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Eine Mannschaft, eine Halle
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Der Tabellenführer stolpert in der Ballhaus-Arena. Der HC Aschersleben schlägt mit seinen Zuschauern im Rücken den TuS Radis.

ASCHERSLEBEN/MZ - Auch am Sonntag war noch ein leichtes Kratzen in der Stimme zu hören, die Erkältung war noch immer nicht komplett abgeklungen. Und das, obwohl Frank Hampel seine Stimme am Vorabend schon geschont hatte und seine übliche Rolle als Hallensprecher während des Spiels weitergab.
Einmal allerdings ergriff der Präsident des HC Aschersleben dann doch noch das Mikrofon. Es war kurz nach der Partie. Und es war ihm ein großes Bedürfnis, einen kurzen Satz loszuwerden. „Ich bin unheimlich stolz auf unsere Mannschaft und unsere Fans“, sagte er. Dass Hampels Worte im Jubel fast untergingen, war letztendlich egal, der HC Aschersleben hatte soeben Tabellenführer TuS Radis mit 29:25 geschlagen.

Die Aschersleber konnten sich nach der Partie zurecht von ihren Fans feiern lassen.
(BILD: THOMAS TOBIS)


Wie eine Wand
Und über 60 Minuten zeigte sich dabei in der mit 321 Zuschauern gefüllten Ballhaus-Arena ein Bild, dass es so einige Zeit nicht mehr gab. Ein unheimlich stimmungsvolles. „Die Halle war super“, sagte HCA-Rechtsaußen Carsten Kommoß nach dem Spiel. In der vergangenen Woche kritisierte Präsident Hampel die ausbaufähige Stimmung, die in den beiden Heimspielen des Jahres 2016, insbesondere gegen Calbe (Hampel: „Zeitweise Totenstille.“), herrschte.Gegen Radis war das anders. Da standen die HCA-Fans, so wie man es immer gewohnt war, wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft. Einer Mannschaft, die die Unterstützung, die sie von den Rängen bekam, mit einer Leistung zurückzahlte, die keine Wünsche offen ließ. Eigentlich.
Denn man war selbstkritisch im Lager der Krokodile. „Wir wissen was wir draufhaben“, erklärte Carsten Kommoß, „aber wir wissen auch, dass wir noch Defizite haben.“ Gegen Tabellenführer Radis waren das allerdings nicht viele. Wenn man dem HC Aschersleben nach der ersten Halbzeit etwas hätte vorwerfen können, dann, dass er nur mit drei Toren (16:13) in Führung lag.
Auch den kurzfristigen Ausfall von Eric Straßburger, der sich nach zehn Minuten von Radis’ Kilian Kraft zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und die Rote Karte sah, „konnten wir kompensieren“, sagte Jens Schmidt. Der Kreisläufer kam für Straßburger ins Spiel - sein erster Einsatz nach seinem Außenbandriss vor knapp drei Wochen.
Aschersleben war gegen Radis über weite Strecken Herr im eigenen Haus, lag nur zu Beginn der Partie zurück - nach dem Treffer zum 7:6 durch Schmidt allerdings kein weiteres Mal. Und der Tabellenführer, der in der ersten Hälfte hauptsächlich über seinen komplett zweitligaerfahrenen Rückraum (Kilian Kraft, Steffen Fischer, Carlo Wittig) zu Toren kam, machte sich in der zweiten Halbzeit durch die Umstellung, den einzigen Rückraum-Linkshänder (Fischer) an den Kreis zu stellen, das Leben selber noch ein Stück weit schwerer.

Jens Schmidt (schwarz) feierte nach seinem Außenbandriss vor knapp drei Wochen gegen TuS Radis ein erfolgreiches Comeback.
(BILD: THOMAS TOBIS)


Resignation und Jubel
Bereits zehn Minuten vor Ende der Partie, Aschersleben führte mit sechs Toren (24:18), hatte man das Gefühl, Radis würde sich ergeben. Der Mannschaft um Spielertrainer Steffen Fischer schien klar, dass es für sie an diesem Samstagabend, gegen diese Ballhaus-Arena, gegen diesen HC Aschersleben, nichts zu holen geben würde.
Radis resignierte, Aschersleben jubelte. Und einige Fans fragten sich, wie die Mannschaft es denn gemacht hätte. Alexander Weber hatte die passende Antwort: „Mit Teamgeist und tollem Publikum im Rücken.“
Mit nun 23 Zähler behaupten sich die Alligators in der Spitzengruppe. Schaut man rein auf die Zahlen (neun Punkte Vorsprung), sollten keine Sorgen mehr aufkommen, dass die Mannschaft von Trainer Dmitry Filippov noch in irgendeiner Form um den Ligaerhalt zittern muss.
Carsten Kommoß jedoch wollte nicht zustimmen, sagte nur: „Im vergangenen Jahr sind wir mit 25 Punkten abgestiegen.“ Und auch Jens Schmidt wollte nicht von einer sicheren Situation sprechen: „Ich glaube, wir werden noch Punkte holen“, sagte er, „aber das große Ziel bleibt im Fokus.“
Der HC Aschersleben hat nun spielfrei, empfängt erst am 12. März Köthen. Die HG 85 hat zuletzt acht Spiele in Folge gewonnen. „Das wird wieder richtig schwer“, blickte Schmidt voraus. Aber nicht unmöglich. Oder um den Duktus von Frank Hampel und Alexander Weber zu halten: Mit den Fans im Rücken ist alles möglich. (mz)
wildalligator am Februar 29 2016 12:14:15 · 0 Kommentare · 975 gelesen · Drucken
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