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Er denkt, bevor er spielt
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Martin Wartmann ist Kapitän und Taktgeber des HCA – in ihm schlummert ein künftiger Trainer.

ASCHERSLEBEN/MZ (print) - Tore reißen Handballer für einen kurzen Moment aus der Mannschaft heraus. Der Moment gehört dem, der das Tor gemacht hat. Dass es oftmals Resultat einer komplizierten Choreografie ist geht im Jubel unter. Manche Spieler wirken dann teilweise sogar so, als hätten sie ihre Triumphposen einstudiert.
Martin Wartmann macht sich nichts aus Posen. Vielleicht nicht mal aus Toren. Trifft er, bleibt sein Gesicht ähnlich ausdruckslos wie zuvor. Er gehört zu einem anderen Typus von Handballern: Ein Durchschnittstyp, er ist nicht besonders schnell, er kann nicht richtig hart werfen, spektakuläre Tore sind erst recht nicht sein Ding. Wartmann ist auf dem Spielfeld eher für das Denken zuständig. Ein Analytiker, der ununterbrochen vor sich hinzurechnen scheint. Und der über sich selbst sagt: „Ich habe das Spiel verstanden.“

Martin Wartmann ergreift in den Auszeiten des HC Aschersleben oft das Wort.
(FOTO: THOMAS TOBIS)


Angriffe initiieren, Räume tarieren
Im Handballspieler Martin Wartmann steckt schon jetzt ein Stück weit ein Handballtrainer. Er denkt, bevor er spielt. Beobachtet man die Auszeiten des HC Aschersleben mal etwas genauer, gibt es zwei Leute, die das Wort ergreifen: Trainer Dmitry Filippov und eben Martin Wartmann. „Ich will Dima dabei keinesfalls vorgreifen“, sagt Wartmann zwar, „aber ich bin auch ein Sprachrohr.“ Der 32-Jährige ist Kapitän des HC Aschersleben, dazu als Mittelmann der, der die Angriffe initiiert, der Räume austariert. Martin Wartmann gibt den Takt vor, er ist der Denker und Lenker der Alligators.
In steckt halt schon ein Stück weit ein Trainer. Eine Aufgabe, die ihn in nicht all zu ferner Zukunft reizt. „Es ist auf jeden Fall ein Ziel von mir, Trainer zu werden“, sagt Wartmann. Wann das soweit ist, weiß er noch nicht. „Das hängt vom Körper ab.“ Aktuell ist der HC Aschersleben gut und breit aufgestellt, die jungen Spieler wie Nicolas und Sascha Berends entwickeln sich gut, können Wartmann Pausen verschaffen. „Zur Zeit ist es für mich wie ein Sechser im Lotto“, sagt er. Und er ist gut in Form, führt den HC Aschersleben wie selten zuvor. Der stärkste Martin Wartmann, seit er im Sommer 2013 von Bernburg an die Eine gewechselt ist? „Nein, das glaube ich nicht“, beschwichtigt er, „ich denke, dass ich im ersten Jahr, obwohl wir am Ende aus der 3.Liga abgestiegen sind, stärker war.“
Es ist der Lauf der Zeit. Martin Wartmann wird nicht jünger: „Ich merke sonntags jedes Spiel“, lacht er. In der vergangenen Saison hatte Wartmann dazu viele Verletzungsprobleme, die Trainerkarriere war auf einmal näher als gedacht. Aktuell aber ist er fit. Und er weiß, was er am HC Aschersleben hat. „Wir sind einfach ´ne coole Truppe.“ Dennoch die Trainerkarriere wird kommen – und das wohl auch eher früher als später.
Zumal es auch jetzt schon, obwohl Martin Wartmann noch Spieler ist, Interessenten für den Trainer Martin Wartmann gibt. „Die Angebote sind durchaus da“, sagt er. Der Kapitän des HC Aschersleben spricht offen und ehrlich über das Thema, nur Namen nennt er nicht. Weil noch nicht einmal klar ist, wie lange die aktive Karriere noch geht. Und aus Respekt den anderen Vereinen sowie dem HCA gegenüber. „Ich will mir für die Zukunft viele Optionen offenhalten“, sagt Wartmann, „ich bin für viele Sachen offen.“ Vielleicht auch für die, nach der aktiven Karriere als Assistent von Dmitry Filippov in Aschersleben ins Trainergeschäft eizusteigen? „Warum nicht? Aber ich will auf keinen Fall Dima rauskicken.“
Martin Wartmann sagt im Verlaufe des Gesprächs über seine Zukunft auch einen interessanten Satz, der viel Interpretationsspielraum, woher die bisherigen Angebote gekommen sein könnten, lässt: „Um neu als Trainer einzusteigen, ist die Mitteldeutsche Oberliga sicher besser geeignet, als die 3.Liga.“

Mit den Worten eines Trainers
Bis es allerdings soweit ist, und Wartmann nur noch auf der Bank sitzt, dauert es noch. Mindestens drei Monate – so lange läuft die aktuelle Saison noch. Am Sonnabend (Anwurf. 18 Uhr, Paul-Merkewitz-Halle) ist der HC Aschersleben zum Derby beim HV Rot-Weiß Staßfurt zu Gast. Ein besonderes Spiel für Martin Wartmann, er ist gebürtiger Staßfurter und hätte vor zweieinhalb Jahren auch in seine Heimatstadt wechseln können, entschied sich aber für den HCA.
Mit dem ist er aktuell seit sieben Spielen ungeschlagen, sammelte in diesem Zeitraum 12:2 Punkte und steht auf Platz vier. Eine beeindruckende Serie. „Eigentlich die erste richtige, seitdem ich hier bin“, sagt Wartmann. Er denkt noch einmal kurz nach: „Aber über Serien rede ich eigentlich nicht, sonst brechen sie.“
Elf Punkte haben die Alligators mittlerweile Vorsprung auf die Abstiegsplätze. „Aber es ist trotzdem noch nicht vorbei“, sagt Martin Wartmann. Er klingt zumindest schon wie ein Trainer.
wildalligator am Februar 20 2016 15:19:43 · 0 Kommentare · 951 gelesen · Drucken
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