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Schwarze Glücksbringer: Aschersleben gewinnt 30:24
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben bleibt im Jahr 2016 weiter ungeschlagen. Der Sieg gegen Calbe ist nie in Gefahr, aber auch nicht vollends überzeugend.

ASCHERSLEBEN/MZ - Aberglaube ist ein Thema für sich. Ob nun die Zahl 13, die besonders in westlichen Kulturkreisen für das Unglück schlechthin steht oder vierblättrige Kleeblätter, die als gutes Omen angesehen werden. Der Glaube an die Wirksamkeit übernatürlicher Kräfte ist im Grunde zwar Unsinn, er hilft aber sehr. Auch für eine Vielzahl von Sportlern zählen Rituale zum Repertoire des Wettkampfverhaltens. Logik und Rationalität werden dabei meistens vernachlässigt. Oder worin soll der Unterschied bestehen, ob das Trikot, welches man trägt, schwarz oder grün-weiß ist? Außer eben darin, dass das eine schwarz, das andere grün-weiß ist.
Der HC Aschersleben hat derzeit sein eigenes kleines Ritual. Die Alligators haben im Jahr 2016 jedes Spiel in ihren schwarzen Auswärtstrikots bestritten. Sie sind noch ungeschlagen. Das blieb auch am Sonntag gegen die TSG Calbe so, Aschersleben gewann 30:24.

Pit Seifert und der HC Aschersleben haben die TSG Calbe geschlagen - in ihren schwarzen Trikots.
(BILD: THOMAS TOBIS)


Aschersleben zu fahrig
Drei Wochen hat das Ritual nun schon bestand. Vor dem Auswärtsspiel in Plauen-Oberlosa sind Pit Seifert und Kapitän Martin Wartmann auf die Idee gekommen, die schwarzen Auswärtstrikots zu den neuen Glücksbringern zu ernennen. „Wir hatten darin eine Woche zuvor in Zwickau gewonnen“, erklärte Pit Seifert nach dem Sieg gegen Calbe rückblickend, „und sie deswegen auch in Plauen getragen.“ Die Krokodile gewannen erneut. „Und so haben wir das fortgeführt“, sagt Seifert.
Und so lief der HC Aschersleben also auch gegen das abgeschlagenen Tabellenschlusslicht aus Calbe komplett in schwarz auf. Die Leistung der vergangenen Wochen erreichte die Mannschaft allerdings nicht. Klar, der Sieg war hochverdient und zu keiner Zeit in Gefahr. Doch Aschersleben wirkte auch fahrig. „Wir haben besonders in der ersten Hälfte zu viele technische Fehler gemacht“, sagte Nicolas Berends nach der Partie. Die Alligators hätten schon mitte der ersten Halbzeit mit fünf, sechs Toren können, vielleicht sogar müssen. Stattdessen stand es allerdings 6:5. „Wir haben Calbe ins Spiel kommen lassen“, sagte Berends.
Die TSG Calbe präsentierte sich in den vergangenen Wochen ganz gut, stand gegen Tabellenführer TuS Radis sogar kurz vor einem Punktgewinn (29:30). In der am Sonntagnachmittag mit knapp 400 Zuschauern gefüllten Ballhaus-Arena zeigte die Mannschaft allerdings, warum sie bisher nur die beiden Punkte aus dem Hinspiel hat und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Mitteldeutsche Oberliga im Mai wieder verlassen wird: Löchrig in der Abwehr, zu wenig Durchschlagskraft im Angriff. Mit dem 11:15-Pausenrückstand waren die Gäste gut bedient. Weil der HCA eben nicht das spielte, was er spielen kann. „Wir haben uns ein Stück weit angepasst“, meinte Pit Seifert.

Die Ansprüche sind gewachsen
Am Ende stand dennoch ein souveräner Sieg auf der Anzeigetafel. So richtig zufrieden gestellt hat er allerdings niemanden. Die Erfolgsserie von 12:2 Punkten ohne Niederlage in den letzten sieben Spielen hat die Ansprüche wachsen lassen. Nicht nur die des Umfeldes, auch der Spieler an sich selbst. Nicolas Berends zum Beispiel sagte: „Wir hätten das Spiel auch locker mit zehn Toren gewinnen können.“
Drei Minuten vor Schluss, der Sieg war längst sicher, nahm Dmitry Filippov eine Auszeit. Er wurde laut, bemängelte die schludrige Spielweise seiner Mannschaft. Der Trainer forderte in den letzten Wochen häufig, die Spannung bis zur letzten Sekunde hochzuhalten. Pit Seifert fand das in diesem Moment „nicht gerecht“ und „unpassend“. Beide Sichtweisen sind nachvollziehbar. Und Seifert gab auch zu: „Jeder muss da noch an sich arbeiten.“ Denn: „Irgendwann kann das auch mal in die Hose gehen.“
Am kommenden Sonnabend gastiert Aschersleben in Staßfurt. Das Derby schlechthin. Und ein anderes Kaliber als Calbe. Die schwarzen Trikots werden eingepackt. (mz)


STATISTIK

HC Aschersleben 30 (15)
TSG Calbe 24 (11)

Aschersleben: Mantas Gudonis (n. e.), Dino Spiranec, Bilal Shagluf; Carsten Kommoß (10/4), Pit Seifert (8), Nicolas Berends (3), Eric Straßburger (3), Clemens Grafenhorst (2), Alexander Weber (2), Martin Wartmann (2), Sascha Berends, Marco Eulenstein

Siebenmeter:
HC Aschersleben 4/4
TSG Calbe 1/1

Zeitstrafen:
HC Aschersleben 5
TSG Calbe 5

17. Spieltag
Der SV Oberlosa hat Plauener Derby beim HC Einheit gewonnen. Vor über 1000 Zuschauern gewann der Aufsteiger mit 24:21. Rot-Weiß Staßfurt hat vor dem Derby gegen den HCA eine knappe 29:30-Niederlage gegen Tabellenführer TuS Radis kassiert. Köthen gelang der sechste Sieg in Folge (27:21 gegen Glauchau).
wildalligator am Februar 15 2016 12:24:00 · 0 Kommentare · 772 gelesen · Drucken
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09:30 Uhr im Ascaneum
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09:30 Uhr Meldebeginn
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