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Vier Gründe für sieben Spiele
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der HC Aschersleben ist so erfolgreich wie lange nicht. Zwischen den Derbys beleuchtet die Mitteldeutsche Zeitung die Ursachen für den Aufschwung.

ASCHERSLEBEN/MZ - Sieben Spiele in Folge ohne Niederlage, daraus 12:2 Punkte. Man kann sagen, es läuft beim HC Aschersleben in der Mitteldeutschen Oberliga. Nach dem 30:24-Sieg gegen Calbe stehen die Alligators am Sonnabend vor dem nächsten Derby in Staßfurt. Die Mannschaft von Trainer Dmitry Filippov wird dort als leichter Favorit in die Partie gehen. Die Mitteldeutsche Zeitung blickt zwischen den Derbys auf die Gründe, warum der HCA derzeit so gut ist.

Die Torhüter

Dino Spiranec und Mantas Gudonis gehören zu den besten Keepern der Mitteldeutschen Oberliga. Das ist nicht erst in den vergangenen sieben Spielen so, doch beide haben noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht. Einer funktioniert immer. Nachdem Gudonis im ersten Spiel des Jahres in Zwickau überragend gehalten hat, übernahm Spiranec in den letzter Partien wieder die Rolle der Nummer eins. Beide haben über die Saison gesehen eine Quote von 42 Prozent gehaltener Bälle, ein herausragender Wert. Und beide sind verbissen ehrgeizig, wollen immer zwischen den Pfosten stehen. Sie stacheln sich mit ihren Leistungen so auch gegenseitig an. In den letzten beiden Partien spielte Mantas Gudonis keine Minute. Er wird in den nächsten Wochen aber wieder seine Spielanteile erhalten - und sich ziemlich sicher zeigen.

In den vergangenen Wochen in starker Form: HCA-Keeper Dino Spiranec.
(BILD: THOMAS TOBIS)


Die Abwehr
Defensive und Torhüter gehören natürlich zusammen, dennoch lohnt es sich, die Abwehr des HC Aschersleben getrennt von den Torhütern zu betrachten. Denn in diesem Bereich hat die Mannschaft den größten Schritt nach vorne gemacht. Hatte Aschersleben in der ersten Hälfte der Saison hinter der HSG Freiberg und dem HC Burgenland noch die drittschlechteste Abwehr, deckt im Jahr 2016 nur die HG 85 Köthen besser. Gründe dafür gibt es mehrere: Unter anderem der personelle Wechsel im Mittelblock von Alexander Weber zu Jens Schmidt. Er brachte viel Aggressivität in die Abwehr der Alligators, die Gegner müssen für ihre Chancen hart arbeiten. Schmidts verletzungsbedingter Ausfall (Bänderriss) machte sich trotz nur 24 Gegentoren gegen Calbe bereits bemerkbar.


Der Kader
In der vergangenen Saison - besonders in der Hinrunde - noch dünn besetzt, kann Trainer Dmitry Filippov mittlerweile aus dem Vollen schöpfen. Insgesamt 15 Spieler umfasst der Kader des HC Aschersleben aktuell. So kann nicht nur auf Ausfälle reagiert, sondern auch besser trainiert werden. Stand der Coach in der vergangenen Saison nicht selten nur mit sechs oder sieben Spielern da, hat er jetzt immer eine zweistellige Zahl an Akteuren bei den Trainingseinheiten zur Verfügung. Und das Glück, dass sich bisher niemand ernsthafter verletzt hat. Auch passt die Mischung in der Mannschaft. Erfahrene Spieler wie Kapitän Martin Wartmann, Carsten Kommoß und Alexander Weber führen die Talente wie Clemens Grafenhorst oder die Zwillinge Nicolas und Sascha Berends. Die jungen Spieler können sich behutsam weiterentwickeln und an ihren Aufgaben wachsen. Grafenhorst zum Beispiel hat einen großen Sprung gemacht. Zudem passt auch Winterneuzugang Marcel Popa perfekt in die Mannschaft und bringt großes Potenzial mit.

Der Trainer
Dmitry Filippov hat in den letzten Monaten an den richtigen Stellschrauben gedreht. Der Trainer wusste schon vorher, dass seine Mannschaft in der Mitteldeutschen Oberliga zu den sehr guten zählen kann, er überlässt aber nichts mehr dem Zufall. Filippov hat es geschafft, durch unzählige Trainingsstunden die einst löchrige Abwehr zu stabilisieren. Zudem bereitet er seine Mannschaft in den Videoanalysen gut auf die anstehenden Gegner vor. Und das vielleicht wichtigste: Er nimmt den Fuß nicht vom Gas. In den beiden Heimspielen gegen Freiberg und Calbe bemängelte er die schludrige Spielweise seines Teams, das wenige Minuten vor Schluss bereits sicher geführt hatte. Auch wenn die Spieler diese Sichtweise nur bedingt verstehen, ist sie gut nachvollziehbar. Die Alligators haben in den vergangenen Jahren oft genug Punkte verschenkt. Die Folgen waren teils fatal, bis hin zum Fast-Abstieg im letzten Jahr.
So etwas will niemand noch einmal erleben. Trainer und Mannschaft haben in den letzten Wochen einen guten Grundstein dafür gelegt, dass es am Ende dieser Saison nicht wieder zu einem solchen Szenario kommt. Die eindrucksvolle Serie ist Beleg dafür. Sie darf in Staßfurt gerne weitergehen. (mz)
wildalligator am Februar 16 2016 16:45:49 · 0 Kommentare · 904 gelesen · Drucken
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