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HC Aschersleben spielt unentschieden gegen HC Burgenland
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben holte gegen den HC Burgenland ein Unentschieden. Die Partie, die zeitweise stark unter Einfluss der Schiedsrichter stand, endete nach einer Zwei-Minuten-Strafe mit 31:31.

ASCHERSLEBEN/MZ - Diese eine Aktion, sie ist eine Art Sinnbild ihrer ganzen Leistung. In der Partie zwischen dem HC Aschersleben und dem HC Burgenland lief die 48. Minute, die Alligators befanden sich beim Stand von 23:24 im Angriff. Das Schiedsrichter-Gespann, Thomas Hellriegel und Matthias Platte, zeigte mit erhobenen Armen drohendes Zeitspiel an. Logisch: Für alle, die es in der Ballhaus-Arena mit den Gastgebern hielten, zu früh. Und auch in der neutralen Betrachtung erschien es übereilt.
Nach nur zwei weiteren Pässen pfiff das Duo den Angriff dann bereits ab. Unüblich, und in dieser Situation unglücklich für den HCA. Eric Straßburger, der in diesem Moment den Ball in den Händen hielt, drehte sich mit verständnislosem Blick um, ging einen Schritt und legte den Ball ab. So weit, so normal - eigentlich.
Doch Hellriegel und Platte empfanden diesen einen Schritt als „Ball wegwerfen“, wie Straßburger nach der Partie erklärte, und belegten den Rückraumspieler mit einer Zwei-Minuten-Strafe. Das Unglückliche daran: Es war Straßburgers Dritte, er sah die Rote Karte und musste die restlichen Minuten als Zuschauer verfolgen.

Eric Straßburger (rechts) musste die Platte Mitte der zweiten Hälfte nach drei Zeitstrafen mit Rot verlassen.
(BILD: TOBIS)


Das neue Abwehr-System fruchtet
Am Ende stand ein 31:31-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Das gerechte Ergebnis eines qualitativ hochwertigen Spiels, was an beiden Teams lag. Allerdings auch das Resultat einer Partie, die phasenweise unter zu großem Einfluss der Schiedsrichter litt. „Das ist schade für’s Spiel“, sagte Straßburger.
Die Partie in der Ballhaus-Arena nahm schnell Fahrt auf. Der HC Aschersleben, der arbeitsbedingt auf Carsten Kommoß verzichten musste, stand vor allem in der Deckung gut. Das neue Abwehr-System, mit Eric Straßburger und Jens Schmidt im Mittelblock, fruchtete wie bereits in der Vorwoche beim 33:27-Sieg in Apolda. Aschersleben führte nach 20 Minuten mit drei Toren (12:9). Dann allerdings schlichen sich Unkonzentriertheiten ins Offensivspiel ein. „Schwache Aktionen“, wie es Trainer Dimitri Filippov nannte. Der HC Burgenland, zuvor mit fünf Siegen in Folge, näherte sich an und glich in der 26. Minute (13:13) aus. Auch zur Halbzeit stand ein 16:16-Unentschieden auf der Anzeigetafel.
Vor allem die beiden Oberliga-Top-Torjäger des HCB, Jan Schindler (vorher 76 Tore) und der angeschlagen in die Partie gegangene Kenny Dober (86), kamen kaum zur Entfaltung. „Wir hatten sie gut im Griff“, fand Eric Straßburger. Dober und Schindler erzielten zusammen nur sieben Tore.

Burgenland verpasst die Chance
Dennoch ließ der HC Aschersleben die Gäste Mitte der zweiten Hälfte auf vier Tore davonziehen (19:23, 42.). „Da hatten wir es in der Hand, das Spiel zu entscheiden“, sagte Burgenland-Trainerin Ines Seidler nach der Partie. Ihre Mannschaft verpasste die Chance jedoch, die Alligators bissen sich wieder in die Partie und erkämpften sich trotz aller Widrigkeiten einen Punkt. „Der ist auch verdient“, meinte Dimitri Filippov, „weil wir sehr viel in Unterzahl gespielt haben.“
Nachdem die Unparteiischen in der ersten Halbzeit eine unauffällige und souveräne Leistung geboten hatten, glitt ihnen die Partie Mitte der zweiten Hälfte komplett aus den Händen. In den letzten 13 Minuten verteilten Thomas Hellriegel und Matthias Platte acht der insgesamt 13 Zeitstrafen. In einer Partie, die zum Schluss hin zwar intensiv, aber nie unfair oder überhart geführt wurde. Das Duo wirkte überfordert mit dem hohen Tempo des Spiels und vermittelte nicht den Eindruck, als Gespann zusammen zu arbeiten. „Sie waren sehr oft mit sich selbst beschäftigt“, beobachtete Eric Straßburger. Die Entscheidung, Jens Schmidt Sekunden vor dem Abpfiff die Rote Karte zu zeigen, war aber die richtige: Schmidt stoppte den Versuch eines schnellen HCB-Angriffs regelwidrig.
Zwar war das Unentschieden zwischen dem HCA und dem HCB das gerechte Ergebnis, doch das qualitativ hochwertige Handballspiel stand dabei nicht immer im Mittelpunkt. Kritik wollte Eric Straßburger nicht äußern, doch: „Schiedsrichter sollen den Rahmen eines Spiels bilden.“ Er sagte es mit der Betonung auf Rahmen. (mz)
wildalligator am Dezember 14 2015 08:44:11 · 0 Kommentare · 1133 gelesen · Drucken
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