun stellt: Wo liegen derzeit die Probleme der Alligators? Kapitän Martin Wartmann begibt sich auf Ursachenforschung. „Bei uns ist der Schlendrian drin, wir spielen zu unkonstant“, hat der 32-Jährige festgestellt. Guten Phasen folgen oftmals sehr schlechte. „Wir brechen ein, wie ein Kartenhaus“, sagt Wartmann. Offensiv wie defensiv funktioniert bei den Krokodilen dann nichts mehr.
Der Abgang von Nemanja Gojkovic (die MZ berichtete) hat eine große Lücke im linken Rückraum hinterlassen. „Damit fehlt uns eine Waffe“, meint Wartmann. Alexander Weber kann dort zwar spielen, ist mit seiner Spielweise in der Mitte aber effektiver und torgefährlicher. Dazu plagt sich Mindaugas Veta schon längere Zeit mit Achillessehnenproblemen herum und ist auch dadurch außer Form. Der schlaksige Linkshänder erzielte in zehn Spielen erst 26 Tore, ein Wert den er in der vergangenen Saison bereits im sechsten Spiel übertraf. „Wenn er nicht funktioniert, wird es schwer für uns“, sagt Wartmann, „uns fehlt zur Zeit die Torgefahr von den Halben.“
Es ist freilich nicht die einzige Baustelle: Eine Auswärtsschwäche, dazu die nach Freiberg und Burgenland drittschwächste Abwehr der Liga, „wodurch wir auch nicht in unser Konterspiel kommen, das uns immer stark gemacht hat“, sagt Martin Wartmann. Beim HC Aschersleben krankt es derzeit vorne wie hinten.

Konkrete Gespräche
Doch zumindest teilweise bahnt sich eine Lösung an. Frank Hampel bestätigte bereits vor zwei Wochen, dass es noch einen Neuzugang geben soll. Nun verrät der Präsident: „Es gab konkrete Gespräche und es sieht gut aus.“ Ein neuer Rückraumspieler soll Anfang des kommenden Jahres zum HC Aschersleben stoßen. Bis dahin müssen die Krokodile noch zwei Spiele absolvieren. Zunächst beim HSV Apolda, dann gegen den HC Burgenland. „Aus diesen beiden Spielen müssen wir irgendwie zwei Punkte holen“, sagt Hampel. Wartmann pflichtet dem bei. „Aber dafür müssen wir einiges ändern“, sagt er.
Der HC Aschersleben steht vor Schicksalswochen. Die Probleme müssen gelöst, schwere Spiele absolviert werden. Der mögliche Neuzugang muss sofort passen. Danach wird sich zeigen, welche Richtung die Mannschaft einschlägt. Im schlimmsten Fall hat Martin Wartmann recht und dem HCA steht eine weitere Zittersaison bevor. (mz)
wildalligator am Dezember 03 2015 10:04:26 · 0 Kommentare · 925 gelesen · Drucken
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