+++++ Alligators mit Derbysieg im Ascaneum +++++ HCA vs. HG 85 Köthen 30:23 (11:10) +++++ Starker Gudonis und der 7m-Killer Thäddy zwischen den Pfosten +++++ Pit Seifert mit 7 Treffern bester Torschütze +++++
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HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben steht zum Jahreswechsel dort, wo er stehen möchte: Im Mittelfeld der Tabelle. Die Mitteldeutsche Zeitung blickt zurück.

ASCHERSLEBEN/MZ - Die Hinrunde ist noch nicht komplett absolviert, die Rückrunde aber schon in Sicht. Der HC Aschersleben blickt bisher auf ereignisreiche dreieinhalb Monate Oberliga-Handball zurück. Das letze Hinrundenspiel bestreiten die Alligators erst am 16. Januar in Zwickau. Zeit, ein Halbzeit-Fazit zu ziehen.

Der HC Aschersleben schwankt manchmal noch zwischen Genie und Wahnsinn.
(BILD: MZ-print/Foto: THOMAS TOBIS)


Der Ist-Zustand
Der HC Aschersleben steht da, wo er nach Jahren des Abstiegskampfes und Zitterns stehen möchte: Im Mittelfeld der Tabelle. Fünf Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen zeugen von gewünschtem Mittelmaß. Doch Achtung: Die Mitteldeutsche Oberliga ist wie schon in der vergangenen Saison ausgeglichen, die Mannschaft von Trainer Dimitri Filippov hat gerade einmal zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den der HC Einheit Plauen belegt.

Der Rückblick
Die Alligators starteten stark, feierten zwei Siege in den ersten drei Partien - unter anderem gegen Spitzenteam HC Glauchau/Meerane (33:29). Am vierten Spieltag gab es jedoch schon den ersten unerwarteten Rückschlag: die 32:37-Niederlage bei der TSG Calbe, die davor und danach keinen weiteren Punkt sammeln konnte. Dazu gab es im Derby gegen Staßfurt ein unbefriedigendes Remis (25:25) und eine selbstverschuldete Niederlage in Radis (30:34). Es hätten nach sechs Spielen mehr als die erreichten 5:7-Punkte sein müssen. In den folgenden sechs Partien schwankte der HCA dann zwischen Genie und Wahnsinn. Zwei Siegen in Köthen (30:27) und gegen Hermsdorf (29:26) folgten wieder zwei Niederlagen, darunter die 16:31-Heimklatsche gegen den ESV Lok Pirna. Doch als man scheinbar am Boden lag, gab es die größte Überraschung. Der traditionell auswärts nicht ganz so starke HC Aschersleben gewann beim HSV Apolda (33:27), der zuvor 17 Spiele in Serie zu Hause gewonnen hatte. Abgeschlossen wurde das Jahr mit einem 31:31-Unentschieden gegen den HC Burgenland.


Der Höhepunkt
Der bisherige Zenit der Saison war ganz klar nach den Siegen in Köthen und gegen Hermsdorf erreicht. Der HC Aschersleben stand mit 9:7-Zählern auf Rang sechs und spielte um einiges stabiler als noch in der Vorsaison. Auch Ausfälle von Stammkräften, wie der Erik Straßburgers gegen Hermsdorf, oder mehrere Male Carsten Kommoß’, konnten ersetzt werden. Vor allem, weil die absoluten Leistungsträger funktionierten. Alexander Weber befand sich in Top-Form, Neuzugang Nemanja Gojkovic schlug voll ein, Jens Schmidt und Sascha Berends bewiesen, dass sie wertvolle Alternativen sein können.

Verließ den HC Aschersleben als bester Torschütze nach nur drei Monaten in Richtung serbische Heimat: Nemanja Gojkovic.
(BILD: ARCHIV/TOBIS)


Der Tiefpunkt
Doch nur drei Wochen nach dem Hermsdorf-Sieg lag die Mannschaft von Trainer Dimitri Filippov wieder am Boden. Die 16:31-Niederlage gegen Pirna war eine der höchsten Klatschen der vergangenen Jahre. Die Leistung war dabei erschreckend, der HC Aschersleben wirkte seltsam emotionslos und rutschte wieder in Richtung Abstiegskampf. Noch dazu verließ zwei Wochen zuvor mit Nemanja Gojkovic der torgefährlichste Offensivspieler den Verein und kehrte in seine serbische Heimat zurück. Der dringend benötigte Ersatz wurde vorerst noch nicht geholt.

Die größte Überraschung (p)
Die Entwicklung, die Clemens Grafenhorst in den vergangenen Monaten genommen hat, ist beachtlich. Vom teils schüchternen Rollenspieler der vergangenen Saison zur selbstbewussten Stammkraft. Grafenhorst profitierte dabei vor allem von den arbeits- und krankheitsbedingten Ausfällen des Stamm-Rechtsaußen Carsten Kommoß. Clemens Grafenhorst entwickelte sich zu einem starken Ersatz, erzielte in zwölf Spielen 40 Tore und wirkte von Woche zu Woche selbstbewusster. Hält Grafenhorst seine Form, wird er auch in der Rückrunde reichlich Einsatzzeiten bekommen.

Die größte Überraschung (n)
Die gleiche Kategorie, aber das kleine „n“ dahinter verrät, dass es um die „negative“ Überraschung geht. Mindaugas Veta spielt in dieser Saison bisher unter seinen Möglichkeiten. Der schlaksige Litauer, der vor der Saison schon einen Vertrag beim SV Anhalt Bernburg unterschrieben hatte, nach dem Oberliga-Verbleib des HCA aber zurückkehren durfte, spielt seit Monaten mit Achillessehnenbeschwerden. Sie haben Auswirkungen. Veta erzielte erst 34 Tore in zwölf Partien und leistete sich ungewohnt viele Fehlwürfe und technische Fehler. Dass er nichts verlernt hat, beweisen einzelne Spiele und 20 direkte Torvorlagen. Es wäre wichtig für die Alligators, dass Veta in der Rückrunde seine alte Form wiederfindet.

Dimitri Filippov und der HC Aschersleben stehen zur Zeit da, wo sie stehen wollen: Im Mittelfeld.
(BILD: BÖSENER)

Was kommt im neuen Jahr?
Viel wird davon abhängen, wie der HC Aschersleben nach der Weihnachtspause aus den Startlöchern kommt. Die ersten beiden Spiele im neuen Jahr sind in fremder Halle (in Zwickau und Plauen). Verlieren die Alligators beide Partien, befinden sie sich wieder tief im Abstiegskampf. Ein neuer Rückraumspieler, als Ersatz für Nemanja Gojkovic, soll zum Start da sein.Die Krokodile werden mindestens wieder eine ausgeglichene Bilanz an den Tag legen müssen, um auch am Saisonende dort zu stehen, wo sie stehen wollen: Im Mittelfeld der Tabelle. (mz)
wildalligator am Dezember 31 2015 12:44:06 · 0 Kommentare · 1141 gelesen · Drucken
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